Road to Hockenheim: René Rast | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-10-04 08:30:00

Road to Hockenheim: René Rast

Road to Hockenheim: René Rast

Die Fans dürfen sich beim Saisonfinale in Hockenheim auf ein DTM-Fest freuen – und auf Racing bis zur letzten Kurve. Mit Paul Di Resta, Gary Paffett (beide Mercedes-AMG) und René Rast (Audi) haben noch drei Fahrer realistische Chancen auf den Titel. DTM.com beleuchtet die individuellen Saisonverläufe der Titelkandidaten.

Der Champion von 2017 hat in diesem Jahr alle Tiefen und Höhen durchlebt. Nach einem mageren Saisonstart in Hockenheim, wo er lediglich zehn Punkte sammelte, folgte ein spektakulärer Unfall bei der zweiten Veranstaltung auf dem Lausitzring. Rast überschlug sich im Samstagsrennen in der sechsten Runde, bei dem sein Audi RS 5 DTM schwer beschädigt wurde. Rast blieb dank der hohen Sicherheitsstandards in der DTM unverletzt, konnte am Sonntag aber nur zuschauen. Ergebnis: Glück im Unglück, aber der erste „Nuller“ des Jahres.

In Budapest verpasste der Audi-Fahrer das Podium im ersten Rennen als Vierter nur knapp. Tags drauf kam er über Platz zehn nicht hinaus. Auf dem Norisring blieb Rast erneut komplett punktelos. Im ersten Rennen in Zandvoort war Rast dank einer aggressiven Boxenstopp-Strategie – er wollte den obligatorischen Reifenwechsel erst kurz vor Rennende vollziehen – gut im Rennen, der erste Podiumsplatz schien zum Greifen nah. Doch eine Safetycar-Phase machte Rasts Plan zunichte, der auf der Strecke herausgefahrene Vorsprung war dahin. Die Folge: Wieder keine Punkte, trotz ansprechender Leistung. Rast hatte nach neun von 20 Rennen gerade einmal 23 Zähler auf dem Konto, belegte in der Fahrerwertung nur den 15. Platz.

Rast ist ein ist ein positiver Mensch, er strahlt mit jeder Geste Optimismus aus. Aber das Wort Titelverteidigung hatte er zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich bereits aus seinem Wortschatz gestrichen.

Über Nacht kam die Wende. Von Position drei aus gestartet kämpfte sich Rast im Sonntagsrennen an der Nordseeküste zum ersten Saisonsieg. In Brands Hatch punktete er weiter mit den Rängen vier und drei. Die Konkurrenz wurde langsam aber sicher hellhörig. „Habt ihr seine Pace in den vergangenen Rennen gesehen?“, stellt Kontrahent Gary Paffett am Ende des Wochenendes in Großbritannien eine rhetorische Frage.

Die Veranstaltung in Misano begann mit einem Dämpfer für Rast. Von Position drei aus gestartet wurde er beim Restart nach einer Safetycar-Phase in eine Kollision verwickelt und schied aus. Die passende Antwort lieferte Rast jedoch tags drauf und holte als Dritter nicht nur seinen dritten Podestrang, sondern vor allem 15 weitere Punkte.

Was dem 31-Jährigen dann bei den folgenden zwei Veranstaltungen gelang, können Worte unzureichend wiedergeben. Begriffe wie „unglaublich“, „bockstark“ und „historisch“ machen seitdem im DTM-Fahrerlager die Runde. Bei seinem Heimspiel auf dem Nürburgring holte er volle Punkte: zwei Pole-Positions und beide Rennsiege. Und als wäre das nicht genug, auch die beiden Rennen in Spielberg beendete er als Sieger. Die Mitstreiter staunten nicht schlecht, Rast ist wieder im Titelkampf vertreten.

Vor dem Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg fehlen Rast 30 Punkte auf Paul Di Resta an der Spitze. 56 Zähler sind in den beiden Qualifyings und Rennen noch zu vergeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Rast den Rückstand noch aufholt ist gering – aber nicht unmöglich. 2017 reiste er mit 21 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Ekström zum Finale nach Hockenheim. Der Rest ist Geschichte.

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