Schneider auf Pole, Opel auf den Plätzen zwei und drei | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-27 16:48:52

Schneider auf Pole, Opel auf den Plätzen zwei und drei

Schneider auf Pole, Opel auf den Plätzen zwei und drei

Bernd Schneider hat es den „jungen Wilden“ in der DTM mal wieder gezeigt. Mit einer Top-Runde im Einzelzeitfahren der schnellsten Zehn aus dem Qualifying holte sich der 41-Jährige die 24. Pole Position seiner DTM-Karriere. „Ich habe kein ganz einfaches Jahr. Deshalb freue ich mich umso mehr, mal wieder ganz vorne zu stehen“, erklärte der viermalige DTM-Champion. Für den 4,307 Kilometer langen Dünenkurs im niederländischen Zandvoort benötigte Schneider in der AMG-Mercedes C-Klasse 1:32,730 Minuten. Für viel Freude auf den Tribünen und eine Überraschung sorgten am Samstag der Schweizer Marcel Fässler und der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen. Mit ihren Opel Vectra GTS V8 fuhren sie auf die Plätze zwei und drei. Fässlers Rückstand auf Schneider betrug 0,224 Sekunden.

RZwei Minuten vor Ende des Qualifyings stand Bernd Schneider noch auf Platz 18. Dann bewies der DTM-Rekordchampion seine Klasse, qualifizierte sich noch für die Super Pole und fuhr dort souverän auf Platz eins. Die beiden Opel-Piloten Fässler und Frentzen bestätigten ihre guten Zeiten aus den Tests am Freitag und sicherten sich so zwei Startplätze unter den ersten Drei. Dabei profitierten sie auch von einem Fehler des Dänen Tom Kristensen. Der Audi-Pilot war im Einzelzeitfahren deutlich auf Pole-Kurs, ehe der 38-Jährige leicht von der Strecke abkam und so wertvolle Zeit verlor. Sein Audi A4 DTM steht beim Start am Sonntag um 14 Uhr auf Platz zehn (ARD live ab 13.45 Uhr).

LFür Spannung sorgte auch das Kopf-an-Kopf-Duell der beiden heißesten Titelaspiranten. Gary Paffett (DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes) und Mattias Ekström (Audi Sport Team Abt Sportsline) gehen von Position vier und fünf in den achten Saisonlauf der DTM. In der Gesamtwertung führt der Schwede Ekström (51 Punkte), der 2004 in Zandvoort siegte, mit einem Punkt vor dem Briten Paffett (50).

Auf den weiteren Plätzen beim dritten Auslandsrennen der DTM 2005 folgte Mercedes-Benz-Pilot Jamie Green vor dem Audi-Trio Allan McNish, Christian Abt und Frank Stippler.

Bernd Schneider (1. Startplatz, Vodafone AMG-Mercedes): „Ich bin mit meiner ersten Pole Position seit Donington 2003 sehr zufrieden. Nachdem ich kurz vor Schluss noch in die Super Pole rutschte, war ich sehr optimistisch für das Einzelzeitfahren. Mein Auto war in der Super Pole sehr gut. Bis zum Schluss konnte ich attackieren.“

Marcel Fässler (2. Startplatz, GMAC Team OPC): „Das ist ein Super-Ergebnis für Opel. Zandvoort liegt uns gut. Das wird morgen ein harter Kampf und ein spannendes Rennen werden.“

Heinz-Harald Frentzen: (<3. Startplatz, Stern Team OPC): „Auto gut, Team gut, alles gut. Wenn es läuft dann läufts. Morgen aus der ersten und zweiten Startreihe ins Rennen zu gehen, ist ein tolles Ergebnis für Opel.“

Mattias Ekström (5. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Eigentlich lief es das ganze Wochenende bisher ziemlich gut. Nur in der Super Pole hat es nicht geklappt. Deswegen ist das Ergebnis recht enttäuschend. Aber das Rennen morgen ist lang. Wir werden nicht aufhören zu kämpfen, bis das Rennen zu Ende ist.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Es ist toll, Bernd wieder auf der Pole zu sehen. Gary Paffett erwischte heute sicher nicht die beste Runde, wurde aber dennoch Vierter. Alle zeigten tollen Sport und begeisterten so die Zuschauer im Fernsehen und hier auf den Tribünen.”

Opel-Motorsportchef Volker Strycek: „Ich bin wirklich glücklich und möchte dem gesamten Team danken. Autos in der ersten und zweiten Startreihe zu haben, ist super. Die Vectra GTS V8 waren das ganze Wochenende schon sehr gut und deshalb hofften wir auf die Super Pole. Die Strecke ist gut für das Team und die Autos. Hoffentlich können wir morgen da anknüpfen.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Fünf Autos in den Top Ten zu haben, ist toll. Trotzdem hofften wir natürlich auf die Pole Position. Einige Fahrer haben kleine, andere größere Fehler gemacht. In der Super Pole aber darf man eben keine Fehler machen. Aber das Rennen ist morgen und morgen ist ein neuer Tag.”

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