Schneider Schnellster – Opel auf zwei und drei | DTM
2003-06-07 13:08:53

Schneider Schnellster – Opel auf zwei und drei

Im freien Training auf dem EuroSpeedway Lausitz hatten die Teams und Fahrer 90 statt sonst 60 Minuten Zeit, sich auf das bevorstehende Qualifying (live ab 13:00 Uhr im WDR und HR) vorzubereiten. Aufgrund der geänderten Streckenführung konnten die Teams nicht auf Erfahrungswerte der Tests am Freitag zurückgreifen. Daher hat man sich dazu entschlossen, das freie Training um 30 Minuten zu verlängern. Schnellster am Samstagvormittag war Bernd Schneider im AMG-Mercedes CLK vor Jeroen Bleekemolen und Peter Dumbreck, beide in einem Opel Astra V8 Coupé unterwegs. Der Schwede Mattias Ekström war auf Platz vier bester Fahrer im Abt-Audi TT-R.

Das freie Training bewies erneut die Leistungsdichte der DTM: Weniger als eine Sekunde trennten den bestplatzierten Bernd Schneider und den Elften im Klassement, Jean Alesi. Über weite Strecken der Session trennten Schneider und Bleekemolen an der Spitze lediglich 0,004 Sekunden. Erst im letzten Umlauf konnte der dreifache DTM-Champion seine Bestzeit um drei Zehntel verbessern.

Auf ihre neuen Einsatzfahrzeuge einschießen mussten sich in der 90 minütigen Trainingssession Laurent Aiello und sein Teamkollege Christian Abt: Nach Unfällen am Freitag sind die beiden in die Abt-Audis von Martin Tomczyk respektive Peter Terting gewechselt. Am Ende reichte es zu Platz sieben für den amtierenden DTM-Champion, Christian Abt wurde auf Rang 14 geführt. "Der Unterschied zwischen den Fahrzeugen ist nicht sehr groß", sagte Aiello. "Aber das Auto auf mich abzustimmen bedeutet viel Arbeit – uns fehlen bestimmt drei Stunden." Damit Aiello am Wochenende nicht vergisst wer sonst in dem Cockpit sitzt, hat ihm das Team einen Hinweis auf das Armaturenbrett geschrieben: "Don’t forget it’s Martin’s car. Remember, this is a super-pole car!"

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