So funktioniert das DRS-System | DTM
2016-07-25 11:45:00

So funktioniert das DRS-System

So funktioniert das DRS-System

Der kleinen hinteren Scheibe an der Seite eines DTM-Fahrzeugs bietet einen zusätzlicher Service für die Zuschauer, der gleich mehrere Informationen auf einmal liefert. Mit Hilfe einer digitalen Anzeige wird zum einen die aktuelle Position des jeweiligen Fahrers auf den ersten Blick sichtbar. Für die Fans sind die grün aufleuchtenden Zahlen eine perfekte Ergänzung, um bei den Rennen immer den Durchblick zu behalten. Die zweite Funktion dieser Anzeige ist dann nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für die Konkurrenten interessant. Wechselt bei einem Auto die Anzeige von Grün auf Rot, sind die DRS-Aktivierungen des betreffenden Fahrers für das Rennen verbraucht. Denn im Gegensatz zur vorangegangen Saison haben die DTM-Piloten 2016 nur eine begrenzte Anzahl an DRS-Aktivierungen pro Rennen zur Verfügung. Wir erklären das neue Reglement.

So funktioniert DRS 

Das hat sich bei der DRS-Nutzung im Vergleich zur Vorsaison nicht geändert:
Ein Pilot darf dann DRS nutzen, wenn er beim Überqueren der Ziellinie weniger als eine Sekunde Rückstand zum Vordermann hat. Ist diese Voraussetzung gegeben, darf er das DRS dreimal pro Runde verwenden.

Ab wann ist DRS im Rennen freigegeben?
In der Vorsaison mussten sich die Fahrer nach dem Rennstart vier Runden lang gedulden, ehe sie auf DRS zurückgreifen durften. Im Jahr 2016 wird DRS bereits in der  zweiten Runde freigegeben. Kommt es zum Safetycar-Einsatz dürfen die Fahrer bereits in der ersten Runde nachdem das Safetycar die Strecke verlassen hat, DRS aktivieren – 2015 mussten sie zuvor erst dreimal die Start-Ziel-Linie überqueren.

Das passiert, wenn ein Fahrer DRS aktiviert:
Sobald ein Pilot in seiner Runde das DRS aktiviert, werden ihm drei Aktivierungen gestrichen. Dies ist auch der Fall, wenn er seine zwei übrigen Aktivierungen dieser Runde gar nicht mehr nutzt. Der Grund ist einfach: Erfahrungsgemäß benötigt ein DTM-Pilot drei DRS-Aktivierungen pro Runde, um an seinen Vordermann heran und an ihm vorbeizufahren. Zum Abwehren dieses Versuches, reicht in der Regel jedoch eine DRS-Aktivierung aus. Auf diese Weise hätte der Verfolger seine zur Verfügung stehenden DRS-Aktivierungen viel schneller verbraucht, als sein Vordermann.

Wie viele DRS-Aktivierungen stehen dem Fahrer denn pro Rennen zur Verfügung?
Das ändert sich je nach Strecken- und Rennlänge. Beim Auftakt in Hockenheim haben die Piloten beim 40-minütigen Samstagsrennen 39 Aktivierungen zur Verfügung, beim 60-minütigen Sonntagsrennen sind es 57. Auf der kürzesten Strecke des Rennkalenders, dem Norisring, sind es 75 am Samstag und 111 am Sonntag.

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