Spa-Francorchamps: Die Analyse - Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-05-17 16:59:04

Spa-Francorchamps: Die Analyse - Teil 1

Spa-Francorchamps: Die Analyse - Teil 1

Am Wochenende feierte die DTM in Spa-Francorchamps Premiere – zum ersten Mal fand auf der belgischen Traditionsrennstrecke mit den weltbekannten Kurven „Eau Roge“ und „BusStop“ ein DTM-Rennen statt. Ebenfalls Premiere feierte Mika Häkkinen – er war der Star des Wochenendes und holte auf dem 6, 976 Kilometer langen Kurs am Samstag erst Startplatz eins und ließ im Rennen seinen ersten Sieg in der DTM folgen – Perfekt! Hinter Häkkinen komplettierten der amtierende Champion Mattias Ekström als Zweiter und Tom Kristensen auf Platz drei das Podium. Ein rein skandinavisches übrigens: Finnland, Schweden und Dänemark. dtm.de hat die Leistung der Fahrer und Teams unter die Lupe genommen:

Mika Häkkinen Er kam, sah und siegte: Der „DTM-Rookie“ war das Maß der Dinge beim dritten Lauf in Spa. Sensationell holte er am Samstag die Pole-Position. Nach einem mäßigen Start mit 20 Kg. Zusatzgewicht im Auto, ging der zweimalige Formel-1-Weltmeister im Rennen als Zweiter hinter Ekström in die erste Kurve. Beim ersten Boxenstopp übernahm Mika die Führung, verteidigte diese tapfer gegen die Attacken des Schweden und fuhr am Ende den Sieg kontrolliert und souverän nach Hause. Note 1

Mattias Ekström Der amtierende DTM-Champion hat es endlich geschafft und holte seinen ersten Podiumsplatz in dieser Saison. Nach seinem Blitz-Start bog der Schwede als Erster in die „La Source“ ein. Verlor die Führung aber beim ersten Boxenstopp, da sein Team patzte. Trotz beherztem Kampf und einem tollen Rennen, hatte der amtierende DTM-Champion keine Chance gegen Mika. Note 2

Tom Kristensen Die Super-Pole lief bei Tom Kristensen nicht optimal: Platz sechs bedeutete die dritte Startreihe, hinzu kam noch ein Dreher in der In-Lap. Im Rennen katapultierte sich der Däne mit einem guten Start auf Rang vier vor. Den sehenswerten Zweikampf mit Marcel Fässler konnte er für sich entscheiden - und fuhr am Ende als Dritter auf das an diesem Wochenende „rein skandinavische Podium“. Note 3

Jean Alesi In der Super-Pole holte der Franzose nach einem Fahrfehler nur Startplatz acht. Nach einem fehlerfreien Rennen überquerte er als Vierter die Ziellinie und verpasste das Podium nur knapp. Mit einer besseren Ausgangssituation wäre vielleicht mehr drin gewesen. Note 3

LMarcel Fässler Als bester Opel-Pilot war Marcel Fässler von Startplatz fünf ins Rennen gestartet. Bis zu den ersten Pflichtboxenstopps behauptete der Schweizer Platz drei. Danach konnte er seine neuen Reifen nicht mehr optimal ausnutzen und wurde nur Fünfter. Note 4

Martin Tomczyk Im Qualifying ging Tomczyk sehr vorsichtig zu Werke, verpasste den richtigen Moment für schnelle Zeiten und blieb als 14. hinter den Erwartungen. Ganz anders im Rennen: Von Zurückhaltung keine Spur kämpfte er sich vom hinteren Drittel des Feldes in die Punkte und machte acht Plätze gut. Eine perfekte Boxenstoppstrategie war Teil des Erfolgsrezepts. Note 2

Laurent Aiello Pech in der Super-Pole: Seine schnelle Runde im Einzelzeitfahren wurde durch eine gelbe Flagge abgebrochen. Im zweiten Anlauf nur Platz sieben. Beim Start zum Rennen ging der Champion von 2002 auf Nummer sicher, verlor sogar drei Plätze. Im Zweikampf mit Bernd Schneider behielt er jederzeit die Oberhand. Von sieben auf sieben - da wäre mehr möglich gewesen. Note 4

Gary Paffett Pech im Qualifying: Startplatz zehn und eine demolierte Heckpartie, deshalb konnte der Brite an der Super-Pole nicht teilnehmen. Von zehn gestartet räumte er im Rennen Pierre Kaffer von der Strecke und bekam eine Durchfahrtsstrafe. Zu einem Punkt reichte es am Ende trotzdem noch, da der Sieger vom EuroSpeedway vom Abflug seines Markenkollegen Bernd Schneider profitierte. Gesamtführung behalten – trotz mäßiger Leistung: Note 4

LAlexandros Margaritis Dieses Mal konnten die Vorjahreswagen nicht so stark auftrumpfen wie in den ersten beiden Saisonrennen. Alex Margaritis wurde als bester Jahreswagenfahrer Neunter. Sechs Plätze konnte der Grieche im Rennverlauf aufholen. Bei der Topspeed-Messung hatte er mit 267 km/h die Nase vorn. Starke Leistung. Note 2

Christian Abt Im Qualifying topp - im Rennen flop. Seinen dritten Startplatz konnte Christian Abt nicht in ein zählbares Ergebnis umwandeln - Platz zehn. Bereits beim Start musste er zunächst Fässler, im weiteren Verlauf der Runde dann Kristensen passieren lassen. Nach Durchfahrtsstrafe für das Überfahren der weißen Linie nach der Boxenausfahrt war die Hoffnung auf einen Punkteplatz dahin. Das war nix! Note 5

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