Spengler zum Dritten - Pole-Position auf dem Lausitzring | DTM
2011-06-18 16:15:00

Spengler zum Dritten - Pole-Position auf dem Lausitzring

Spengler zum Dritten - Pole-Position auf dem Lausitzring

Der Gejagte präsentierte sich nervenstark. Bruno Spengler, Führender der Gesamtwertung, war im Qualifying zum vierten DTM-Saisonrennen auf dem Lausitzring wieder einmal Schnellster und sicherte sich in seiner AMG Mercedes C-Klasse die Pole-Position. Der Kanadier umrundete die 3,478 Kilometer lange Strecke nahe Berlin in 1:19,119 Minuten. Nach Startplatz eins beim Auftaktrennen in Hockenheim und in Zandvoort ist es für den 27-Jährigen bereits die dritte Pole-Position in dieser Saison und die insgesamt zehnte seiner DTM-Karriere. „Ich bin heute besonders froh, weil wir in den Freien Trainings noch Probleme hatten. Wir konnten uns in jedem Durchgang des Qualifyings steigern. Mir hat es richtig Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir am Sonntag wieder gewinnen“, sagte Spengler, der im vergangenen Jahr auf dem Lausitzring siegte.

Sein Markenkollege Jamie Green geht als Zweiter ebenfalls aus der ersten Startreihe ins Rennen. Der Rückstand des Briten auf Spengler betrug 0,405 Sekunden. Nach zwei vermasselten Qualifyings in Zandvoort und Spielberg mit den Startplätzen 16 und 18 schaffte der Schwede Mattias Ekström wieder den Sprung in den finalen vierten Qualifying-Abschnitt. Im Audi A4 DTM fuhr der zweifache DTM-Champion von 2004 und 2007 auf Platz drei, ärgerte sich aber dennoch: „Es wurmt mich, dass wir hier auf dem Lausitzring am Ende immer etwas langsamer sind als Mercedes-Benz. Wir werden das jetzt analysieren. Finden wir den Fehler, haben wir morgen im Rennen sehr gute Chancen“, gab sich Ekström dennoch zuversichtlich.

Audi-Pilot Martin Tomczyk, der im österreichischen Spielberg siegte und in der Gesamtwertung härtester Verfolger von Tabellenführer Spengler ist, geht von Platz vier in das Rennen. Tomczyk ist damit bester Pilot eines Fahrzeugs des Jahrgangs 2008. Auf den Positionen fünf und sechs folgten Gary Paffett (Mercedes-Benz) und Oliver Jarvis (Audi), beide aus Großbritannien.

Ein tolles DTM-Comeback feierte der Däne Tom Kristensen (Audi) mit Startplatz sieben. Der achtmalige Le-Mans-Sieger vertritt Mike Rockenfeller, der nach einem Unfall beim 24-h-Rennen in Le Mans einen Unfall hatte und als Vorsichtsmaßnahme ein DTM-Rennen aussetzt.

Timo Scheider, DTM-Champion von 2008 und 2009, haderte nach dem Qualifying mit der richtigen Fahrzeug-Balance. „Irgendwie läuft es an diesem Wochenende noch nicht rund für mich“, sagte Scheider. Der Audi-Pilot startet am Sonntag um 14:00 Uhr als Neunter.

Einen Rückschlag nach bisher guten Saisonergebnissen erlebte Ralf Schumacher (Mercedes-Benz), der bereits nach dem ersten Durchgang des vierstufigen Shoot-out-Qualifyings ausschied und von Position 17 in das Rennen geht. Schumacher: „Der Lausitzring liegt mir scheinbar nicht. Hoffentlich regnet es im Rennen. Dann ist alles möglich.“ Das Schlusslicht des 18-köpfigen Starterfeldes bildet die Schweizerin Rahel Frey (Audi).

Der vierte DTM-Lauf des Jahres geht über 52 Runden und insgesamt 180,856 Kilometer, Start ist um 14:00 Uhr. Die ARD berichtet live ab 13:45 Uhr.

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