Statistische Nachlese Lausitzring Teil 1 | DTM
2017-05-23 10:00:00

Statistische Nachlese Lausitzring Teil 1

Statistische Nachlese Lausitzring Teil 1

Am Lausitzring machte die DTM am vergangenen Wochenende Station. Bei zumeist strahlendem Sonnenschein erlebten die 67.500 Zuschauer auf dem Trioval in Brandenburg mit Lucas Auer und Jamie Green dieselben Sieger wie zum Auftakt der Saison 2017 in Hockenheim. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im ersten Teil der statistischen Nachlese zum zweiten DTM-Wochenende des Jahres stehen die unterschiedlichen Rundenzeiten und die Frage, wer war bislang eigentlich am längsten in Führung, im Mittelpunkt. Statistiken, die in erster Linie von Auer dominiert werden, der unter anderem sowohl die schnellste Runde des Wochenendes am Lausitzring als auch die theoretisch beste Runde absolvierte.

Die schnellste Runde des Wochenendes am Lausitzring gelang Lucas Auer

Der Samstag war am Lausitzring insgesamt betrachtet der Tag des Lucas Auer. Der Österreicher legte wenig überraschend somit im Mercedes-AMG beim ersten Qualifying auch eine Rundenzeit hin, die keiner toppen konnte am gesamten Wochenende. In 1:16,193 Minuten umkurvte „Luggi“ das Trioval mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 164,3 Stundenkilometern. Platz zwei und drei in dieser Wertung gingen an denselben Piloten. Robert Wickens gelang dabei das Kunststück zweier bis auf eine Hundertstelsekunde fast identischer Rundenzeiten. Der Mercedes-AMG-Pilot raste im zweiten Qualifying in 1:16,299 Minuten über die Strecke. Im ersten Qualifying fuhr der Kanadier dann 1.16,298 Minuten. Die Bestzeit im freien Training stellte Audi-Pilot Jamie Green in 1:16,745 Minuten am Sonntag auf.

Die beste theoretische Runde fuhr am Lausitzring ebenfalls Lucas Auer

In 1:16,084 Minuten unterbot der Mercedes AMG-Pilot seine Bestzeit aus dem ersten Qualifying um 109 Hundertstelsekunden. Auf den Plätzen folgten Robert Wickens in 1:16,239 Minuten und Tom Blomqvist in 1:16,252 Minuten. Wobei der Brite mit dem BMW seine theoretisch beste Runde im Gegensatz zu den anderen beiden im zweiten Qualifying bestritt. Eine theoretisch beste Runde zusammengesetzt aus den besten Sektoren-Zeiten aller Fahrer hätte sogar ein Ergebnis von 1:15,991 Minuten gebracht. Wickens war im ersten Qualifying im ersten Sektor mit 25,512 Sekunden der Schnellste. Auer war im zweiten Sektor des ersten Qualifyings in 19,096 Sekunden der Beste. Und erneut Wickens fuhr in 31,383 Sekunden im zweiten Qualifiying in Sektor drei die schnellste Linie. Theoretisch wäre also sogar eine um 202 Hundertstelsekunden bessere schnellste Runde möglich gewesen.

Die schnellste Runde in beiden Rennen fuhr Rene Rast

Der Audi-Pilot fuhr am Samstag in seinem erst sechsten DTM-Rennen als Dritter aufs Podium. Und er stellte dabei in Runde 31 in 1:17,343 Minuten einen neuen Rundenrekord für den Lausitzring auf. Die alte Bestmarke hatte im Jahre 2013 Mike Rockenfeller ebenfalls mit einem Audi in 1:18,268 Minuten gefahren. Noch schneller zu ging es dann am Sonntag. Rast, der Siebter wurde, verbesserte sogleich seinen eigenen Rekord noch einmal um 245 Hundertstelsekunden. In Runde 25 fuhr der Mindener 1:17,098 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 162,401 km/h. Ebenfalls schnell unterwegs waren auf der einzelnen Runde im zweiten Rennen, der spätere Zweitplatzierte Mattias Ekström im Audi in 1:17,190 Minuten und Nico Müller in 1:17,243 Minuten.

Die meisten Führungskilometer und -runden hat nach dem Wochenende am Lausitzring Lucas Auer

Der Österreicher fuhr in dieser Saison bislang mit seinem Mercedes-AMG 61 Runden und 271 Kilometer an der Spitze des Feldes. Als einziger mithalten kann in dieser Statistik derzeit Jamie Green im Audi mit 43 Runden und 193 Kilometern. Dritter im Bunde ist Robert Wickens mit 20 Runden und 87 Kilometern. Bei Titelverteidiger Marco Wittmann steht da mit seinem BMW nach insgesamt vier Läufen ebenso wie bei neun anderen Piloten momentan eine Doppel-Null.

Die meisten Plätze gegenüber der Startaufstellung machte bisher im Endklassement Mattias Ekström gut

Der Schwede, der am Sonntag dank einer mutigen Strategie mit seinem Audi von Startplatz acht bis auf Position zwei nach vorne fuhr, verbesserte sich bislang um 21 Plätze gegenüber der Grid-Formation. Fast so gut wie „Eki“ ist Markenkollege Mike Rockenfeller. Der Neuwieder raste am Sonntag von elf auf fünf. Im Laufe der Saison machte „Rocky“ schon 20 Plätze gut. Rang drei geht an BMW-Pilot Marco Wittmann mit 14 Positionsverbesserungen gegenüber den Startaufstellungen. Gar nicht gefallen dürfte diese Auswertung Tom Blomqvist. Der Brite büßte mit seinem BMW nach dem Start insgesamt schon 31 Plätze ein. Ganz bitter verlief für ihn der Sonntag am Lausitzring als der 23-Jährige das zweite Rennen als Zweiter begann und nach einer Strafe wegen eines Frühstarts letztlich Vorletzter wurde.    

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