Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying | DTM
2010-08-21 17:30:00

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Stimmen der Audi-Fahrer nach dem Qualifying

Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #1), Startplatz 1: “Das tut unglaublich gut, speziell nach einer bislang so schwierigen Saison. Im Qualifying hier in Zandvoort auf einer meiner Lieblingsstrecken wieder zurück zu sein, das ist etwas ganz Spezielles. Alles so zusammenzubekommen, tut besonders nach einer schwierigen Anfangsphase gut. Gut tut auch, dass sich das Vertrauen auszahlt, das das Team von Anfang an in mich gesetzt hat – auch wenn es einmal nicht so gut lief. Die Jungs haben hart gearbeitet, ich auch. Wir mussten die Geduld beweisen, um zu zeigen, dass man es irgendwann wieder hinbekommt. Das haben wir heute gezeigt. Und darauf bin ich stolz.”

Miguel Molina (Audi Bank A4 DTM #18), Startplatz 4: “Ein wunderbares Ergebnis. Wir haben sehr gut mit dem Auto gearbeitet und eine schöne Abstimmung gefunden. Diese Strecke liegt mir sehr. Jetzt bin ich in meinem ersten Jahr in der DTM schon einmal bis in Q4 gekommen, was sehr schwierig ist. Denn alle Fahrer in dieser Meisterschaft sind sehr gut. Q4 ist fantastisch. Danke an Audi und an Abt Sportsline, die mir sehr geholfen haben.”

Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #5), Startplatz 5: “Das Auto fühlte sich gut an. In Q3 bin ich etwas näher ans Limit gegangen als in Q2. Dabei unterliefen mir zwei kleine Fehler. Das war genug, um keine ganz saubere Runde zu fahren. Mehr gibt es zu diesem Ergebnis nicht zu sagen.”

Oliver Jarvis (Tabac Original Audi A4 DTM #2), Startplatz 6: “In Q1 kämpfte ich ein wenig, kam aber in Q2. Mit meinem zweiten Reifensatz in Q2 war ich besonders zufrieden und die Balance sehr ausgeglichen. In Q3 unterlief mir in der Schikane ein Fehler und ein Rad blockierte. Das kostete mich wohl zwei Zehntel. Vielleicht wäre heute Platz vier möglich gewesen, mehr aber nicht.”

Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM #10), Startplatz 9: “Eigentlich war am Anfang alles perfekt. Q1 habe ich mit einem Reifensatz absolviert. In Q2 war meine erste Runde auch sehr gut. Dann drehte sich Alex (Prémat) vor mir und ich konnte an die Box fahren. Mit dem zweiten Reifensatz war die Runde ganz gut, aber wenige Hundertstel zu langsam, um in Q3 zu kommen. Das Auto war perfekt und das Team hat gut gearbeitet. Aber wir haben es am Ende nicht auf den Punkt gebracht.”

Martin Tomczyk (Red Bull Cola Audi A4 DTM #6), Startplatz 10: “Das Auto war okay, aber ich habe es nicht auf die Reihe bekommen. Das ist sehr schade. Vielleicht zehrt doch der Saisonbeginn an mir. In den ersten Rennen ist viel schiefgegangen. Daran müssen wir konzentriert arbeiten und wieder neu beginnen.”

Markus Winkelhock (Playboy/GW:plus Audi A4 DTM #14), Startplatz 12: “Mit Platz zwölf bin ich nicht ganz zufrieden. Am Anfang lief es recht gut. Zum Schluss hat sich das Auto gar nicht so schlecht angefühlt, aber die Zeit war einfach nicht gut genug. Ich hatte etwas Traktionsprobleme aus den engen Ecken heraus. Ich weiß noch nicht, woran das lag.”

Alexandre Prémat (TV Movie Audi A4 DTM #9), Startplatz 13: “Mein Qualifying sah sehr spektakulär aus. Und es war sehr schade, dass ich nicht in Q3 kam. In einer superschnellen Runde habe ich einen sehr guten ersten und zweiten Sektor gefahren. Leider habe ich in der vorletzten Kurve ein, zwei Meter zu spät gebremst. Dann brach das Heck aus. Den nächsten Reifensatz konnte ich nicht gut nutzen, da ich keine freie Runde mehr erwischte.”

Katherine Legge (Glamour Audi A4 DTM #15), Startplatz 15: “Leider war mein Qualifying überhaupt nicht gut. Ich verschenke mindestens eine halbe Sekunde pro Runde, weiß aber nicht wo. Das Auto fühlte sich gut an und ich machte keine großen Fehler. Wir sind wirklich irritiert und müssen vieles analysieren.”

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef) : “Es ist sehr schön, dass sich Timo (Scheider) mit dieser Leistung und der Pole-Position zurückgemeldet hat. Ich bin optimistisch, dass er zu seiner Form zurückgefunden hat. Miguel Molina ist eine sehr positive Überraschung gelungen. Als Rookie auf dieser Rennstrecke mit einem Vorjahreswagen in Q4 gekommen zu sein – davor kann man wirklich nur den Hut ziehen. ‚Eki’ hat es ganz knapp nicht unter die ersten vier geschafft. Er war sicher nicht zufrieden mit seiner Runde. Aber immerhin steht er vor Bruno Spengler. Wir werden versuchen, daraus am Sonntag ein gutes Mannschaftsergebnis zu machen. Das ist möglich und darauf konzentrieren wir uns.”

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