Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Qualifying | DTM
2012-09-15 17:45:00

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Qualifying

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Qualifying

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Schnitzer, Platz 1): „Ich bin rundum zufrieden. Heute ist es wieder sensationell gelaufen. Auf meine dritte Poleposition in dieser Saison bin ich natürlich sehr stolz. Mein Auto war richtig schnell, und ich konnte eine fehlerfreie Runde fahren. Das ist eine tolle Grundlage für morgen. Aber das Rennen ist kein Selbstläufer. Mit der Poleposition ist erst 50 Prozent der Arbeit erledigt. Meine Konkurrenten werden alles daransetzen, mir das Leben so schwer wie möglich zu machen. In der ersten Kurve wird es sicher eng zugehen. Ich erwarte ein hartes Rennen, aber für den Moment sieht es sehr gut aus.“

Dirk Werner (Startnummer 8, BMW Team Schnitzer, Platz 4): „Ich bin wahnsinnig glücklich und sehr zufrieden mit meinem vierten Platz im Qualifying. Vielleicht wäre in Q4 noch etwas mehr drin gewesen. Aber ich hatte einen leichten Ausrutscher, der mich die entscheidenden Sekunden gekostet hat. Danke an das BMW Team Schnitzer. Schon das gesamte Wochenende über war mein Auto super schnell. Glückwunsch an meinen Teamkollegen Bruno Spengler zur Poleposition. Jetzt müssen wir die gute Ausgangslage im Rennen nutzen und so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Martin Tomczyk (Startnummer 1, BMW Team RMG, Platz 6): „Es ärgert mich schon, dass am Ende nur Platz sechs herausgekommen ist. Nach dem Q1 stand ich ganz vorne und habe mich im Auto sehr wohl gefühlt. Dann hat es aber in Q3 nicht ganz gereicht. Trotzdem vielen Dank an mein Team. Nach einem Zwischenfall im freien Training haben alle hart gearbeitet, um mein Auto wieder hinzubekommen. Alles hat klasse funktioniert. Durch meine Strafversetzung starte ich morgen von Position elf. Es wird natürlich schwierig, nach vorne zu kommen. Ich versuche zunächst einmal, unbeschadet durch die ersten Runden zu kommen. Mal sehen, was dann noch geht.“

Augusto Farfus (Startnummer 16, BMW Team RBM, Platz 10): „Ich bin ein bisschen enttäuscht. Wir hatten in Q3 ein Problem mit dem Auto, so dass ich keine schnelle Runde fahren konnte. Als ich aus der Boxengasse fuhr habe ich schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Obwohl wir vielleicht nicht die Schnellsten waren, wäre vielleicht ein fünfter oder sechster Platz drin gewesen. Es ist hier nicht einfach zu überholen. Also müssen wir uns eine gute Strategie für das Rennen zurechtlegen.“

Andy Priaulx (Startnummer 15, BMW Team RBM, Platz 12): „Mit dieser Leistung im Qualifying bin ich schon deutlich zufriedener als zuletzt. Ich habe mich Stück für Stück herangekämpft – und Platz zwölf ist eine Startposition, auf der man aufbauen kann. Es ist unglaublich, welchen Unterschied in dieser Serie schon eine Zehntelsekunde ausmachen kann. Meine Pace war gut. Ich denke, dass ich von diesem Startplatz ein gutes Rennen zeigen kann. Hoffentlich kann ich Punkte aus Oschersleben mitnehmen.“

Joey Hand (Startnummer 2, BMW Team RMG, Platz 20): „Ich kann wirklich nicht sagen, was heute schief gegangen ist. Schon in den freien Trainings ist es mir nicht gelungen, die nötige Pace zu finden. Es tut mir vor allem leid für mein Team. Die Jungs geben immer alles, um mir ein perfektes Auto hinzustellen. Aber heute wurden wir für die Arbeit nicht belohnt.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Über dieses Qualifying-Ergebnis sind wir natürlich sehr glücklich. Es ist die dritte Poleposition für Bruno und BMW, wir stehen mit zwei Fahrzeugen in den Top-4 und haben vier Fahrer in die Top-Ten gebracht: Besser hätte es heute für uns kaum laufen können. Dirk Werner gelang im dritten Qualifying-Abschnitt zudem die schnellste Zeit des Wochenendes. Glückwunsch auch an das BMW Team Schnitzer. Die Mannschaft hat das stärkste Qualifying des Jahres abgeliefert. Aber auch die anderen beiden BMW Teams haben es unter die besten Zehn geschafft. Leider rückt Martin Tomczyk in der Startaufstellung um fünf Plätze nach hinten. Jetzt freuen wir uns auf morgen. Es wird ein langes Rennen, aber wir sind in einer guten Ausgangssituation.“

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