Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen | DTM
2012-08-26 20:30:00

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Stimmen der BMW-Fahrer nach dem Rennen

Bruno Spengler (Startnummer 7, BMW Team Schnitzer, Platz 6): „Nach dem schwierigen Qualifying hätte das Rennen für mich kaum besser laufen können. Der sechste Platz fühlt sich an wie ein Podium. Vom 18. Startplatz haben wir das Maximum herausgeholt. Entscheidend war mein guter Start. In den ersten Kurven habe ich viele Positionen gutmachen können. Insgesamt war es ein hartes Rennen für mich. Der einsetzende Regen hat es nicht einfacher gemacht. Ich musste hohes Risiko gehen. Aber mein Team hat mich mit einer tollen Boxenstrategie weit nach vorn gebracht. Vor dem Rennen wäre ich noch froh gewesen, irgendwie in die Punkte zu kommen. Dass es der sechste Platz geworden ist, das ist richtig klasse.“

Dirk Werner (Startnummer 8, BMW Team Schnitzer, Platz 8): „Die Bedingungen waren tückisch: trocken, feucht, und Regen in bestimmten Kurven. Das hat es in manchen Situationen nicht einfach gemacht, das Auto auf der Fahrbahn zu halten. Der Start auf feuchter Strecke war schwierig. Ich bin unbeschadet durch die erste Kurve gekommen. Im mittleren Rennabschnitt ging es etwas ruhiger zu, meine Stopps waren sehr gut. So konnte ich in der Boxengasse Plätze gutmachen. In der Schlussphase ging es dann noch mal eng zu, und ich habe mehrere Zweikämpfe bestritten. Heute habe ich eine Menge darüber gelernt, wie man mit diesen Jungs kämpft. Über die Punkte für Platz acht freue ich mich sehr. Der Trend zeigt weiter nach oben.“

Augusto Farfus (Startnummer 16, BMW Team RBM, Platz 9): „Ich hatte ein gutes Rennen bei schwierigen Verhältnissen. Es war schon ein Erfolg für sich, das Auto auf der Strecke zu halten. Meine Pace hat gestimmt, und es wäre sogar ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Dann war ich jedoch in Duelle mit Ralf Schumacher und Gary Paffett verwickelt. Weiter nach vorn ging es dann nicht mehr.“

Andy Priaulx (Startnummer 15, BMW Team RBM, Platz 13): „Bei einer Berührung wurde mein Auto gleich zu Beginn des Rennens beschädigt, so dass ich nicht so schnell fahren konnte wie es eigentlich möglich gewesen wäre. Ich hatte einen guten Start und habe mich bei den nassen und rutschigen Bedingungen wohl gefühlt. Ich wollte alles aus meinem angeschlagenen Auto herausholen. Ohne den Schaden hätten wir hier Punkte holen können. Die Boxenstopps vom Team waren richtig gut.“

Joey Hand (Startnummer 2, BMW Team RMG, Platz 14): „Wieder war das nicht das Ergebnis, das ich mir erhofft hatte. Wir hatten auf ein Trocken-Set-up gesetzt. Entsprechend rutschig war es in der Startphase, als die Strecke noch feucht war. Als der Kurs abtrocknete, wurde es einfacher. Beim zweiten Boxenstopp haben wir uns dazu entschlossen, Regenreifen aufzuziehen, da wir binnen weniger Runden mit stärkerem Regen rechneten. Einmal haben wir uns Regen gewünscht – und dann kam er nicht. Die Reifen haben rasch abgebaut, als es wieder trocken wurde. Deshalb mussten wir noch einmal stoppen.“

Martin Tomczyk (Startnummer 1, BMW Team RMG, Ausfall): „Beim Anbremsen hat mein Rad blockiert. Ich wollte Gary Paffett noch ausweichen, aber es ist mir nicht gelungen. Dieser Zwischenfall ist den Bedingungen geschuldet. Auf der nassen Strecke hatte es schon kurz zuvor den einen oder anderen Abflug gegeben. Nach dem Unfall musste ich dann aufgeben. Für Gary tut es mir leid. Ich bin ein fairer Sportsmann und habe mich danach sofort bei Norbert Haug entschuldigt, der die Entschuldigung auch angenommen hat. Anschließend bin ich auch zu Gary gegangen. Ich persönlich empfinde die Strafe als zu hart, akzeptiere sie aber und blicke nun nach vorn auf das Rennen in Oschersleben.“

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das war ein unglaublich intensives Rennen mit zahlreichen Zwischenfällen. Mit drei Fahrern in den Top-Ten haben wir nach dem schwierigen Qualifying am Samstag mehr als Schadensbegrenzung betrieben. Bruno Spengler hat zwölf Positionen gut gemacht, bei Augusto Farfus waren es elf. Dirk Werner hat ebenfalls ein fehlerfreies Rennen gezeigt. Eine Schlüsselszene war sicherlich die Berührung zwischen Martin Tomczyk und Gary Paffett. Bei einsetzendem Regen blockierten bei Martin die Räder, und er rutschte in Garys Auto. Sein Rennen war danach vorbei, während Gary weiterfahren konnte. Martin hat sich bei Mercedes-Benz und bei Gary entschuldigt. Wir akzeptieren die harte Strafe gegen Martin und nehmen sie als Referenz für die Zukunft. Jetzt blicken wir nach vorn und freuen uns auf Oschersleben.“

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