Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2001-09-08 16:24:21

Stimmen nach dem Qualifying

Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes), 1. Platz: „Das war eine passende Runde bei meinem vorletzten Versuch. Mein Auto hatte eine sehr gute Balance, das zeigte sich schon bei den Tests und im Freien Training, wo ich jedes Mal auch Bestzeit gefahren bin. Ich fahre gerne hier, denn die Strecke ist technisch anspruchsvoll, der Belag hat aber wenig Grip. Hier ist eine optimale Traktion aus den engen Kurven gefordert, um eine gute Topspeed auf den Bergaufgeraden zu erzielen.“ Peter Dumbreck (D2 AMG Mercedes), 2. Platz: „Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Ich hatte bei meinem zweiten Versuch das Gefühl, dass es noch schneller gehen könnte, jedoch übersteuerte mein Fahrzeug bei meinem letzten Anlauf immer mehr und so konnte ich mich nicht mehr verbessern.“ Uwe Alzen (Warsteiner AMG Mercedes), 3. Platz: „Drei Mercedes in den Top 3 ist ein tolles Ergebnis und ich bin zufrieden mit meiner Platzierung. Mein letzter Versuch fing mit einer Sektorbestzeit im ersten Streckenteil gut an, jedoch war ich in der letzten Kurve einen Tick zu schnell und verlor dabei etwas Zeit.“ Laurent Aiello (Abt Sportsline), 4. Platz: „Wir sind in einer guten Position, um im Kampf um die Vizemeisterschaft wichtige Punkte einzufahren. Das Rennen wird deshalb noch interessanter, weil mit Peter und Uwe meine direkten Konkurrenten im Kampf um diesen Titel vor mir stehen. Aber ich bin zuversichtlich, denn wir finden in jeder Trainingssitzung dieses Wochenendes ein bisschen Zeit und werden immer stärker. Bis morgen wollen wir noch einmal einen Schritt machen.“ Martin Tomczyk (Abt Sportsline junior), 5. Platz: „Mit meinem fünften Platz bin ich hochzufrieden. Von dort aus werde mich morgen meine nächste Attacke auf einen Podiumsplatz starten. Allerdings habe ich mich nach dem Zeittraining schon geärgert, weil ich erst bei meinem letzten Versuch noch zwei Zehntelsekunden gefunden habe. Wäre mir das früher gelungen, hätte ich mich vielleicht noch weiter vorne positionieren können.“ Bernd Mayländer (Eschmann-Stahl AMG Mercedes), 6. Platz: „Ich habe in einer meiner Aufwärmrunden einen Fehler gemacht und bin dadurch aus dem Rhythmus gekommen. Unsere Abstimmung war in Ordnung und unser Team hat gut gearbeitet, das gibt mir Motivation für morgen.“ Alain Menu (Opel Euroteam), 7. Platz: „Ich bin ganz zufrieden mit Platz sieben. Unser Auto lief das ganze Wochenende über absolut tadellos. Heute Nachmittag hat sich die Strecke im Vergleich zu heute morgen ein wenig verändert, so dass ich etwas mehr Untersteuern hatte.“ Mattias Ekström (Abt Sportsline junior), 8. Platz: „Die Balance meines Autos war im Zeittraining nicht mehr so gut wie heute Vormittag - so etwas kommt eben vor. Aber wir haben eine viel bessere Abstimmung für das Rennen herausgefahren. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir morgen noch stärker auftrumpfen werden.“ Marcel Fässler (Warsteiner AMG Mercedes), 9. Platz: „Meine Sektorenzeiten waren nicht schlecht, aber ich habe sie nicht zu einer schnellen Runde zusammen bringen können. Das kann ich mir leider nicht erklären. Ich bin aber mit dem Auto zufrieden und habe ein gutes Gefühl für das Rennen morgen.“ Michael Bartels (Opel Team Holzer), 10. Platz: „Heute war auf jeden Fall mehr drin. Trotzdem bin ich keineswegs unzufrieden. Ein kleines Problem mit dem Motormanagement hat uns zum Schluss etwas Zeit gekostet. Zudem habe ich während des Zeittrainings eine Fahrwerksänderung vorgenommen, die sich nicht ausgezahlt hat. Ein paar Punkte am Sonntag wären ganz schön.“ Timo Scheider (Opel Team Holzer), 11. Platz: „Der A1-Ring ist eine tolle Rennstrecke. Er ist sehr rhythmisch, es gibt schnelle und langsame Passagen. Mit unserer Abstimmung war ich bis zum freien Training sehr zufrieden.“ Patrick Huisman (Eschmann-Stahl AMG Mercedes), 12. Platz: „Meine einzelnen Sektorenzeiten waren nicht schlecht, aber es ist mir nicht gelungen, eine optimale schnelle Runde hinzulegen. Das war mein Fehler.“ Christian Abt (Abt Sportsline), 13. Platz: „Mein erster Versuch war ganz okay, leider habe ich einen kleinen Fehler gemacht. In den folgenden beiden Anläufen haben die Reifen nicht richtig funktioniert. Wir wissen noch nicht genau, woran das liegt. Aber ich bin mir absolut sicher, dass unsere Jungs das bis morgen herausfinden - und dann werde ich im Rennen wie immer kämpfen und alles geben.“ Thomas Jäger (Original-Teile AMG Mercedes) 14. Platz: „Ich habe heute das Maximale aus meinem Auto heraus geholt. Mehr geht mit dem Vorjahreswagen nicht, da wir nicht noch mehr Topspeed finden können, ohne zuviel Abtrieb zu verlieren.“ Christijan Albers (Original-Teile AMG Mercedes), 15. Platz: „Im letzten Versuch habe ich die Reifen nicht auf Temperatur gebracht, dadurch war der Luftdruck zu gering und keine bessere Zeit möglich.“ Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 16. Platz: „Unsere Abstimmung ist gut, doch wir kämpfen gegen zu viele kleine Probleme. Wir können unser Potenzial einfach nicht zeigen, denn wir haben uns technische Fehler geleistet. Überholen wird im Rennen schwierig, da es uns an Geschwindigkeit auf den Geraden fehlt.“ David Saelens (Service 24 h AMG Mercedes), 17. Platz: „Wir haben schon im ersten Sektor fünf bis sechs Zehntelsekunden verloren und haben bisher keine Lösung für das Problem gefunden. In meiner zehnten Runde kam ich in der letzten Kurve vor Start und Ziel aufs Gras, dadurch brach das Heck aus und ich drehte mich ins Kiesbett. Das wars.“ Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer), 18. Platz: „Ich mag diese Strecke eigentlich sehr und fühle mich hier sehr wohl. Ich habe für das Qualifying aber einfach keine Balance gefunden. Unsere Analyse ergab, dass ich vor allem in langsamen Passagen Zeit verloren habe.“ Darren Turner (Service 24 h AMG Mercedes), 19. Platz: „Schon das ganze Wochenende schaffen wir es nicht, das Auto richtig abzustimmen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um im Rennen morgen ein besseres Ergebnis zu erzielen.“ Yves Olivier (Opel Team Phoenix), 20. Platz: „Ich bin zufrieden, weil ich mich kontinuierlich gesteigert habe und meine persönliche Bestzeit im zweiten Anlauf gefahren habe. Die Strecke verlangt viel Leistung, und mit den Vorjahresautos sind uns einfach Grenzen gesetzt.“ Hubert Haupt (Opel Euroteam), 21. Platz: „Ich komme mit der Strecke sehr gut zurecht. Wir haben das Maximum aus unserem Auto herausgeholt, doch zum Schluss war Yves Olivier noch etwas schneller. Bergauf verlieren wir viel Zeit, bergab kommen wir sehr nahe an die Autos Jahrgang 2001 heran.“ Peter Mamerow (Mamerow Racing Team), 22. Platz: „Im ersten Test haben wir ein Bremsproblem festgestellt. Bis zum Qualifying haben wir alles kontrolliert und die Pedalerie gewechselt. Deshalb habe ich einen Teil des Zeittrainings gebraucht, um eine gute Bremsbalance zu finden. Jetzt muss ich ein, zwei Anbremspunkte noch optimieren.“ Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): „Wir sind zum ersten Mal auf dem A1-Ring und mussten deshalb in den Test- und Trainingssitzungen noch sehr viel ausprobieren. Wir schießen uns immer besser auf die Strecke ein. Ich freue mich, dass Laurent und Martin die bisherige Arbeit so gut umgesetzt haben. Für Mattias und Christian geht es im Rennen bestimmt noch weiter nach vorne. Aber in einer Serie, in der immer mehr als zehn Autos innerhalb einer Sekunde liegen, kann man im Zeittraining nicht immer mit allen vier Autos ganz vorne stehen. Ich bin mir sicher, die Zuschauer erleben morgen tollen Motorsport.“ Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein spannendes Qualifying mit einer Top-Leistung von Bernd Schneider. 14 Autos in gut einer Sekunde auf diesem recht langen und anspruchsvollen Kurs zeigt die Leistungsdichte im Starterfeld. Dies wird auch dadurch unterstrichen, dass zwischen Platz fünf und sieben nur 22 Tausendstelsekunden liegen. Es ist ein spannendes Rennen zu erwarten.“ Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Wenn wir am Freitag Viertschnellster durch Alain Menu und Zweitschnellster durch Timo Scheider sowie heute Vormittag mit vier Autos unter den Top 10 waren, dann kann ich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Das Potenzial für vordere Startplätze war da, wurde aber nicht umgesetzt – warum, das müssen wir klären.“

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