Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2002-06-01 16:54:48

Stimmen nach dem Qualifying

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), Platz 1:
Das war ein toller Kampf mit Alain Menu und Bernd Schneider. Die Bedingungen auf der Strecke haben sich während des Trainings immer ein bisschen verändert, und ich war im richtigen Moment draußen. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass ich vorne war, als ich in die Box gefahren bin. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die Fernsehkameras zuerst zu mir gekommen sind.

Alain Menu (Opel Euroteam), 2. Platz:
Ich bin sehr zufrieden. Zwei Hundertstelsekunden Unterschied zwischen Platz eins und zwei zeigen, wie dicht der Kampf an der Spitze ist. Bei meinem letzten Versuch habe ich attackiert und stand im fünften Gang zwei Mal quer.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 3. Platz:
Wir haben über das Wochenende konsequent an unseren Abstimmungsproblemen gearbeitet und Fortschritte erzielt, trotzdem fehlen uns noch zwei, drei Zehntel zur Konkurrenz. Heute war ich im Qualifying nicht nur am Limit, sondern teilweise auch darüber. Ich bin jedoch optimistisch für das Rennen. Mein Auto ist gut und ich mag diese Rennstrecke, die eine echte Herausforderung für den Fahrer ist.

Yves Olivier (Opel Euroteam), 4. Platz:
Ich bin absolut überrascht! Ich hatte zwar nach dem Freien Training ein ganz gutes Gefühl, aber dass ich mich für die zweite Startreihe qualifizieren würde, hätte ich nicht unbedingt gedacht. Es lief einfach prima. Ich bin jetzt sehr gespannt auf das Rennen.

Karl Wendlinger (Team Abt), Platz 5:
Ich bin meine schnellste Zeit im vierten Versuch gefahren, der allerdings nicht ganz perfekt war. Überhaupt hatte ich bei allen vier Outings unterschiedliche Eindrücke vom Auto und von der Strecke. Jetzt schauen wir, dass wir bis morgen eine optimale Rennabstimmung finden. Auf jeden Fall habe ich jetzt alle Möglichkeiten, ganz vorne mitzufahren.

Martin Tomczyk (Team Abt Sportsline Junior), Platz 6:
Ich bin zufrieden mit meinem Platz in der dritten Startreihe. Für morgen habe ich mir vorgenommen, nicht zuviel zu riskieren und statt dessen das Rennen cool zu Ende zu fahren und einige Punkte zu holen.

Joachim Winkelhock (Opel Team Phoenix), 7. Platz:
Ich war tief beeindruckt von der Zeit von Yves Olivier, der von Anfang an sehr schnell war. Mein Team hat dann für jeden Anlauf minimale Änderungen am Auto vorgenommen und so haben wir uns stetig verbessert. Jetzt hoffe ich, die Leistungen im Rennen umsetzen zu können.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), Platz 8:
Ich habe mich in jedem Versuch ein bisschen verbessert, aber nie alle drei Sektionen perfekt in einer Runde zusammengebracht. Trotzdem ist die vierte Startreihe für mich absolut in Ordnung. Ich war schon immer am Sonntag stärker als am Samstag.

Mattias Ekström (Team Abt), Platz 9:
Der erste und zweite Abschnitt der Strecke waren perfekt, im letzten Teil habe ich leider immer etwas Zeit verloren. Morgen fahren wir noch eine Stunde lang Rennen – und was da alles passieren kann, hat man zuletzt vor zwei Wochen in Donington gesehen, als ich aus der Boxengasse auf den dritten Platz gefahren bin. Im Vergleich dazu stehe ich morgen ja auf der Pole Position.

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 10. Platz:
Ich habe alleine im ersten Sektor rund vier bis fünf Zehntel auf die Spitze verloren. Nachdem wir die Abstimmung im Freien Training in eine andere Richtung als alle anderen entwickelt hatten, damit aber nicht schnell genug waren, fuhren wir nun ähnliche Einstellungen wie Alain Menu.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline):
Meine fünf Jungs haben heute wieder eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Laurent hat einmal mehr seine Sonderklasse unter Beweis gestellt: Er hat seine ganze Leistung genau in der Minute abgerufen, als es darauf ankam. Laurent auf der Pole, drei Marken auf den ersten drei Plätzen, dahinter die Nachhut mit vier Ringen im Kühlergrill, volle Tribünen und tolles Wetter – ich glaube, wir erleben hier morgen einen echten Höhepunkt in dieser DTM-Saison.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef):
Ein spannendes Qualifying mit den 15 schnellsten Fahrern in weniger als einer Sekunde. Die ersten Drei werden in ihren Sektorbestzeiten durch zwei Zehntel getrennt. Mit drei Marken auf den drei ersten Startplätzen und fünf Nationalitäten auf den ersten fünf Positionen bietet die DTM Spannung und Internationalität.

Volker Strycek (Opel-Sportchef):
Wieder einmal haben wir den Fans ein spannendes Qualifying geboten und wieder einmal hat Opel das Tempo an der Spitze bestimmt. Dass Alain Menu nur knapp seine erste Pole Position in der DTM verpasst hat, ist zwar schade, die Leistungen von Alain und Teamkollege Yves Olivier waren absolut überzeugend. Mit vier Astra unter den ersten Zehn hat sich Opel eine starke Ausgangsbasis geschaffen.

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