Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2002-06-29 19:34:52

Stimmen nach dem Qualifying

Mattias Ekström (Team Abt), 1. Platz: Ich habe in diesem Jahr oft um die Pole Position gekämpft und freue mich deshalb umso mehr, dass ich es jetzt endlich geschafft habe. Im vergangenen Jahre habe ich hier Lehrgeld bezahlt, jetzt habe ich ein viel besseres Gefühl. Von mir aus kann Deutschland morgen den WM-Titel holen - solange Schweden in der DTM gewinnt.

Laurent Aiello (Team Abt Sportsline), 2. Platz: Ehrlich gesagt, habe ich nicht mit so einem guten Startplatz gerechnet. Wir haben seit gestern sehr viel mit den Bremsen gearbeitet und kamen nie über eine Position im Mittelfeld hinaus. Wir haben sogar noch während des Zeittrainings einige Sachen ausprobiert und offenbar genau rechtzeitig den richtigen Weg gefunden.

Bernd Schneider (Vodafone AMG-Mercedes), 3. Platz: Unter diesen Umständen bin ich mit meiner Zeit sehr zufrieden. Nach dem Training heute morgen ist das die Zeit, die ich mir bestenfalls ausgerechnet habe. Vielleicht hätte ich Platz zwei noch schaffen können, aber in meiner schnellsten Runde habe ich eine Bodenwelle falsch erwischt und Zeit verloren. Die engen Zeitabstände sind ein Wahnsinn und zeigen wie hart der Wettbewerb in der DTM geworden sind. Morgen im Rennen wird es sehr spannend.

Uwe Alzen (Warsteiner AMG-Mercedes), 4. Platz: Ich bin mit dem Platz in der zweiten Reihe sehr zufrieden, zumal ich die gleiche Zeit wie Bernd erzielt habe. Ich hoffe, dass morgen der Knoten platzt.

Jean Alesi (AMG-Mercedes), 5. Platz: Ich bin sehr zufrieden – das war mein bestes Qualifying in diesem Jahr, denn den zweiten Platz in Donington habe ich unter regnerischen Bedingungen erzielte. Ich fahre das erste Mal auf dem Norisring, der sehr anspruchsvoll ist. Wir sind sehr konkurrenzfähig und ich freue mich auf das morgige Rennen.

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 6. Platz: Natürlich hätte ich hier unheimlich gerne auf der Pole gestanden. Aber wenn man bedenkt, dass ich nur einen einzigen Versuch hatte, bevor mein Getriebe kaputt ging, habe ich ja noch richtig Glück gehabt. Ich freue mich auf morgen: Hier am Norisring geht bestimmt noch was nach vorne.

Karl Wendlinger (Team Abt), 7. Platz: Vielleicht wäre es für mich noch weiter nach vorne gegangen, aber ich hatte auf meiner letzten Runde einen leichten Quersteher, der mich etwas Zeit gekostet hat. Und bei dieser Leistungsdichte entscheiden schon ein paar Zehntel über einige Startplätze. Im Rennen wird es auch darauf ankommen, wie man sich die Bremsen einteilt. Wir sind darauf bestens vorbereitet.

Marcel Fässler (Warsteiner AMG-Mercedes), 8. Platz: Nach dem Freien Training sah es nicht so gut aus, doch ich konnte mich deutlich steigern. Mit einer optimalen Runde hätte ich sicher zu meinen Teamkollegen aufschließen können, doch der achte Startplatz ist keine schlechte Ausgangslage für das Rennen.

Joachim Winkelhock (Opel Team Phoenix), 9. Platz: In meinen letzten beiden Versuchen war ich zwei Mal richtig gut unterwegs, verlor an der Dutzendteichkehre aber beim Bremsen und Einlenken jeweils etwa zwei bis drei Zehntelsekunden. Das sind hier gleich Welten. Dennoch: Mein Astra macht Spaß und am Sonntag ist alles möglich.

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 10. Platz: Ich bin überhaupt nicht zufrieden, aber mehr war nicht möglich. Mit nur acht Tausendsteln Abstand zweitbester Opel-Pilot hinter Jockel zu sein, ist da nur ein schwacher Trost.

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Abt Sportsline): Die Hauptsache ist heute, dass Martin seinen Unfall einigermaßen überstanden. Mattias und Laurent sind heute Zeiten gefahren, die wir vorher selbst nicht für möglich gehalten haben. Ich glaube, wir erleben hier morgen ein riesiges Spektakel mit einem gelben und einem blauen Abt-Audi TT-R in der ersten Reihe.

Volker Strycek (Opel-Sportchef): Einmal mehr hat der Norisring mit seinen extrem engen Zeitabständen gezeigt, dass alle Parameter zu hundert Prozent stimmen müssen. Wer hier auf der Bremse, beim Herausbeschleunigen oder in den Schikanen nicht perfekt sortiert ist, verliert Sekundenbruchteile – und die sind hier entscheidend. Das Ergebnis ist für uns enttäuschend, wir hatten bessere Platzierungen erwartet.

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): Ein komplettes Starterfeld in neun Zehntelsekunden und ein Zeitabstand von weniger als einer Zehntelsekunde zwischen Platz zwei und Platz acht zeigen, wie hart umkämpft die DTM ist. Vier Mercedes-Benz zwischen Platz drei und acht innerhalb von 0,077 Sekunden zeigen eine geschlossene Mannschaftsleistung. Für das Rennen sind wir gut gerüstet und aus der zweiten Reihe gab es schon oft bessere Starts als aus der ersten.

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