Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2004-06-05 17:56:06

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Christijan Albers, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (ZT: 1./SP: 1.): „Ich freue mich über meine erste Pole Position in der DTM. Es war heute sehr schwierig, die richtige Linie zu treffen. Im mittleren Sektor lief es perfekt, aber eingangs der Zielgeraden war es noch sehr nass und ich habe Zeit verloren. Aber zum Glück hat es trotzdem gereicht.“

LMattias Ekström, Audi Sport Team Abt (ZT: 3./SP: 2.): „Ich bin heute zum ersten Mal mit dem A4 im Regen gefahren, das war sehr spannend. Es lief gut, im Qualifying war ich mit nur geringem Rückstand Dritter. In der Super Pole ging es dann darum, das Auto bei diesen schwierigen Bedingungen auf der Strecke zu halten. Auch wenn im Trockenen vielleicht sogar die Pole Position möglich gewesen wäre, freue ich mich, aus der ersten Reihe zu starten."

Jean Alesi, AMG-Mercedes (ZT: 2./SP: 3.): „Die Strecke wurde im Laufe des Einzelzeitfahren immer schneller. Es war schwer, unter diesen Bedingungen die richtige Reifenwahl zu treffen. Wir haben uns gemeinsam für Regenreifen entschieden, vielleicht hätte ich aber mit Slicks weiter vor fahren können. Mein dritter Startplatz ist für das Rennen eine gute Ausgangsbasis.“

Peter Dumbreck, OPC Team Phoenix (ZT: 4./SP: 4.): „Ich bin zufrieden, denn wir haben mit einer ausgewogenen Abstimmung ein gutes Ergebnis erzielt. Die Regenreifen waren beim Einzelzeitfahren die falsche Wahl - hinterher ist man eben schlauer.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (ZT: 5./SP: 5.): „Leider wurde meine schnellste Runde im Qualifying gestrichen. Deshalb startete ich im Einzelzeitfahren nicht als Zweiter, sondern als Fünfter. Diese Ausgangsposition war auf der abtrocknenden Strecke nicht so gut, denn wenn ich später an der Reihe gewesen wäre, hätte ich wie Christijan mit Slicks fahren können. Deshalb war mehr als der fünfte Startplatz nicht drin.“

RTimo Scheider, OPC Team Holzer (ZT: 6./SP: 6.): „Das Qualifying verlief wegen der Gelbphase am Ende für mich unglücklich, da keine schnelle Runde mehr möglich war. Startplatz sechs auf Regenreifen ist okay, Slicks wären besser gewesen.“

Gary Paffett, AMG-Mercedes C-Klasse (ZT: 7./SP: 7.): „Als vierter Starter im Einzelzeitfahren waren die Bedingungen noch schwierig. Ich wollte mich unbedingt verbessern, habe etwas zu hart attackiert und bin deshalb einmal etwas aufs Gras gekommen. Danach war nicht mehr drin.“

Manuel Reuter, OPC Team Holzer (ZT: 8./SP: 8.): „Das Qualifying war fair, weil schnelle Zeiten aus der Gelbphase - auch meine eigene - konsequent wieder gestrichen wurden. Danach folgte eine vorhersagbare Super-Pole auf abtrocknender Strecke. Ich fuhr auf Regenreifen. Slicks waren zum Zeitpunkt meiner Ausfahrt zu riskant.“

Marcel Fässler, OPC Team Phoenix (ZT: 10./SP: 9.): „Im Regen fühlte ich mich nicht so wohl. Danach musste ich als Erster in die Super-Pole-Runde. Regenreifen waren die einzige Wahl. Immerhin: Ich war zum zweiten Mal im Einzelzeitfahren.“

Christian Abt, Audi Sport Team Abt Sportsline (ZT: 9./SP: 10.): “Ich habe mich unter den schwierigen Bedingungen im Qualifying für die Super Pole qualifiziert, deshalb bin ich sehr zufrieden. Während des Einzelzeitfahrens wurde die Strecke immer schneller. Weil ich als Erster auf die Strecke gehen musste, war mehr als Platz zehn kaum möglich. Jetzt freue ich mich auf morgen, denn mit dem Renn-Setup ist mein A4 richtig schnell."

Emanuele Pirro, Audi Sport Infineon Team Joest (ZT: 11.): „Ich habe mich sehr auf dieses Qualifying gefreut. Ich mag Regen, war den A4 aber noch nie zuvor im Regen gefahren. Leider brachte eine Änderung am Setup, die ich in letzter Minute gemacht habe, das Auto aus der Balance. Es untersteuerte stark. Immerhin ist der elfte Startplatz mein bisher bester in der DTM."

Laurent Aiello, OPC Team Phoenix (ZT: 12.): „Ich bin enttäuscht, dass mir meine Bestzeit gestrichen wurde - ich war Sechstschnellster. Als ich meine Runde fuhr, war weit und breit kein Auto zu sehen, das eine Gelbphase gerechtfertigt hätte.“

Markus Winkelhock, Original-Teile AMG-Mercedes (ZT: 13.): „Ich freue mich, erstmals schnellster Jahreswagenfahrer zu sein. Ich hätte noch schneller sein können, aber auf meinen vier gezeiteten Runden wurde ich drei Mal im Verkehr aufgehalten.“

Heinz-Harald Frentzen, OPC Team Holzer (ZT: 14.): „Ich habe mich sehr angestrengt, das Auto fühlte sich gut an, doch ich geriet immer wieder in den Verkehr. Deshalb bin ich nur auf Platz 14 gelandet.“

Jarek Janis, Sonax Dark Dog AMG-Mercedes (ZT: 15.): „Ich bin im Tourenwagen zum ersten Mal auf einer so nassen Strecke gefahren und musste mich erst an diese Bedingungen gewöhnen. Man muss sehr feinfühlig mit dem Auto umgehen, um es auf der Strecke zu halten.“

Stefan Mücke, CLK AMG-Mercedes (ZT: 16.): „Da ich bereits vor der Unterbrechung durch die rote Flagge drei Runden gefahren war, sind mir am Ende, als es abtrocknete, die Runden ausgegangen. Sonst hätte ich sicher schneller fahren können.“

Bernd Mayländer, CLK AMG-Mercedes (ZT: 17.): „Ein besserer Startplatz war möglich, aber ich habe meine letzte und schnellste Runde wegen der gelben Flaggen abgebrochen.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (ZT: 18.): „Natürlich bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Ausgerechnet auf dieser für mich neuen Strecke den A4 im Qualifying das erste Mal im Regen zu fahren, war heftig. Die Strecke war sehr rutschig, ich habe einige Fehler gemacht. Nachdem ich auf neue Hinterreifen gewechselt hatte, standen mir nur noch zwei Runden zur Verfügung. In der ersten habe ich einen Fehler gemacht, die Zeit aus der zweiten wurde wegen gelber Flaggen gestrichen. Schade, aber morgen ist ein neuer Tag."

Frank Biela, Audi Sport Infineon Team Joest (ZT: 19.): „Die Strecke war im Qualifying sehr rutschig, es gab kaum Grip. Die Kurven waren aber weniger das Problem, sondern vielmehr das Bremsen. Die Räder haben schnell blockiert, deshalb bin ich zweimal rausgerutscht. Zudem wurde meine schnellste Runde gestrichen, obwohl ich in dem betroffenen Sektor vom Gas gegangen bin."

Jeroen Bleekemolen, OPC Euroteam (ZT: 20.): „Leider herrschte in meinen letzten beiden Runden dichter Verkehr, sonst wäre mehr möglich gewesen. Nun müssen wir im Rennen das Beste aus der Startposition machen.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt (ZT: 21.): „Mein A4 war auch im Regen gut, ich wäre bestimmt wieder vorne dabei gewesen. Leider hat die Kommunikation mit dem Team nicht richtig funktioniert. Das hat dazu geführt, dass ich nur eine gezeitete Runde fahren konnte. Das daraus resultierende Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Aber ich werde im Rennen kämpfen. Mein Ziel ist unverändert, erneut in die Punkte zu fahren."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein sehr spannendes Qualifying, in dem alle vier C-Klassen den Sprung in das Top-Ten-Einzelzeitfahren schafften. Der Kampf um die Super Pole war bei immer besser werdenden Rundenzeiten auf abtrocknender Strecke am Ende sehr eng. Unser Team um Hans-Jürgen Mattheis und Gerhard Ungar traf eine kluge Entscheidung, Jean Alesi auf Nummer Sicher mit Regenreifen starten zu lassen und Christijan Albers, der als Schnellster des Qualifyings als Letzter fuhr, als Joker mit Slicks auf die Strecke zu schicken. Das hat geklappt, deshalb Glückwunsch an Christijan zu seiner ersten Pole Position in der DTM. Mit den Plätzen eins, drei, fünf und sieben haben wir eine gute Ausgangsbasis fürs Rennen. Mit vier AMG-Mercedes C-Klassen, vier Opel und zwei Audi in den Top Ten können sich die Zuschauer auf ein spannendes Rennen freuen.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das Ergebnis von Mattias ist wieder einmal eine herausragende Leistung. Er hat unter schwierigen Bedingungen das Beste herausgeholt. Man muss ganz klar sehen, dass er als Erster den Mut hatte, mit Slicks auf die zum Teil noch nasse Strecke zu gehen, und die beiden Fahrer nach ihm zweifellos bessere Bedingungen hatten. Generell war unsere Mannschaftsleistung leider nicht so toll. Wir kennen den neuen Audi A4 DTM im Regen einfach noch nicht so gut."

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Wir hatten uns vor dem Wochenende eine bessere Teamleistung zum Ziel gesetzt. Das haben wir mit vier Vectra unter den besten Zehn ganz klar erreicht. Peter Dumbreck, Timo Scheider, Manuel Reuter und Marcel Fässler haben sich unter schwierigen Bedingungen gute Ausgangspositionen für das Rennen erarbeitet. Morgen wollen wir das in ein entsprechendes Rennergebnis ummünzen.“

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