Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2005-05-14 19:29:10

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (ZT: 8./SP: 1.): „Ich freue mich riesig über meine erste Pole Position in meinem dritten DTM-Rennen. Ich habe diese Bestzeit hauptsächlich meinem Team zu verdanken. Nachdem ich im Freien Training heute morgen 16. war, haben die Ingenieure und Mechaniker das Auto bis zum Qualifying deutlich verbessert. Das war perfekte Arbeit und ich musste es in der Super Pole nur noch umsetzen. Die Reifen hatten sehr guten Grip und das Auto lag super, ich konnte mir sogar einen kleinen Fehler erlauben. Danke an alle, jetzt will ich versuchen, aus diesem Startplatz am Sonntag im Rennen das Beste zu machen – am Liebsten so was wie heute."

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (ZT: 4./SP: 2.): „Bei meinem ersten Renneinsatz in Spa gleich in der ersten Startreihe zu stehen, freut mich sehr. Ich bin mit diesem zweiten Platz mehr als zufrieden, denn wenn es regnet, sind die Voraussetzungen nie für alle gleich. Ich habe in meiner Super Pole-Runde keinen Fehler gemacht und hatte nirgendwo das Gefühl, zu langsam zu sein. Es war nur die Frage, wie viel man in den schnellen Kurven riskiert. Und ich wollte nicht zu viel riskieren."

LChristian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (ZT: 7./SP: 3.): „Dieser dritte Startplatz ist ein kleines Geschenk für die ganze Mannschaft, die nach dem gestrigen Feuerunfall bis spät in die Nacht arbeiten musste, um mein Auto zu reparieren. Im Regen war es heute absolut perfekt. Im Trockenen fehlen mir natürlich die Erfahrungswerte vom verlorenen Freitag."

Marcel Fässler, GMAC Team OPC(ZT: 2./SP: 4.): „Es hat sich ausgezahlt, im Qualifying gleich am Anfang auf die Strecke zu fahren, denn dann herrschten offenbar die besten Bedingungen. In meiner ersten Super-Pole-Runde erreichte ich in 2.35,560 Minuten nur die sechstbeste Zeit, denn ein Trümmerteil auf der Fahrbahn hatte einen schleichenden Platten verursacht. Insofern habe ich vom Abbruch des Trainings nach dem Ausritt eines Gegners profitieren können und fuhr auf Platz vier vor. Nach Platz zwei im Zeittraining hatte ich mir allerdings mehr erhofft.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (ZT: 6./SP: 5.): „Heute Morgen war ich im Freien Training Letzter – zum Glück haben wir rechtzeitig vor dem Qualifying herausgefunden, was am Auto nicht stimmte. Ich muss dem Audi Sport Team Joest danken, dass sie nicht locker gelassen haben. Im Qualifying war mein A4 wieder so gut wie bei den Testfahrten vor Saisonbeginn. Trotzdem war ich eigentlich nur damit beschäftigt, das Auto auf der Strecke zu halten. Die Bedingungen waren sehr kritisch, deshalb wünsche ich mir morgen ein trockenes Rennen."

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (ZT: 3./SP: 6.): „Meine Runde begann nicht gut: In der Bus-Stop-Schikane lag Dreck, in der ersten Kurve bin ich auf die Randsteine gerutscht und konnte nicht richtig beschleunigen. Das hat bis zur Eau Rouge Zeit gekostet. Nach Platz drei im Qualifying ist Startplatz sechs kein ideales Ergebnis. Ich hatte in der Super Pole jedoch einfach nicht denselben Grip wie im Qualifying."

Laurent Aiello, Team OPC (ZT: 1./SP: 7.): „Wir haben das Auto seit dem Freien Training, als wir zu wenig Grip hatten, noch einmal verändert. Das war ein absolut positiver Schritt. Die Bestzeit im Zeittraining hat das bewiesen. In meiner Super-Pole-Runde konnte ich im ersten Sektor die Bestzeit egalisieren. Dann wurde die Session gestoppt und ich musste meine Runde abbrechen. Im zweiten Anlauf blockierten schon in der Spitzkehre ‚La Source’ durch Aquaplaning die Räder. Später bin ich in der Schikane ‚Les Combes’ von der Strecke abgekommen. Startplatz sieben ist enttäuschend.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (ZT: 9./SP: 8.): „Ich war im Einzelzeitfahren als Erster draußen. Es war sehr nass und in Stavelot bin ich kurz in den Kies gerutscht. Das hat viel Zeit gekostet und ich ärgere mich darüber – trotzdem, morgen geht was."

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (ZT: 5./SP: 9.): „In der Stavelot-Kurve habe ich für diese Wetterbedingungen viel zu hart gebremst und bin von der Strecke gerutscht. Das war ein echter Fehler. Ich hoffe, dass es am Sonntag trocken ist, dann traue ich uns durchaus etwas zu."

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (ZT: 10./SP: 10.): „In Fagnes nach der Doppellinkskurve habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Das Auto brach aus und ich prallte rückwärts in die Reifenstapel. Die Teilnahme am Einzelzeitfahren war damit nicht möglich, aber morgen wird mein Auto OK sein."

Stefan Mücke, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (ZT: 11.): „Ich bin zwischendurch eine langsamere Runde gefahren, um mehr sehen zu können. Doch als ich danach noch einmal attackieren wollte, wurden immer wieder gelbe Flaggen gezeigt, so dass ich mich nicht weiter verbessern konnte. Dennoch sind morgen Punkte möglich."

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (ZT: 12.): „Schade, dass ich das Einzelzeitfahren verpasst habe. In meiner schnellsten Runde im Qualifying war Christian Abt vor mir, es fehlten mir am Ende die drei Zehntelsekunden, die möglich waren. Trotzdem habe ich morgen vor, ein gutes Rennen einzufahren."

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (ZT: 13.): „Das Qualifying verlief für mich enttäuschend, nachdem ich heute Morgen im Freien Training konstant schnell war. In meiner dritten Qualifying-Runde schwamm das Auto auf, das hat über eine Sekunde gekostet. Anschließend stand einfach zuviel Wasser auf der Strecke, es ging nicht mehr schneller, ich hatte nur noch Aquaplaning."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (ZT: 14.): „Ich habe das Qualifying schlicht und ergreifend zu vorsichtig begonnen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Regen stärker wird. Aber er wurde stärker, daher ging nichts mehr. Das war ganz klar mein Fehler, ich hätte von Anfang an mehr pushen müssen."

Alexandros Margaritis, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (ZT: 15.): „Das Auto hat stark übersteuert, deshalb gelang mir keine bessere Runde. Im Freien Training am Vormittag, als es noch nicht so stark geregnet hat, war ich noch unter den Top Ten. Deshalb bin ich jetzt etwas enttäuscht."

R Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (ZT: 16.): „Leider ist uns ein taktischer Fehler unterlaufen: Wir sind im Qualifying zu spät auf die Strecke gefahren. Danach ließen sich die Zeiten im stärker werdenden Regen nicht mehr verbessern. Nach Platz drei im Freien Training am Morgen hatte ich allen Grund, auf ein Ergebnis für eine vordere Startreihe zu hoffen, denn grundsätzlich ich fühle mich auf dieser Fahrerstrecke im Opel Vectra GTS V8 sehr wohl.“

Manuel Reuter, Team OPC (ZT: 17.): „Als ich auf die Strecke ging, wurde der Regen immer stärker und die Streckenverhältnisse verschlechterten sich zusehends. Eine schnelle Runde war daher nicht möglich. Bis zu meinem letzten Anlauf waren die Streckenbedingungen so kritisch geworden, dass ich wegen Aquaplanings ins Kiesbett gerutscht bin.“

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (ZT: 18.):"In meinen ersten beiden Runden bin ich auf andere Autos aufgelaufen, anschließend beschlug plötzlich die Windschutzscheibe. Ich musste an die Boxen kommen, um sie putzen zu lassen. Als ich wieder raus gefahren bin, waren die Bedingungen einfach zu schlecht, um sich noch zu verbessern."

Bruno Spengler, Junge Gebrauchte von Mercedes (ZT: 19.): „Die Bedingungen waren heute sehr schwierig mit starkem Aquaplaning und sehr schlechter Sicht. Ein Handicap besonders, für mich, weil ich die Strecke noch nicht gut kenne."

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (ZT: 20.): „Im Qualifying ist so ziemlich alles schief gelaufen. Gleich zu Beginn musste ich die Boxen aufsuchen, weil ich kaum Sicht hatte. Dann wurden dreimal gelbe Flaggen gezeigt. Außerdem glaube ich, dass wir zu neue Reifen gefahren sind. Sie haben einfach nicht das Gripniveau erreicht, das ich vom Freien Training her kannte."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Glückwunsch an Mika Häkkinen. Das war eine großartige Runde. Er ist am Limit gefahren und manchmal vielleicht auch ein wenig darüber. Mika hat in Spa schon immer außergewöhnliche Leistungen gezeigt und war jetzt Extraklasse. Glückwunsch an das HWA-Team um Gerhard Ungar und Hans-Jürgen Mattheis, sie haben Mika das Auto optimal vorbereitet. Alle drei Hersteller hatten heute die Chance auf die Pole Position. Schade für Opel, Marcel Fässler oder Laurent Aiello hätten Mika heute möglicherweise schlagen können, wenn das Einzelzeitfahren an einem Stück ausgetragen worden wäre. Die Startaufstellung mit vier Mercedes-Benz, vier Audi und zwei Opel auf den ersten zehn Positionen verspricht für morgen ein gutes Rennen."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Vier Audi unter den ersten Sechs – das ist eine starke Mannschaftsleistung und eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen. Die skandinavischen Fahrer mit Rallye-Erfahrung kommen mit solchen Bedingungen offenbar am besten zurecht. Aber auch der dritte Startplatz von Christian Abt im Vorjahresauto ist ein tolles Ergebnis. Jetzt sind wir sehr gespannt, welche Witterungsbedingungen uns morgen im Rennen erwarten."

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Wir haben im Qualifying bei Regen mit Platz eins von Laurent Aiello und Platz zwei von Marcel Fässler gezeigt, was im anschließenden Einzelzeitfahren möglich gewesen wäre. Aber der Trainingsabbruch während dieses Super-Pole-Qualifyings hat Laurent um die Chance gebracht, seine annähernd perfekte Runde zu Ende zu fahren und auf Startplatz eins zu fahren. Trotz dieser Enttäuschung bleibt eine positive Erkenntnis: Wir haben unter schwierigen Bedingungen vom Freien Training bis ins Qualifying bewiesen, dass der Opel Vectra GTS V8 seine gute Form aus den Testtagen in Spa auch am Rennwochenende bestätigt.“

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