Stimmen nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-06-25 20:19:42

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (1. Platz): „Mit meinem siebten Sieg in Le Mans habe ich mir einen Traum erfüllt – und hier geht es genauso traumhaft weiter: Ich habe einen perfekt vorbereiteten A4 vorgefunden. Meine Crew hat für dieses sehr spezielle Qualifying perfekt gearbeitet. Reifentemperatur und Luftdruck haben am Ende genau gestimmt, deshalb konnte ich eine Runde fahren wie nie zuvor. Von mir aus kann es gerne so weiter gehen...“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Generell ist es natürlich schade, dass man durch so einen Sturm nicht den normalen Rhythmus beibehalten und auch die Super Pole fahren kann. Aber damit musste jeder leben. Es war wirklich so, dass die Strecke in den letzten beiden Runden trocken war und man mit viel Risiko fahren musste. Dieses Mal hat es bei mir gut geklappt. In Brünn war das nicht der Fall. Das war nun die fällige Entschädigung.“

RGary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (3. Platz): „Mit dem dritten Startplatz bin ich im Hinblick auf den Meisterschaftskampf ganz zufrieden. Es war die richtige Entscheidung, zunächst abzuwarten, aber am Ende hätte ich noch eine Runde gebraucht, um in Reihe eins zu fahren, die ich letztlich um ein paar Tausendstel verfehlte. Wir werden sehen, was morgen im Rennen geht, mit der richtigen Strategie ist alles für mich drin."

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (4. Platz): „Ich bin mit dem vierten Startplatz zufrieden. Die Strecke war tückisch und es war nicht einfach, das Wetter einzuschätzen. Deshalb bin ich gleich zu Anfang rausgefahren, um wenigstens eine gezeitete Runde zu haben. Am Ende hatten wir Regen erwartet."

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „Wir hatten leider ein paar kleinere Probleme mit der Servolenkung, die mich etwas behindert haben. Deshalb war nicht mehr möglich. Das Überholen ist hier sehr schwierig, aber es ist noch alles drin – das Rennen wird morgen sehr lang.“

Laurent Aiello, Team OPC (6. Platz): „Ich war überrascht, wie gut der Vectra GTS V8 gleich mit den neuen Streckenbedingungen harmonierte. Danke an mein Team, das das Auto sehr gut vorbereitet hat. Mit ihrer perfekten Strategie hat mir die Mannschaft dieses Ergebnis ermöglicht, denn die Berechnung für den Beginn meines letzten und entscheidenden Anlaufs stimmte auf die Sekunde.“

Bruno Spengler, Junge Gebrauchte von Mercedes (7. Platz): „Durch die schwierigen Bedingungen war der Druck auf das Team groß, doch wir haben die richtige Entscheidung getroffen, erst spät auf die Strecke zu fahren."

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (8. Platz): „Das Qualifying war für alle sehr schwierig. Wir haben gewartet, bis wir mit Slicks fahren konnten. Das war eine sehr gute Entscheidung. Ich fühlte mich wohl im Auto, das allerdings leicht übersteuert hat. Meine erste Runde war nicht perfekt, die zweite Runde war meine schnellste, da hatten die Reifen aber schon an Grip verloren. Der achte Startplatz ist ganz okay. Ich habe ein sehr gutes Auto für das Rennen, weiß aber auch, dass das Überholen hier nahezu unmöglich ist."

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (9. Platz): „Du musstest heute wie immer auf den Punkt da sein, aber hier und da lief noch Wasser über die Strecke. Man musste beim Bremsen aufpassen, dass die Räder nicht stehen bleiben. Das ist mir heute ganz gut gelungen. Jetzt hoffe ich, dass wir für das Rennen eine ähnlich gute Abstimmung haben wie für das Qualifying."

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (10. Platz): „Das war nicht einfach. Anfangs war die Strecke sehr rutschig, dann wurde ich mehrmals im Verkehr aufgehalten. Deshalb hatte ich nur eine freie Runde, sonst war Reihe zwei statt fünf möglich. Das Auto lief gut und deshalb hoffe ich morgen auf ein gutes Rennen."

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (11. Platz): „Ich verbessere mich von Rennen zu Rennen und bin recht zufrieden. Ich hätte die Super Pole, wenn es sie gegeben hätte, nur um ein paar Hundertstel verpasst. Ich war bei den feuchten Bedingungen sehr schnell – und das auf einer Strecke, die für mich neu ist. Ich denke, Startplatz elf kann sich sehen lassen."

RMarcel Fässler, GMAC Team OPC (12. Platz): „Meinen ersten Anlauf startete ich noch auf Regenreifen, doch es war schon zu trocken und ich kam gleich wieder an die Box. Auf Slicks ist mir eine ähnliche Zeit wie am Morgen im Freien Training gelungen, aber das war einfach nicht schnell genug.“

Stefan Mücke, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (13. Platz): „Ich bin zunächst zwei Runden auf Regenreifen gefahren, dann habe ich auf Slicks gewechselt. Dadurch konnte ich die Möglichkeiten nicht ganz ausnutzen. Sonst wäre ein Platz unter den ersten Zehn möglich gewesen."

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (14. Platz): „Ich war mit meinem Auto recht zufrieden, obwohl wir natürlich keine Chance hatten, es auf die Bedingungen nach dem Platzregen abzustimmen. In der zweiten Runde meines zweiten Anlaufs war ich gut unterwegs, als ich in der vierten Kurve von der Strecke gerutscht bin. Der Ausritt war so heftig, dass sowohl Karosserie als auch Unterboden deutlich beschädigt wurden. Der Dreck spritzte in den ganzen Innenraum und sogar auf meinen Helm.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (15. Platz): „Leider wurde ich auf meinen ersten Runden aufgehalten. Am Schluss sind mir die Runden ausgegangen, sonst wäre noch wesentlich mehr möglich gewesen. Aber die Bedingungen waren für alle gleich – und wir waren dieses Mal eben nicht auf der Seite des Glücks.“

Alexandros Margaritis, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (16. Platz): „Wir hätten gleich mit Slicks fahren sollen. Nach den zwei Runden auf Regenreifen brauchte ich eine Runde, um zu sehen, wie gut es mit den Slicks geht. Dadurch sind mir am Ende, als die Strecke schneller wurde, die Runden ausgegangen."

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (17. Platz): „Ich habe ein gutes Auto, aber einen schlechten Startplatz. Ich bin etwas enttäuscht, denn eigentlich wollte ich bis zum Schluss pokern. Aber wir haben etwas die Nerven verloren und sind vier Minuten zu früh raus gefahren. In Oschersleben ist das Überholen verdammt schwer. Im Rennen geht deshalb nur etwas über eine gute Strategie. Morgen ist vor allem das Team gefragt.“

Manuel Reuter, Team OPC (18. Platz): „Das Spiel mit der Strategie kennt Sieger und Verlierer. Da eine erneute Regenwarnung ausgegeben worden war, hat man mich früh auf die Strecke geschickt, doch die guten Zeiten wurden erst zum Schluss gefahren. Der nächste Regen begann Minuten nach unserem Zeittraining – Platz 18 ist somit ziemlich undankbar.“

Jean Alesi (AMG-Mercedes (19. Platz): „Ich war zu früh draußen, dadurch sind mir am Ende die Runden ausgegangen. Es wird hart, aus der letzten Startreihe nach vorn zu kommen, aber ich werde mein Bestes geben."

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (20. Platz): „Auf meiner zweiten Runde war ich etwas zu schnell und kam von der Strecke ab. Dabei habe ich mir den Unterboden beschädigt. Die Mechaniker haben ihr Bestes gegeben, aber ich konnte keine weitere schnelle Runde mehr fahren. Ich bin enttäuscht."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir sind mit dem Ergebnis des Qualifyings natürlich sehr zufrieden. Es war absolut richtig, bis zuletzt zu warten. Das war zwar mit einem gewissen Risiko verbunden, aber es hat sich ausgezahlt. Die Ausgangsposition für uns ist hier nun ganz ähnlich wie im letzten Jahr – wenn wir es genauso umsetzen können, wäre ich sehr zufrieden.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Mit Gary und Jamie auf den Plätzen drei und vier haben wir eine ordentliche Ausgangsbasis für das Rennen. Es hätte viel schlechter laufen können, denn Gary und Jamie hatten fünf Minuten vor Schluss, als die Strecke am Besten war, keine Runde mehr. Unsere Wettervorhersage hatte gegen Ende des Qualifyings klar und deutlich Regen angekündigt. Deswegen war Jean zu früh draußen und hatte am Schluss bei besseren Bedingungen keine Runden mehr zur Verfügung. Mika beschädigte sich bei einem Ausritt den Unterboden und konnte in der zweiten Hälfte des Qualifyings nicht mehr auf die Strecke. Ich erwarte ein anstrengendes Rennen auf diesem schwierigen Kurs und die Rennstrategie wird eine entscheidende Rolle spielen – denn wir sind schnell und siegfähig."

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Heute brauchte es viel Glück und eine gute Strategie, im Qualifying die außergewöhnlichen Bedingungen nach dem Gewitterregen zu nutzen. Laurent Aiello ist mit Platz sechs und damit Startreihe drei ein gutes Ergebnis geglückt, Heinz-Harald Frentzen war ebenfalls gut unterwegs, doch leider brachte ihn ein Ausritt um weitere Chancen.“

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