Stimmen nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-07-16 22:50:45

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (Q: 3./SP: 1): „Wir haben an meinem Audi A4 DTM von gestern auf heute noch ein paar Veränderungen vorgenommen. Das hat perfekt funktioniert. Es lief schon im Qualifying gut für mich, und dann hat in der Super Pole einfach alles gepasst. Als ich gesehen habe, dass Mattias einen kleinen Verbremser in der ersten Kurve hatte, habe ich mich da etwas zurückgehalten und zwei Meter früher gebremst. Nun freue ich mich für die vielen Audi Fans hier, dass sie einen A4 auf der Pole Position sehen. Und morgen will ich länger da vorne bleiben als in Oschersleben..."

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (Q: 1./SP: 2): „Leider habe ich in der Grundigkehre einen kleinen Fehler gemacht. Das konnte ich selbst mit einem sehr guten dritten Sektor nicht mehr ganz ausgleichen. Doch der zweite Startplatz ist eine gute Ausgangslage für das Rennen. Das Auto läuft super und ich rechne mir für morgen einiges aus."

RBruno Spengler, Junge Gebrauchte von Mercedes (Q: 4./SP: 3): „Ich kann es kaum glauben, dass ich auf dem dritten Startplatz stehe. Danke an mein Team, sie haben mir ein perfektes Auto hingestellt, das ich für eine perfekte Runde genutzt habe."

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Q: 2./SP: 4): „Mit dem vierten Startplatz bin ich noch zufrieden. Das ist für morgen keine schlechte Ausgangsbasis. Die Balance des Autos war sehr gut und es wäre mehr drin gewesen, doch ich bin etwas konservativ gefahren."

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (Q: 7./SP: 5): „Ich habe einen kleinen Fehler im ersten Sektor gemacht, danach aber noch alles gegeben. Fünfter zu sein und die Pole nur um eine Zehntelsekunde zu verpassen, zeigt, wie eng es in der DTM zugeht. Heute zählte jedes Hundertstel. Trotzdem: Ein Audi steht auf Pole – und das ist immer gut."

Manuel Reuter, Team OPC (Q: 10./SP: 6): „Das Qualifying war schwierig, da wir den Reifen-Luftdruck variiert haben, um die optimale Performance aus dem Reifen herauszukitzeln. Das ist zwar riskant, weil man unheimlich schnell daneben liegen kann, doch es hat sich heute ausgezahlt. Und wenn man bedenkt, wie schwer es uns bisher fiel, aus neuen Reifen bereits in der ersten Runde das Optimum zu holen, bin ich mit meiner Runde im Einzelzeitfahren durchaus zufrieden.“

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (Q: 5./SP: 7): „Auf diesem kurzen Kurs mit nur vier Kurven war es für mich sehr schwierig, die Reifen und Bremsen auf Temperatur zu bekommen. Unter diesen Umständen ist Platz sieben noch in Ordnung, obwohl ich mir mehr ausgerechnet hatte. Das Auto läuft super und ich will morgen nach vorne."

RMarcel Fässler, GMAC Team OPC (Q: 9./SP: 8): „Ein absolut spannendes Qualifying. Wir haben während der Session unsere Strategie geändert. Erst wollten wir zwei neue Reifensätze nutzen, doch als ich mit dem ersten Satz immer schneller wurde, haben wir nicht mehr gewechselt. Leider habe ich in meiner Einzelzeitrunde dann im ersten Sektor einen Fehler gemacht, sonst hätte ich weiter vorne stehen können.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (Q: 6./SP: 9): „Das war nicht gut genug. In der S-Kurve habe ich einen kleinen Fehler gemacht, der mich zu viel Zeit gekostet hat. Aber unser technisches Paket ist sehr gut und ich werde morgen attackieren."

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (Q: 8./SP: 10):: „Ich bin enttäuscht, denn heute war mehr drin. Ich hatte ein paar Probleme im mittleren Sektor und habe Zeit verloren, weil ich dadurch aus dem Rhythmus kam."

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (Q: 11): „Nach einem ersten Anlauf fuhr ich meine schnellste Runde anschließend im Windschatten von Allan McNish. Ein dritter Versuch schlug fehl, da ich zu dicht hinter ihm war. Das soll kein Vorwurf sein: Er hat mich nicht blockiert – vielmehr ist die Strecke in Nürnberg so kurz, dass solche Situationen nur schwer zu vermeiden sind.“

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (Q: 12): „Über Nacht haben wir am Auto Veränderungen vorgenommen, die sich ausgezahlt haben. Ich komme nun besser mit den Tücken des Norisrings zurecht. Nach meiner ersten Runde im Qualifying hatte ich fest damit gerechnet, dass ich in die Super Pole einziehen könnte, aber dann wurde ich von einem anderen Auto aufgehalten. Trotzdem: Auf dieser Strecke ist im Rennen auch von Platz zwölf noch eine Menge möglich."

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (Q: 13): „Meine Runde war gut, aber eben nicht optimal. Und genau so eine optimale Runde mit hundert Prozent braucht man, um am Norisring in die Super Pole zu fahren. Wir haben bei meinem ersten Versuch etwas ausprobiert, was leider nicht ganz funktioniert hat. Deshalb war der Druck beim zweiten Versuch besonders hoch. Insofern bin ich ganz zufrieden."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (Q: 14): „Der 14. Startplatz ist sicherlich nicht das, was ich erwartet habe. Ich hatte mir vorgestellt, unter die ersten Zehn zu kommen. Das habe ich nicht erreicht. Deswegen bin ich etwas enttäuscht. Trotz alledem werde ich schauen, dass ich morgen nach vorne komme. Letztes Jahr stand ich auch auf Position 14 und bin auf Rang fünf nach vorne gefahren. Mal sehen, ob das auch dieses Mal klappt."

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (Q: 15): „Wir wussten, dass es für uns schwer wird, in die Super Pole zu fahren. Ich denke, wir haben im Rennen bessere Chancen als heute. Mein Auto hat sich im Qualifying mit den beiden Reifensätzen sehr unterschiedlich angefühlt – einmal hatte ich Übersteuern, dann wieder Untersteuern. Zumindest habe ich meine Zeit aus dem freien Training wiederholen können und freue mich jetzt aufs Rennen."

Stefan Mücke, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (Q: 16): „Ich bin mit dem 16. Platz nicht zufrieden. Wir haben an der Abstimmung etwas Neues ausprobiert. Leider haben wir deswegen die Vorderreifen nicht auf Temperatur gebracht."

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (Q: 17): „Es ist gerade auf dem Norisring schwierig mit einem Vorjahresauto. Wir sind hier zwar schneller als im vergangenen Jahr, aber uns fehlt ein wenig Topspeed. Über die Distanz bei diesen Temperaturen kommt es morgen aber auch auf die Kondition an, da habe ich ja noch ein Ass im Ärmel."

Alexandros Margaritis, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (Q: 18): „Auf meiner schnellsten Runde wurde ich im letzten Sektor im Verkehr aufgehalten. Schade, dass ich deshalb 18. bin. Der Speed ist da, und ich will mich morgen auf jeden Fall deutlich verbessern."

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (Q: 19): „Ehrlich gesagt, habe ich mir das Qualifying nach unserem starken Einstand hier am Norisring etwas anders vorgestellt. Ich kann noch nicht genau sagen, woran es gelegen hat. Also haben wir eine Menge Arbeit vor uns, um die ganzen Daten auszuwerten und zu analysieren. Mein Team und ich schauen jetzt nach vorne. In 72 Runden und mit zwei Boxenstopps kann noch eine Menge passieren."

Laurent Aiello, Team OPC ( Q: 20): „Meinen ersten Anlauf bin ich extrem früh gefahren, sodass mein Team von meinen Informationen über die Streckenverhältnisse profitieren konnte. Meinen zweiten Anlauf fuhr ich auf leicht angefahrenen Reifen. Wegen dieser Strategie spiegelt mein Ergebnis nicht unsere wahre Leistungsfähigkeit wider, doch meine Teamkollegen konnten unsere Erkenntnisse nutzen.“

Dr. Wolfgang Ullrich, Audi Motorsportchef: „Bei unserem Heimspiel die Pole Position zu haben, ist ein besonders schönes Gefühl – vor allem, nachdem wir nur zwei Fahrzeuge in der Super Pole hatten und uns auf dem Norisring bisher immer recht schwer getan haben. Diesmal hat es geklappt: Tom ist eine perfekte Runde gelungen und auch Mattias ist eine tolle Runde gefahren. Jetzt möchten wir den vielen Audi Fans am Norisring auch morgen eine gute Leistung zeigen. Aber das Rennen wird hart und zweifellos sehr spannend."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Ein spannendes Qualifying und Einzelzeitfahren. Gary Paffett, dem Tagesschnellsten, fehlten neun Tausendstelsekunden zur Pole Position, so eng ging es noch nie zu. Bruno Spengler fuhr in der C-Klasse des Vorjahres auf Platz drei, ebenfalls eine sehr gute Leistung. Die ersten vier Autos innerhalb von 51 Tausendsteln und drei Marken innerhalb von weniger als drei Zehntelsekunden zeigen die Wettbewerbsdichte der DTM 2005. Wir hatten ein kleines Handicap durch das Zusatzgewicht in der 2005er C-Klasse. Die Zuschauer hier am Norisring und zu Hause vor den Fernsehgeräten können sich auf ein spannendes Rennen morgen Abend zur besten Sendezeit freuen. Wir sind gut aufgestellt."

Volker Strycek, Opel-Sportchef: „Startreihe drei und vier sind Ausgangspositionen, von denen Manuel Reuter und Marcel Fässler gute Chancen auf ein zufriedenstellendes Rennergebnis haben sollten. Nach Platz zwei und drei in den beiden Tests am Freitag hätten wir uns allerdings noch ein besseres Ergebnis im Qualifying gewünscht.“

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