Stimmen nach dem Qualifying | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-27 18:58:14

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (Q: 5. Platz/SP: 1. Platz): „Ich freue mich riesig, nach über zwei Jahren wieder auf der Pole Position zu stehen. Im Qualifying habe ich noch einen kleinen Fehler gemacht, aber im Einzelzeitfahren lief alles perfekt. Ich startete optimistisch, denn mein Auto lief sehr gut und ich konnte am Ende sogar noch attackieren. Danke an mein Team, das war sehr gute Arbeit.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC – (Q: 3. Platz/SP: 2. Platz)„Der Vectra war heute einfach Spitze. Von meinem ersten bis zu meinem letzten Qualifying-Anlauf konnte ich mich um fast eine halbe Sekunde verbessern und war Dritter. Auch in der Super-Pole-Runde passte alles perfekt. Ein wunderbares Ergebnis.“

RHeinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (Q: 4. Platz/SP: 3. Platz)„Nach dem Freien Training, in dem ich Dritter war, hatte ich ein sehr gutes Gefühl mit dem Auto. Etwas ins Schwitzen kam ich, als das Qualifying wegen des Unfalls von Jean Alesi unterbrochen wurde. Danach habe ich alles auf eine Karte gesetzt – und es hat gepasst. Klasse war auch das Einzelzeitfahren. Es hat richtig Spaß gemacht.“

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (Q: 2. Platz/SP: 4. Platz): „Das Auto war sehr gut abgestimmt. Leider habe ich im zweiten Sektor etwas zu hart attackiert und deshalb zwei kleine Fehler gemacht. Schade, denn die Pole Position war heute drin. Mit Mattias Ekström einen Platz hinter mir wird es morgen bestimmt ein spannendes Rennen.“

Mattias Ekström ,Audi Sport Team Abt Sportsline (Q: 7 /SP: 5): „Natürlich hätte ich es vorgezogen, wenn Tom (Kristensen) und ich ganz vorne gestanden wären. So ist es nun mal nicht gekommen – und deshalb wird das morgen ein harter Tag für mich. Es ist schwer, ein Rennen vom fünften Startplatz aus zu gewinnen, besonders hier in Zandvoort. Aber in Brünn hat es schon einmal geklappt. Wir werden hart kämpfen, um es noch einmal zu schaffen.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (Q: 6. Platz/SP: 6. Platz): „Ich habe zwei kleine Fehler gemacht, sonst könnte ich zwei Plätze weiter vorn stehen. Es geht eben eng zu in der DTM. Dennoch bin ich mit dem Qualifying noch zufrieden.“

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (Q: 9 /SP: 7): „Die Strecke gefällt mir sehr gut, zudem haben wir das Auto über Nacht noch besser hinbekommen. Im Qualifying konnte ich deshalb zum ersten Mal das volle Potenzial meines Audi A4 DTM nutzen. Meine Super Pole-Runde war gut, aber ich hatte das Gefühl, dass die Strecke später immer besser wurde. Das war ärgerlich, denn so lag der ganze Druck auf den Schultern von Tom (Kristensen) – was leider nicht geklappt hat. Wie auch immer: Morgen werden wir alles geben.“

LChristian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (Q: 8 /SP: 8): „Mit dem Qualifying war ich zufrieden. Schade, dass dabei die gelben Flaggen nicht richtig eingesetzt wurden, denn sonst wäre ich in der Super Pole später dran gewesen – und da war die Strecke anscheinend schneller. Startplatz acht ist aber eine Position, von der man gut Punkte holen kann. Meine Hauptkonkurrenten – Häkkinen und Alesi – sind ja zudem hinter mir, und deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um meine Position in der Meisterschaft zu stabilisieren.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (Q: 10 /SP: 9): „Ich war der Besenwagen, denn als ich in die Super Pole als Erster gestartet bin, bin ich an Stellen gerutscht, auf denen ich mit neuen Reifen in den Trainings nicht gerutscht bin. Unter diesen Umständen war meine Runde gut. Generell bin ich mit Platz neun zufrieden, denn das war wieder mal eine schöne Steigerung.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (Q: 1 /SP: 10): „Ich bin fürchterlich enttäuscht. Nach den Bestzeiten in fast allen Trainingssitzungen vorher wollte ich natürlich mehr als nur den zehnten Startplatz. Im ersten Sektor war ich noch auf Kurs zu einer Bestzeit, aber in Kurve sechs ist das Auto ausgebrochen – dabei habe ich zu viel Zeit verloren. Ich wollte einfach unbedingt die Pole für Audi holen...“

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (Q: 11. Platz): „Ich bin etwas enttäuscht. Das Auto lief super und die Abstimmung war perfekt. Eigentlich hätte ich vorne dabei sein müssen. Leider war unser Timing am Ende des Qualifyings nicht optimal und ich fuhr etwas zu spät auf die Strecke, so dass ich mich nicht mehr verbessern konnte. Schade, denn diese Strecke liegt mir und ich will morgen auf jeden Fall nach vorn.“

Manuel Reuter, Team OPC (Q: 12. Platz): „Bis zu meinem zweiten Anlauf war ich unter den besten Zehn. Was mich ärgert: Ich musste nicht nur einen Anlauf wegen des Unfalls abbrechen, sondern zum Schluss auch vom Gas gehen, als Alexandros Margaritis im Kies stand. Es ist mir unverständlich, weshalb keine gelbe Flagge gezeigt wurde, denn wir sind generell angehalten, in solchen gefährlichen Situationen vom Gas zu gehen. Darüber habe ich auch mit Renndirektor Roland Bruynseraede gesprochen.“

Laurent Aiello, Team OPC (Q: 13. Platz): „Mein erster Anlauf war nicht so schlecht. Im zweiten Versuch bin ich auf einen Vordermann aufgelaufen und hatte keine Chance auf eine gute Zeit. Da ich außerhalb der ersten Zehn lag, musste ich beim dritten Mal alles riskieren. Die Datenaufzeichnung zeigt, dass ich mich bis zur siebten Kurve verbessert habe, danach aber ging nichts mehr und ich musste meinen Versuch abbrechen.“

Bruno Spengler, Junge Gebrauchte von Mercedes (Q: 14. Platz): „In der ersten Runde bin ich eine gute Zeit gefahren und war sogar in den Top Ten. Auf der zweiten Runde habe ich noch mehr attackiert und dabei einen Fehler gemacht, deshalb habe ich den Versuch abgebrochen.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (Q: 15): „Ich war zu langsam. Allmählich komme ich ins Grübeln: Die vergangenen Jahre war ich schließlich bei fast jeder Super Pole dabei. Etwas passt nicht, was passen sollte. Ich weiß leider nicht, wo der Fehler liegt. Aber aufgeben gilt nicht, denn schon morgen geht es wieder weiter.“

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (Q: 16): „Im Freien Training war ich mit dem Auto nicht zufrieden. Das war dann im Qualifying besser, aber in der S-Kurve habe ich mit durchdrehenden Rädern immer viel Zeit verloren. Bis dahin waren die Runden ganz gut, am Rest müssen wir bis morgen arbeiten.“

Alexandros Margaritis, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (Q: 17. Platz): „Bei meinem ersten Versuch habe ich mich verbremst und die Runde abgebrochen. Der zweite Run lief besser und ich war acht Zehntelsekunden schneller als im Freien Training. Auf meiner letzten Runde war ich dann etwas zu schnell und landete im Kiesbett. Mit nur einer gezeiteten Runde war nicht mehr als der 17. Platz drin.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (Q: 18): „Heute morgen lief es ganz gut, deshalb bin ich zuversichtlich ins Qualifying gegangen. Ich weiß nicht, welches Problem wir nun haben. Mein Ziel war es, weiter vorne zu stehen als auf Startplatz 18. Ich werde nicht aufgeben, denn ich weiß, dass wir ein gutes Renn-Setup haben. Also: Morgen gebe ich alles, um das Beste daraus zu machen.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Q: 19. Platz): „Ich habe meinen zweiten Versuch sehr gut begonnen, doch dann war ich etwas zu schell und kam von der Strecke ab. Wenn man am Limit fährt, kann so etwas passieren. Es tut mir Leid für meine Mechaniker, die bis zum Rennen morgen viel zu tun haben. Ich will alles tun, um sie mit einem guten Ergebnis zu belohnen, auch wenn das vom 19. Startplatz sehr schwer wird.“

Stefan Mücke, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (Q: 20. Platz): „Das war ein verkorkstes Qualifying. Mit dem ersten Reifensatz hatte ich Verkehr auf der Strecke. Beim zweiten Run kam die rote Flagge und am Ende war die Strecke so verschmutzt, dass ich nur gerutscht bin und mich nicht mehr verbessern konnte.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Glückwunsch an Bernd Schneider und die HWA-Mannschaft. Das Team hat erstklassig gearbeitet, Bernd hat die perfekte Runde geschafft und er steht deshalb auf der Pole Position. Gary Paffett war Schnellster im ersten Sektor, hat aber im Mittelsektor zwei kleine Fehler gemacht, die ihn die erste Startreihe gekostet haben. Gratulation an Opel zu einem guten Qualifyingergebnis. Schade für Mika, er wurde bei seinem letzten Versuch unglücklicherweise ein paar Sekunden zu spät aus der Boxengasse geschickt und war dann auf dem Weg zur Bestzeit – nach zwei Sektoren war er auf Kurs, musste dann aber in die Boxen. Die Startaufstellung mit Gary und Mattias Ekström auf den Plätzen vier und fünf und den drei Herstellern auf den ersten fünf Positionen ist eine gute Ausgangslage für ein spannendes Rennen.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Einen herzlichen Glückwunsch an Marcel Fässler und Heinz-Harald Frentzen zu ihren Plätzen zwei und drei. Wir hätten uns kaum ein besseres Ergebnis wünschen können, als mit zwei Opel Vectra GTS V8 aus den beiden ersten Reihen zu starten. Bemerkenswert ist, dass beide Fahrer im Einzelzeitfahren jeweils nochmals eine bessere Zeit fahren konnten und sich um eine Position verbessert haben.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Schön, dass wir fünf Autos in den Top Ten hatten. Trotzdem ist dabei für uns das schlechteste Qualifying-Ergebnis dieses Jahres herausgekommen. Das ist enttäuschend. Tom (Kristensen) war auf einer wirklich schnellen Runde, hat sie aber leider nicht so gut zu Ende bringen können. Nun müssen wir aus dieser Situation morgen das Optimale machen.“

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen