Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2006-08-19 17:54:11

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich freue mich riesig über meine erste Pole Position in der DTM. Darauf habe ich eine ganze Weile gewartet. Das gesamte Qualifying lief sehr gut, obwohl ich in den ersten beiden Abschnitten vor allem mit dem Mittelsektor noch nicht ganz zufrieden war. Aber im letzten Teil ist mir mit einem perfekten Auto eine perfekte Runde gelungen. Danke an das ganze Team, die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Das Rennen wird hart und ich bin vor allem gespannt, was wir morgen für ein Wetter haben werden.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Es war ein perfektes Qualifying, in dem wir uns immer weiter gesteigert haben. Wir sind mit einer ziemlich harten Abstimmung gefahren, das hat gut funktioniert. Ich dachte wirklich, ich hätte die Pole Position, nachdem mich das Team über Funk informiert hat. In der letzten Sekunde habe ich sie dann doch noch verloren, weil Spengler im letzten Sektor plötzlich viel schneller war. Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat. Immerhin stehe ich in Startreihe eins.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (3. Platz): „Der dritte Startplatz ist ein gutes Ergebnis. Ich hatte im letzten Qualifyingabschnitt nur noch einen Reifensatz und musste deshalb auf Anhieb eine gute Runde schaffen. Das ist mir gelungen, denn mein Auto lag im ganzen Qualifying sehr gut. Es wird morgen ein langes Rennen und ich will gewinnen.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (4. Platz): „Die Abstände im Qualifying waren sehr eng und deshalb bin ich mit Platz vier zufrieden. Bei den Tests und im Freien Training lief es noch nicht optimal und wir haben unser Set-up bis zum Qualifying deutlich verbessert. Der vierte Platz ist eine gute Ausgangsbasis für das Rennen.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „Das war eine ganz enge Geschichte heute. Nachdem wir gestern einen schwierigen Tag hatten, bin ich mit meinem fünften Platz zufrieden. Wenn es ins Qualifying der DTM geht und du auf der Pole Position stehen willst, musst du hundertprozentig aussortiert sein. Und das waren wir heute nicht.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes (6. Platz): „Ich bin sehr zufrieden. Ich hatte anfangs Bremsprobleme und hätte nicht gedacht, dass ich soweit nach vorn komme. Aber unser Team hat das in den Griff bekommen und zum Schluss lag das Auto perfekt.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (7. Platz): „Es war heute wichtig fürs Team, dass wir mal in den Top Acht dabei sind. Wir haben schon im freien Training angedeutet, dass eine gute Platzierung möglich ist. Eigentlich hatte ich mit meiner Zeit noch auf eine Startposition weiter vorne gehofft, aber die Zeiten sind im letzten Abschnitt noch einmal ein ganzes Stück schneller geworden. Es ist unglaublich, wie spannend es in der DTM zugeht.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (8. Platz): „Im Qualifying ist das Radio ausgefallen. Das ist in so einer Situation äußerst ungünstig, weil du während der Fahrt den Mechanikern und Ingenieuren keine Instruktionen in Sachen Feintuning geben kannst. Die Kommunikation ist im Qualifying sehr wichtig. Was das Rennen angeht, bleibe ich optimistisch: Gestern war mein A4 im Renntrimm sehr gut.“

Mika Häkkinen, AMG-Mercedes (9. Platz): „Ich war nicht überrascht, dass ich den dritten Qualifyingabschnitt verpasst habe, denn wir hatten bereits vorher Probleme mit der Balance. Dadurch war für mich keine bessere Rundenzeit möglich. Da wir so nicht zufrieden sind, werden wir jetzt die Daten analysieren, um das Problem zu verstehen und eine Lösung zu finden, damit wir für das morgige Rennen besser vorbereitet sind. Ich bin optimistisch, dass wir trotz Startplatz neun ein gutes Resultat erreichen.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (10. Platz): „Ich bin enttäuscht, denn das war nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Wir haben für das Qualifying gearbeitet und auch ein gutes Auto gehabt. Ich konnte mich nicht den Grip-Bedingungen an der Strecke anpassen und nicht schneller werden. Jetzt müssen wir viel analysieren. Der Tag ist für mich abgehakt.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes, (11. Platz): „Im ersten Qualifyingabschnitt war ich ganz gut dabei und kam problemlos in die zweite Runde. Dann habe ich mich jedoch einmal verbremst und bekam meine guten Sektorenzeiten nicht in einer Runde zusammen.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (12. Platz): „Platz 12 ist natürlich nicht berauschend. Wir haben das Auto fürs Qualifying noch einmal verbessert. Die Reifensätze fühlten sich unterschiedlich an, wodurch ich im Grenzbereich ein etwas unsicheres Gefühl hatte. Zu Beginn der Runden habe ich teilweise viel Zeit gut gemacht, die ich durch zu aggressives Fahren wieder verloren habe. Im zweiten Sektor untersteuerte das Auto extrem. Es hat nicht viel gefehlt, um unter die ersten Acht zu fahren.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (13. Platz): „Heute wäre definitiv mehr drin gewesen, denn das Auto war gut und mein Gefühl auch. In meiner letzten Runde war ich schnell unterwegs, habe mir aber leider einen groben Schnitzer geleistet. Ob es sonst für den Sprung in die letzte Qualifying-Sitzung gereicht hätte, weiß ich nicht – aber besser als Platz 14 wäre es bestimmt geworden.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes (14. Platz): „Ich bin sehr enttäuscht, vor allem deshalb, weil wir noch nicht wissen, warum ich mich nicht besser qualifiziert habe. Ich werde morgen für mein Team alles geben, um in die Punkte zu fahren.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (15. Platz): „Ich bin nicht zufrieden mit meinem Heimspiel. Ich bin in einem genügend großen Abstand hinter Timo gefahren, doch als er sich verbremst hat, fuhr ich zu dicht hinter ihm. Ich hätte den Versuch abbrechen müssen, was aber auch schlecht gewesen wäre. Durch das zu dichte Auffahren rutschte mein Auto und ich hatte keine Chance mehr.“

Nicolas Kiesa, Futurecom TME (16. Platz): „Ich hatte eine ziemlich gute erste Runde mit dem ersten Reifensatz. Die Abstimmung war genau so wie erhofft. Mit dem zweiten Reifensatz unterlief mir im ersten Anlauf ein leichter Fehler. In der nächsten schnellen Runde war ich vier Zehntel schneller, als mir auf der Gegengeraden ein Fehler unterlief. Sonst hätte es vielleicht sogar zur zweiten Qualifying-Session gereicht. Ich bin zufrieden, bester Fahrer eines 2004er Autos zu sein, aber es ist schade, dass ich nicht in den zweiten Abschnitt gekommen bin.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (17. Platz): „Mit dem ersten Reifensatz lief es noch ganz gut, doch mit dem zweiten hatte ich Untersteuern. Darum war eine bessere Platzierung nicht möglich.“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (18. Platz): „Das ist mein erstes Rennen auf dem Nürburgring und ich muss die Strecke erst noch kennen lernen. Das zeigt sich auch in meinem Qualifyingergebnis. Außerdem wurde ich auf meiner schnellsten Runde von einem anderen Fahrer behindert.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (19. Platz): „Ich konnte nicht allzu viel erwarten, da ich im Freien Training wegen einer defekten Servolenkung keine Runde gefahren bin. Ich musste es mit der Abstimmung vom Vortag wagen, mit der es gestern auch nicht gut gelaufen war. Immerhin bin ich eine 1.26er-Zeit gefahren – das war ganz okay.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes C-Klasse (20. Platz): „Nachdem es heute morgen so gut lief, ist der elfte Startplatz eine Enttäuschung. Unser Ziel war ein Platz unter den besten Acht, aber das Handling war nicht so gut wie im Freien Training und ich konnte einfach nicht mehr attackieren.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Das war für mich ganz klar das spannendste Qualifying, an das ich mich in der DTM erinnern kann. Gratulation an Bruno Spengler zu seiner ersten Pole, die er in den letzten Sekunden des Qualifyings erzielt hat. Glückwunsch an Bernd Schneider, Jamie Green und das HWA-Team für insgesamt drei Plätze in den ersten beiden Startreihen. Das war eine gute Mannschaftsleistung. Bruno hat sich vom zweiten zum dritten Qualifyingabschnitt um sieben Zehntelsekunden und vom ersten zum dritten Abschnitt um über eine Sekunde verbessert. Stefan Mückes Selbstvertrauen hat sich durch seinen vierten Platz am Norisring gesteigert; dies hat er mit seinem heutigen sechsten Startplatz im Mercedes-Jahreswagen bestätigt. Wir haben eine gute Ausgangsbasis für das morgige Rennen – es ist Regen vorausgesagt ist, und da sind Prognosen natürlich besonders schwierig.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das war ein Herzschlagfinale. Wir hatten schon gedacht, dass Tom es geschafft hat. In der letzten Sekunde hat Spengler dann doch noch eine schnellere Runde erreicht. Die Autos an der Spitze liegen extrem dicht zusammen, und wir sind bei diesem Tempo dabei. Das wird sicherlich ein enges Rennen.“

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