Stimmen nach dem Qualifying | DTM
2006-09-02 17:17:17

Stimmen nach dem Qualifying

Stimmen nach dem Qualifying

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich bin heute einige schnelle Runden gefahren. Die letzte war um anderthalb Zehntel nicht einmal meine beste, aber sie hat für die Pole gereicht. Auf dieser Strecke ist das Überholen schwierig, damit habe ich die beste Ausgangsposition für das Rennen. Mein Plan ist ein guter Start und ein konstanter Speed bei hoffentlich gutem Wetter. Danke an mein Team für ein perfektes Auto.“

LTom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Ich habe etwas die Konzentration verloren, als Spengler vor mir aus der Box kam. Ob mich das die Pole gekostet hat, ist schwer zu sagen, aber ich war natürlich etwas verblüfft. Ansonsten war es ein gutes Qualifying mit maximaler Attacke. Meine Runden waren alle am Limit. Ich bin sehr zufrieden, in der ersten Startreihe zu stehen. Das Audi Team hat sich verbessert. Unsere Zeiten liegen jetzt dichter beisammen. Es ist gut, dass wir vier Autos unter den ersten Sechs haben. Das war auch nötig, um unsere Chancen in der Meisterschaft zu wahren.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (3. Platz): „Ich bin zufrieden, denn ich bin endlich wieder einmal meine schnellste Runde am Wochenende im Qualifying gefahren – also genau dann, wenn es am wichtigsten ist. Das Auto war gut, alles lief glatt. Platz drei ist eine Super-Ausgangsposition, und den einen Mercedes an der Spitze werden wir auch noch los...“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (4. Platz): „Ich bin etwas überrascht, dass es keinem Audi Fahrer gelungen ist, ganz nach vorne zu fahren und einem Mercedes so eine gute Zeit gelang. Die Leistungen unserer Autos waren sehr ausgeglichen. Ich hätte nicht noch schneller fahren können. Mein Auto war perfekt und ich bin zufrieden mit meinem Qualifying. Natürlich wäre das Ergebnis noch schöner, wenn kein Mercedes vorne stehen würde.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (5. Platz): „Ich bin nicht ganz zufrieden, denn der fünfte Startplatz ist nicht das, was ich erhofft hatte. Ich habe so hart wie möglich attackiert, aber es ging nicht schneller. Für das Rennen bin ich dennoch zuversichtlich, denn das Auto liegt perfekt und meine Longruns im Freien Training waren gut.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Im vorletzten Anlauf war ich ganz gut unterwegs. Leider hatte mein Auto mit dem letzten Reifensatz etwas zu viel Untersteuern. Vielleicht war der Luftdruck nicht optimal. Das müssen wir uns nun genauer ansehen.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (7. Platz): „Ich bin enttäuscht. Das Auto lief gut und ich habe keine Fehler gemacht, aber heute war einfach nicht mehr drin. Das Rennen morgen wird hart, aber ich werde kämpfen, um meinen Vorsprung in der Gesamtwertung zu verteidigen.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (8. Platz): „Im heutigen Qualifying hat zum ersten Mal in dieser Saison alles gepasst. Die Mannschaft hat gut gearbeitet. Wir haben am Morgen noch einige Veränderungen vorgenommen, die sich ausgezahlt haben. Ich bin glücklich, dass wir bis zur dritten Sektion kamen und das Ergebnis nach Hause fahren konnten. Es war zu Saisonbeginn oftmals knapp, als wir im Verkehr aufgehalten wurden. Heute war das Glück auf unserer Seite.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes (9. Platz): „Der neunte Startplatz ist eigentlich keine schlechte Ausgangsposition, aber wenn man die besten Acht um nur acht Tausendstel verpasst, ist es doch etwas ärgerlich. Die Kollision mit Stefan Mücke tut mir Leid. Ich habe ihn nicht kommen sehen, mir wurden keine blauen Flaggen gezeigt, und leider wurde ich von meinem Team über Funk nicht gewarnt.“

RMika Häkkinen, AMG-Mercedes (10. Platz): „Ein gutes Resultat für Jamie und Mercedes-Benz. Mein Qualifying lief etwas enttäuschend, denn ich konnte meinen letzten Reifensatz nicht optimal nutzen, sonst wäre ein Startplatz unter den besten Acht möglich gewesen. Vom zehnten Startplatz wird es ein schwieriges Rennen, aber ich kämpfe bis zum Schluss.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (11. Platz): „Ich bin enttäuscht. Ich hatte zweimal Pech mit Sand auf dem Asphalt. Einmal kam Jean Alesi vor mir von der Strecke ab, was mich zwei oder drei Zehntelsekunden gekostet hat. Im letzten Anlauf war wohl vor der Schikane ebenfalls jemand neben der Linie und hat Sand auf die Strecke gebracht. Das habe ich in der nächsten Rechtskurve gemerkt, als ich vorne links mit einem schmutzigen Reifen nicht richtig einlenken konnte. Schade, wir hatten uns mehr erhofft.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (12. Platz): „Das erste Outing war okay. Im zweiten habe ich mich mit dem ersten Reifensatz leider in der ersten Kurve verbremst, und der zweite Reifensatz war nicht optimal. In den ersten beiden Kurven hatte ich keinen Grip. Trotzdem habe ich dort vier Zehntel auf meine vorherige Zeit gutgemacht. Im letzten Sektor habe ich aber alles wieder verloren. Das ist die DTM – man kann ganz vorne stehen, aber wenn man zwei Fehler macht, ist man schon wieder draußen. Am Sonntag ist noch alles drin.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (13. Platz): „Ich freue mich sehr, dass ich erstmals den Sprung in den zweiten Teil des Qualifyings geschafft habe. Im Freien Training sah es noch nicht danach aus, aber unser Team hat super gearbeitet und das Auto für das Qualifying deutlich verbessert, 13 ist hier hoffentlich meine Glückszahl.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes (14. Platz): „Die Kollision mit Alexandros war sehr ärgerlich, denn ich war ganz gut unterwegs. Ich dachte, dass er mich gesehen hätte, doch dann fuhr er mir plötzlich vors Auto. Meine Ausgangsposition für das Rennen ist jetzt schwierig, denn Überholen ist in Zandvoort wahrlich nicht einfach.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes (15. Platz): „Mit dem ersten Reifensatz hatte ich etwas Probleme mit der Balance. Als ich mit dem zweiten Satz unterwegs war, hatte Nicolas Kiesa mit seinem Ausrutscher die Strecke verschmutzt. Deshalb kam ich nicht weiter nach vorn.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (16. Platz): „Am Freitag haben wir einen ganzen Tag verloren, weil die Reifen zuviel Fremdgummi aufsammelten. Eigentlich begann unsere Testarbeit also erst am Samstag. Wir waren also mit dem ganzen Programm zu spät dran, und das hat sich auf das Qualifying ausgewirkt. Jetzt müssen wir im Rennen das Beste geben.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes (17. Platz): „Der Stoßdämpfer vorn links war leider defekt. Damit hatte ich keine Chance, schneller zu fahren.“

Nicolas Kiesa, Futurecom TME (18. Platz): „Wir haben nicht die beste Zeit erreicht, die heute möglich gewesen wäre. Leider hatte ich Pech, als ich auf dem zweiten Reifensatz unterwegs war und drei Autos vor mir aus der Boxengasse fuhren. Ich konnte zwei überholen, doch für das dritte Auto musste ich von der Ideallinie und verlor vor der Schikane Zeit. Meine Reifen haben Schmutz aufgesammelt, blockierten und ich musste meine Runde abbrechen.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (19. Platz): „Heute kann ich feiern, denn ich bin nicht Letzte! Wenn man bedenkt, mit welchem Abstand wir am Freitag begonnen haben, sind wir jetzt schön dicht an unseren Vordermännern dran. Uns fehlt nicht viel. Wir haben uns über Nacht um drei Sekunden verbessert. Das ist klasse!“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (20. Platz): „Ich bin sehr enttäuscht. Bei meinen beiden Versuchen waren jeweils viele Autos auf der Strecke und es ging einfach nicht schneller.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Glückwunsch an Jamie Green – er hat heute einmal mehr bewiesen, dass er in diesem Jahr der „Poleman“ ist. Er hat im zweiten Qualifyingabschnitt mit der 1:32.038 die schnellste Runde des Tages mit einer Zeit erzielt, die ich nicht für möglich gehalten habe. Für Bruno Spengler und Bernd Schneider auf den Startplätzen fünf und sieben wird es morgen schwierig, die starke Audi-Phalanx zu durchbrechen – schwierig, aber keineswegs unmöglich. Mika Häkkinen hat den Sprung in die Top-Acht um 30 Tausendstel verpasst; mit einem guten Start kann auch er im Rennen etwas bewegen. Bei Alexandros Margaritis war es mit acht Tausendsteln noch knapper. Mathias Lauda hat eine prima Leistung mit der 2004er C-Klasse gezeigt, er hat alle drei anderen 2004er und vier 2005er Autos hinter sich gelassen.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir haben eine sehr starke Teamleistung gezeigt, auf die wir stolz sein können. Leider wurde Tom (Kristensen) in seiner schnellsten Runde blockiert, wodurch er in der ersten Kurve entscheidende Zeit verloren hat. Das war absolut nicht notwendig, denn Bruno Spengler fuhr zu einer Zeit mit neuen Reifen heraus, als völlig klar war, dass er keine ganze Runde mehr fahren konnte.“

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