Stimmen nach dem Rennen | DTM
2000-07-09 16:51:10

Stimmen nach dem Rennen

80 Minuten Motorsport pur boten die beiden Läufe der neuen DTM auf dem Norisring. Die zwei an Spannung nicht mehr zu überbietenden Rennen waren ganz nach dem Geschmack der 74.000 Zuschauer an der Strecke. Ausgesprochen zufrieden zeigten sich auch die Akteure.

Joachim Winkelhock, Sieger im ersten Rennen, Vierter im zweiten:
"Das war meine erste Pole-Position in der DTM überhaupt. Entsprechend hoch war auch der Druck. Eigentlich stehe ich ja gar nicht so gerne ganz vorne, sondern habe lieber ein, zwei Leute vor mir, was zum Beißen eben. Marcel war zu Beginn des ersten Laufes sehr mutig. Da wollte ich nicht so viel riskieren, weil es stellenweise noch etwas feucht war. Nach ein paar Runden habe ich richtig Gas gegeben. Im zweiten Rennen bin ich zu spät zum Reifenwechseln an die Box gegangen."

Bernd Schneider, Vierter im ersten Rennen, Sieger im zweiten:
"Im ersten Lauf hatte ich gute Fights, im zweiten hat das Team die Leistung gebracht und ich musste das Rennen nur noch nach Hause fahren. Nach dem Reifenwechsel hatte ich Angst, es könnte wieder zu regnen anfangen. Tatsächlich fielen auch wieder ein paar Tropfen. Ich habe schon oft gegambelt und verloren – diesmal hat alles wunderbar geklappt."

Klaus Ludwig, Zweiter im ersten Rennen, Dritter im zweiten:
"Das war schon ein großer Moment, wieder auf dem Treppchen zu stehen. Hoffentlich wird das noch ein paar Mal der Fall sein. Auf dem Norisring zählt Erfahrung. Und davon haben die, die heute auf dem Podest standen, jede Menge. Die Strecke sieht zwar sehr simpel aus, aber sie ist was ganz Spezielles."

Manuel Reuter, Dritter im ersten Rennen, Zweiter im zweiten:
"Ich bin zeitgleich mit Klaus an die Box gefahren. Aber wir waren etwas langsamer beim Reifenwechseln. Da sieht man die ganze Routine, die das AMG-Team im GT-Sport gewonnen hat. Im Regen lief mein Auto gar nicht gut; ich weiß nicht, woran das lag. Im Trockenen war ich der schnellste Mann auf der Strecke. Wir alle sind in beiden Rennen von Anfang bis Ende voll am Limit gefahren, da ist die Fehlerquote dann höher."

Kris Nissen, 14. im zweiten Rennen:
"Das ganze Wochenende war für uns intern positiver, als das von außen aussehen mag. Im ersten Lauf ist mir nach fünf Runden der Auspuff gebrochen. Bei Christian und Laurent ist das Getriebe verreckt. Das ist sehr ärgerlich, denn heute wären für das Abt-Audi-Team ein oder zwei Punkte drin gewesen."

Norbert Haug, Motorsport-Chef von Mercedes-Benz:
"Diese zwei Rennen auf dem Norisring sind DTM-Geschichte, denn knapper und spannender ist es in der DTM noch nie zugegangen, und ich habe ein gutes DTM-Gedächtnis. Wie fair die Fahrer in den vielen Zweikämpfen miteinander umgegangen sind, war wirklich toll. Das war Motorsport at its best."

Volker Strycek, Sportchef von Opel:
"Das Drehbuch hätte man nicht besser schreiben können. Das war 44 Runden mal zwei pure Spannung. Ich bin überzeugt, dass wir bei allen anderen Rennen ebenso guten Motorsport geboten bekommen. Die Karten werden jedes Mal neu gemischt. Ich freue mich schon auf Montag, denn unsere Erfolge in der DTM sind Motivation für alle Mitarbeiter bei Opel."

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