Stimmen nach dem Rennen | DTM
2001-09-24 03:36:20

Stimmen nach dem Rennen

Uwe Alzen (Warsteiner AMG Mercedes), 1. Platz: "Das Duell in der letzten Runde war einer meiner besten Zweikämpfe; Christian und ich haben uns ein paar Mal berührt, aber alles ist fair abgelaufen. Ich glaube, wir haben die Fans heute spannend unterhalten."

Christian Abt (Team Abt Sportsline), 2. Platz: "Meine Reifen haben zum Rennende abgebaut, deshalb konnte ich den Abstand zu Uwe nicht mehr halten. Unser Duell in der letzten Runde war ein toller Fight – sehr hart, aber einfach Motorsport pur. Ich glaube, wir haben den Fans hier eine tolle Vorstellung geboten. Natürlich hätte ich lieber gewonnen. Aber ich bin auch mit meinem zweiten Platz überglücklich. Ich war oft schnell, hatte aber ebenso oft Pech. An diesem Wochenende habe ich bewiesen, dass ich auch in der DTM siegen kann:"

Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes), 3. Platz: "Ein starkes Rennen; ich bin mit meinem dritten Platz nach der 14. Startposition glücklich. Wir haben guten Motorsport geboten, und in der letzten Runde hatte ich einen Logenplatz, von dem ich den Zweikampf vor mir hautnah beobachten konnte."

Patrick Huisman (Eschmann-Stahl AMG Mercedes), 4. Platz: "Beim Boxenstopp hatten wir ein Problem mit der Radmutter hinten rechts, das hat mich drei bis vier Sekunden gekostet, so dass ich hinter Uwe und Bernd zurück fiel. Sonst wäre ein Podiumsplatz möglich gewesen."

Timo Scheider (Opel Team Holzer), 6. Platz: "Ich bin sehr zufrieden mit meinem Wochenende. Gut war, dass in der Fahrerbesprechung harte Stra-fen für Fehlverhalten angedroht worden waren. Dadurch habe ich ein sehr faires Rennen erlebt. Ich ha-be mir mit Marcel Fässler und David Saelens viele harte, aber faire Zweikämpfe geliefert. Das hat richtig Spaß gemacht und sicherlich auch den Zuschauern gefallen."

Peter Dumbreck (D2 AMG Mercedes), 7. Platz: "Ich bekam das Zeichen zum Losfahren, auf einmal spürte ich einen Schlag in der Seite. Ich habe Aiello vorher nicht bemerkt."

Michael Bartels (Opel Team Holzer), 10. Platz: "Das war gar keine schlechte Leistung, denn für mich war es wichtig, wieder einmal ein Rennen zu Ende zu fahren. Jetzt hoffe ich auf einen positiven Abschluss in Hockenheim."

Alain Menu (Opel Euroteam), 11. Platz: "Das war kein tolles Rennen. Der Dreher im Rennen in Runde neun geht auf meine Kappe – ich kam auf die Randsteine. Positiv war die Teamleistung, denn unsere Boxenstopps werden immer besser."

Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), 13. Platz: "Die beiden Stop-and-Go-Strafen täuschen über unsere Leistung hinweg. Beide Fehler sind übrigens meine Schuld, denn ich habe den Knopf für die Tempobegrenzung eine Idee zu früh losgelassen. Im Sprint konnte ich zwei Plätze gewinnen, im Rennen lag ich nach dem Boxenstopp bereits auf Platz fünf. Ein Ergebnis unter den ersten Fünf war heute sicher drin."

Yves Olivier (Opel Team Phoenix), 14. Platz: "Mein Auto war super, sehr gut zu fahren. Leider hat mich die Stop-and-Go-Strafe für die Geschwindig-keitsüberschreitung in der Boxengasse um eine bessere Platzierung gebracht. Insgesamt war das hier in Zandvoort eine prima Werbung für die DTM."

Hubert Haupt (Opel Euroteam), 15. Platz: "Der Sprint war sehr fair, eben so, wie es sich gehört. Mein Rennen war ganz okay, bis mir Christian Abt ins Auto fuhr und mich umdrehte. Das war völlig unnötig. Eine Strafe wäre angemessen gewesen. Di-rekt nach dem Dreher ließ ich die Reifen wechseln, doch das Auto war aus der Balance."

Peter Mamerow (Mamerow Racing Team), Ausfall: "Als Martin Tomczyk in Runde drei nach einem Dreher auf die Strecke zurückfuhr und quer zur Fahr-bahn stehen blieb, hatte ich keine Chance, ihm auszuweichen. Der Unfall ist sehr sehr ärgerlich, denn an meinem V8 Coupé ist der Vorderwagen stark beschädigt. Dabei lief es seit einer Änderung zum Warm-up ziemlich gut."

Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer), Ausfall: "Bereits nach den ersten zwei Kurven habe ich im Sprint einen Elektronikdefekt festgestellt. Mir haftet das Pech an den Fersen. Schlimmer kann es kaum kommen."

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): "Ein großartiges Rennen und Festival des Tourenwagensports bei der DTM-Premiere in Zandvoort. Die Organisation war hervorragend, und die Fahrer verhielten sich nach dem Sicherheits-Briefing am Morgen diszipliniert. Es gab zwar leichte Berührungen bei den vielen Zweikämpfen, aber keine Fouls. Die Zuschauer an der Strecke und an den TV-Bildschirmen haben das Rennen sicher genossen."

Volker Strycek (Opel-Sportchef): "Das war eine tolle Premiere der DTM hier in Zandvoort vor einem begeisterungsfähigen und sachkundigen Publikum. Und auch die Fernsehzuschauern dürfte der gebotene Sport gefallen haben. Timo Scheider hat ein tolles Rennen gefahren, mit sehr guten Rundenzeiten und beherzten Zweikämpfen. Auch Manuel Reuter war sehr gut unterwegs, hätte es wieder bis auf Rang vier oder sogar noch besser schaffen können. Erfreulich ist auch die zweitschnellste Rennrunde von Alain Menu. Jetzt freuen wir uns auf Hockenheim, auf einen guten und spannenden Saisonabschluss auf dem GP-Kurs, der uns durchaus etwas entgegen kommen sollte."

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Team Abt Sportsline): "Für die Zuschauer war dieses Rennen eine riesige Show – aber für mich als Teamchef war es fast ein bisschen zuviel. Es fiel uns allen in der Box schwer, auch nur annährend ruhig zu bleiben."

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