Stimmen nach dem Rennen | DTM
2005-05-01 18:58:57

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich bin sehr gut gestartet und habe anfangs attackiert. Danach konnte ich meine Führung verteidigen. Es war ein einfaches Rennen, da ich keine Zweikämpfe hatte. Ich freue mich, dass ich die Scharte vom letzten Jahr auswetzen konnte. Es war ein tolles Gefühl, mit Mika auf dem Podium zu stehen."

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (2. Platz): „Eines habe ich in der DTM gelernt: Du darfst nie aufgeben und musst immer bis zur letzten Runde kämpfen. Genau das habe ich heute gemacht. Trotz der nicht gerade optimalen Ausgangsposition ist es uns heute mit einer sehr guten Strategie und zwei perfekten Stopps gelungen, auf den zweiten Platz zu fahren. Nach meinem zweiten Reifenwechsel hat Mika Häkkinen bis ins Ziel hinter mir zwar sehr gepusht, aber ich hatte die Situation immer unter Kontrolle."

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (3. Platz): „Mein Start war sehr gut und ich konnte mich danach zusammen mit Gary vom Feld absetzen. Leider hat mich der erste Boxenstopp einige Sekunden und damit den zweiten Platz gekostet. Aber ich bin mit dem dritten Rang und meinem ersten Podium in der DTM sehr zufrieden. Glückwunsch an Gary und die ganze HWA-Mannschaft. Jetzt freue ich mich auf die Herausforderung der Traditionsstrecke von Spa, an die ich viele gute Erinnerungen habe."

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (4. Platz): „Das Rennen war ziemlich hart und anstrengend. Auf dem neuen EuroSpeedway gibt es nicht so viele Geraden – und das Überholen ist sehr schwierig. Ich war deutlich schneller als mein Vordermann und habe versucht, an ihm vorbei zu kommen. Natürlich wollte ich ihn nicht berühren, aber manchmal muss man auch etwas riskieren. Ich denke, die DTM-Fans möchten nicht sehen, dass wir 48 Runden lang nur hintereinander her fahren."

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (5. Platz): „Ich bin überglücklich, in meinem zweiten DTM-Rennen gleich Punkte geholt zu haben. Das ist einfach traumhaft! Schade, dass ich den Start verhauen habe. Ich wollte mit weniger Wheelspin losfahren, dabei ging der Motor kurz aus. Danach war das Rennen einfach perfekt. Ich bin super Zeiten gefahren, und auch unsere Strategie, die etwas anders war als die unserer Gegner, hat gestimmt."

LFrank Stippler, Audi Sport Team Joest (6. Platz): „Ich habe zwar das Teamduell gegen Pierre verloren, aber davon abgesehen bin ich hoch zufrieden. Mit einem Vorjahresauto von 14 auf sechs zu fahren, kann sich sehen lassen. Ich hatte einen guten Start, habe dann aber nicht so stark gepusht, wie ich hätte pushen können, weil ich nicht wusste, wie die Reifen halten werden. Im Nachhinein betrachtet hätte ich stärker attackieren können. Aber da fehlen mir noch die Erfahrungswerte."

Jean Alesi, AMG-Mercedes (7. Platz): „Ich bin gut gestartet. Leider hatte ich ein Problem mit einer klemmenden Radmutter bei meinem zweiten Boxenstopp. Zwei Punkte sind nicht schlecht, aber zufrieden bin ich damit nicht."

Stefan Mücke, ASL-Team Mücke Motorsport (8. Platz): „Ich bin gleich einige Plätze zurückgefallen, nachdem der Motor am Start fast ausgegangen war. Doch mit einer sehr guten Strategie meines Teams konnte ich mich wieder nach vorn arbeiten und bin glücklich, zum zweiten Mal in Folge in der Super-Pole und in den Punkten gefahren zu sein“

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (9. Platz): „Im Rennen haben wir alles richtig gemacht. Es war sehr schwer, weil ich so weit hinten gestartet bin und so viele Autos überholen musste. Ich bin dabei keine unnötigen Risiken eingegangen, habe immer abgewartet, bis die Tür richtig offen war und erst dann überholt. Kompliment an das Team! Das Auto ist sauschnell, jetzt freue ich mich schon richtig auf Spa.”

Laurent Aiello, Team OPC (10. Platz): „Dank einer guten Strategie des Teams bin ich heute um zehn Plätze nach vorn gekommen. Obwohl ich die Startampel nicht gesehen habe, begann das Rennen recht gut. Ich habe in der ersten Kurve nichts riskiert. Wir sind bis zum ersten Stopp 20 Runden im Rennen geblieben. Dadurch konnte ich aufholen und kam an Rinaldo Capello vorbei. Der Vectra GTS V8 lief bis ins Ziel einwandfrei. Somit wäre von einer besseren Startposition auch mehr möglich gewesen.“

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (11. Platz): „Wie schon im Training in Hockenheim und hier hatte ich im Rennen zu starkes Untersteuern. Ich bin sehr erschöpft, es war unheimlich anstrengend, das Auto auf der Strecke zu halten. Dieses Problem müssen wir bis Spa gemeinsam mit meinem Renningenieur unbedingt lösen."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (12. Platz): „Ich wollte in der Startrunde in der neuen Kurve einen Konkurrenten innen überholen und war dabei ganz vorsichtig. Trotzdem haben wir uns leicht touchiert, dabei wurde mein rechter Vorderreifen aufgeschlitzt. Es ist natürlich schade, dass ich wieder keine Punkte holen konnte, zumal meine Renn-Performance nach dem Reifenschaden gut war."

RMarcel Fässler, GMAC Team OPC (13. Platz): „Leider war mein Start sehr schwach und ich fiel um zwei Positionen auf Platz zehn zurück. Der erste Rennabschnitt lief allerdings nicht schlecht. Im mittleren Teil des Rennens wurde ich von Allan McNish umgedreht und musste sofort zum Stopp an die Box, obwohl wir erst später Reifen wechseln wollten. Nach dem Kontakt mit McNish war das Auto sehr unkonstant - so ging mir wie schon in Hockenheim erneut durch einen Dreher ein Punkterang verloren.“

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (14. Platz): „Den Start habe ich trotz des Gerangels in der ersten Kurve gut überstanden. Mein Vectra lief nicht schlecht, doch leider kostete uns eine klemmende Radmutter am rechten Hinterrad beim Boxenstopp über 20 Sekunden Zeit und damit viele Plätze. Davon lasse ich mich aber nicht entmutigen, sondern werde hart weiterarbeiten, um in Spa besser zu sein.“

Manuel Reuter, Team OPC (16. Platz): „Die Startphase verlief reibungslos. Das Auto war schwierig zu fahren, die Balance nicht ideal. In Runde 27 habe ich mich gedreht und steckte dann im Kiesbett fest. Als ich nach einiger Zeit herausgezogen wurde, verlief mein Rennen mit drei Runden Rückstand auf die Spitze ohne weitere Höhepunkte.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (Ausfall): „Etwa ab Rennmitte fehlte mir Topspeed. Da der Motor die ganze Saison halten muss, entschieden wir uns, das Rennen abzubrechen, um zu untersuchen was falsch war. Schade, vom fünften Platz hätte ich eigentlich gut Punkte sammeln können."

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (Ausfall): „In der siebten Kurve der zwölften Runde habe ich so spät wie möglich gebremst, da mir Ekström im Nacken saß. Als ich einlenkte, hat er mich links hinten gerammt und ich flog von der Strecke ins Kiesbett. "

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (Ausfall): „Ich bekam in der ersten Kurve einen Schlag von hinten, dabei wurde der hintere rechte Kotflügel beschädigt. Durch den fehlenden Abtrieb hat mein Auto etwas übersteuert. Trotzdem lief es recht gut. Nach dem ersten Boxenstopp, der sehr schnell war, habe ich den Fehler eines Gegners genutzt. Ich lag neben ihm auf halber Höhe, als er einlenkte. Ich glaube, er hat mich gar nicht gesehen. Wir haben und berührt, und das war das Ende meines Rennens. That’s racing..."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Glückwunsch an Gary, Mika und die ganze Mannschaft für die tolle Arbeit. Gary fuhr ein fehlerfreies Rennen und gewann souverän. Mika zeigte mit seinem ersten Podiumsplatz und der schnellsten Rennrunde eine große Leistung. Das Problem mit seinem hydraulischen Wagenheber beim ersten Boxenstopp kostete ihn letztlich den zweiten Platz. Schade für Jean, das Miss¬geschick mit der klemmenden Radmutter beim zweiten Stopp brachte ihn um eine bessere Platzierung. Ekströms Crash in Jamie Greens Heck verhinderte ein noch besseres Ergebnis für unsere Mannschaft. Das nächste Rennen in Spa wird für uns schwierig, da wir nach zwei Siegen mit 20 Kilogramm Gewichts¬handicap antreten, was dort von großem Nachteil sein wird und pro Runde über eine halbe Sekunde kostet. Aber unser Team wird kämpfen."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir haben ein sehr schönes Rennen gesehen. Wir waren vom Speed wieder dabei. Tom ist ein hervorragendes Rennen gefahren. Es war ein toller Zweikampf mit Mika über die ganze Distanz. Mattias war etwas unglücklich, konnte aber auch noch Punkte mitnehmen. Und unsere Vorjahreswagen waren generell sehr stark. Pierre Kaffer hat die zweitschnellste Runde des Rennens gefahren, was ich sehr bemerkenswert finde."

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Laurent Aiello ist von Platz 20 unter die ersten Zehn gefahren - der einzige positive Aspekt an diesem schwierigen Wochenende. Unsere Leistung hat auf dem EuroSpeedway nicht gestimmt - weder im Training noch im Qualifying noch im Rennen. Es ist uns nicht gelungen, die Leistungsfähigkeit neuer Reifen in entsprechende Zeiten umzumünzen. Wir konzentrieren uns nun auf den dritten Lauf in Spa-Francorchamps, bei dem wir uns deutlich verbessern müssen.“

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