Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-05-15 19:57:36

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Das ganze Team hat perfekt gearbeitet, um diesen Erfolg möglich zu machen und das ganze Wochenende konnte nicht besser laufen. Am Start war ich etwas vorsichtig, damit die Räder nicht durchdrehen. Dann lief das Auto sehr gut und ich bin die schnellste Rennrunde gefahren. Der Sieg war der Abschluss einer fantastischen Woche, nach der Geburt unserer Tochter am Donnerstag und meiner ersten DTM-Pole-Position gestern.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Wenn man in der DTM gewinnen will, muss einfach alles stimmen. Ich hätte heute wahrscheinlich mit Mika um den Sieg kämpfen können, doch leider war der erste Boxenstopp nicht perfekt. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann das bei uns zum letzten Mal vorgekommen ist. Als ich hinter Mika lag, habe ich nicht mehr hart attackiert, weil meine Hinterreifen nach dem ersten Boxenstopp Blasen geworfen hatten. Für einen geringeren Rückstand gibt es schließlich keine Zusatzpunkte.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (Platz 3): „Ich freue mich, dem skandinavischen DTM-Club auf dem Podium anzugehören, obwohl ich nur aus der dritten Reihe gestartet bin. In Spa auf dem Siegerpodest zu stehen, ist immer etwas ganz Besonderes. Mein A4 war perfekt, das Team war perfekt, meine Boxenstopps ebenso – und ich hatte ein tolles Duell mit Marcel Fässler, das ich gewinnen konnte. Wir haben uns ganz leicht berührt, werden das heute Abend aber bei einem Bier ausdiskutieren.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Platz 4): „Das Auto lief heute sehr gut. Schade, dass wegen meines Fehlers im Qualifying und des achten Startplatzes kein besseres Ergebnis möglich war. Glückwunsch an Mika, er hat wie ich im dritten DTM-Rennen gewonnen.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC (Platz 5): „Platz fünf ist ein erleichterndes Ergebnis. Dennoch bin ich nicht zufrieden. Nach einem guten Start bin ich als Dritter aus der ersten Kurve herausgekommen und konnte diese Position bis zum ersten Boxenstopp halten. Zu diesem Zeitpunkt war das Feld aber schon so weit auseinander gezogen, dass ich meine neuen Reifen im Pulk nicht nutzen konnte.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (Platz 6): „Ich hatte einen guten Start, nach der Eau Rouge wurde ich aber fast aufs Gras gedrängt. Ich musste bremsen und habe drei Plätze verloren. Das war sehr ärgerlich. Ich habe mir schon gar nichts mehr ausgerechnet, doch unsere Boxenstopp-Strategie hat prima funktioniert. Mein Auto war sehr schnell. Am Ende bin ich noch auf Marcel Fässler aufgelaufen. Leider habe ich nicht gesehen, wie viele Runden noch zu fahren sind und war ganz überrascht, dass das Rennen schon zu Ende ist. Trotzdem kann ich sehr damit zufrieden sein, vom 14. auf den sechsten Platz nach vorne gefahren zu sein.“

Laurent Aiello, Team OPC (Platz 7): „Die Berührung zwischen Bernd Schneider und mir sowie der daraus resultierende Unfall haben gezeigt, dass zwei Autos nicht nebeneinander durch Eau Rouge fahren können. Ich bin sehr froh, dass es Bernd nach dem heftigen Einschlag gut geht. Generell war mein Auto gut. Vor allem am Ende waren damit direkte Zweikämpfe möglich. Beim Start bin ich auf Nummer sicher gegangen und habe dadurch in der ersten Kurve drei Plätze verloren, die wir aber dank einer guten Boxenstopp-Strategie des Team OPC wieder zurück erobert haben.“

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (Platz 8): „Gut, dass ich trotz der Durchfahrtsstrafe noch einen Punkt geholt und die Meisterschaftsführung verteidigt habe. Die Durchfahrtsstrafe war meiner Meinung nach nicht nötig, denn ich fuhr parallel zu Pierre Kaffer und wir haben uns seitlich berührt. Ohne sie wäre Platz drei oder vier drin gewesen.“

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (Platz 10): „Am Anfang war es sehr schwierig, weil unseren Vorjahresautos auf einer so schnellen Strecke zu viel Topspeed fehlt. Es ist fast unmöglich, die anderen auf der langen Bergauf-Gerade hintern einem zu halten. Trotzdem wäre Platz fünf oder sechs drin gewesen. Aber wenn man die weiße Linie an der Boxenausfahrt überfährt, wird man eben bestraft. Damit muss man sich abfinden, auch wenn es schwer fällt.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (Platz 11): „Das Rennen hat Spaß gemacht, aber das Ergebnis war nicht optimal. Der Speed hat gestimmt, ich konnte auf den einen oder anderen aufschließen und Plätze gut machen. Es wäre noch mehr drin gewesen, leider habe ich beim ersten Boxenstopp etwas Pech gehabt und später einen kleinen Fehler gemacht. Insgesamt war das nicht gerade mein Wochenende.“

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (Platz 13): “Beim Start ist mir jemand ziemlich heftig ins Heck gekracht. Dann ist mir am Ende der ersten Runde noch einer in die linke Tür gefahren. Anschließend hat das Auto stark untersteuert und war auf den Geraden viel langsamer als sonst.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (Platz 14): „Es ist schade, dass wir unser gutes Trainingsergebnis nicht umsetzen konnten. Das Auto war auch über die Distanz konstant schnell. Leider gab es eine kleine Kollision. Ich habe eingelenkt und bin umgedreht worden. Ich weiß nicht, ob er neben mir war, ich habe ihn jedenfalls gar nicht gesehen. Danach war ich Letzter, und aus dieser Position war mit unserem Vorjahresauto nicht mehr drin.“

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (Platz 15): „Mein Start war gut, danach hatte ich eine ganze Reihe schöner Zweikämpfe. Leider wurden in diesen Infights aerodynamische Teile am Heck meines Autos beschädigt. Als Folge konnte ich in Runde fünf einen Dreher nicht vermeiden und bin ins Kiesbett gerutscht. Was folgte, war ein sehr einsames Rennen.“

Manuel Reuter, Team OPC (Platz 16): „Es ist schade, dass ich Platz zehn nicht nach Hause fahren konnte. Mein Rennen lief ganz gut, nachdem ich mich einmal aus einem Pulk freigefahren hatte. Leider verkantete sich beim Tankstopp die Tankkanne, wodurch etwa fünf Kilogramm Sprit nicht hineinfließen konnten. Eine Runde vor Schluss bin ich deshalb ohne Benzin liegen geblieben.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (ausgefallen): „Bis zur vorletzten Runde lief das Rennen gut, ich konnte gleich beim Start fünf Plätze gut machen. Der Unfall ist auf ein Missverständnis mit Laurent zurück zu führen. Ich bin froh, dass mir nichts passiert ist.“

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (ausgefallen): „Das Ergebnis war enttäuschend. Ich habe einen möglichen sechsten Platz durch einen Reifenschaden verloren. Der Reifen explodierte am Ende der Geraden, damit war mein Rennen beendet. Davor war ich ganz gut unterwegs, obwohl die linke Tür leicht aufstand. Das hat hinten Abtrieb gekostet. Das Auto hat vor allem in Rechtskurven übersteuert, die Eau Rouge war deshalb etwas zu aufregend.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (ausgefallen): „Am Start ging mein Motor aus, so dass ich ans Ende des Feldes zurückfiel. Mein Reifenschaden war wohl die Folge einer Berührung mit Alexandros in La Source kurz zuvor."

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Wir haben heute eine sehr gute Mannschaftsleistung gesehen und unsere Position in der Meisterschaft verbessert. Mattias hatte einen ausgezeichneten Start und konnte sich mit dem ersten Reifensatz vor Mika halten. Leider ist dann etwas passiert, was beim Audi Sport Team Abt Sportsline ganz selten vorkommt: Der Boxenstopp war nicht perfekt. Dadurch fiel Mattias hinter Mika zurück. Weil der linke Hinterreifen hier sehr hart gefordert wird, hat Mattias entschieden, etwas zurückzustecken und kein unnötiges Risiko einzugehen. Das war in seiner Situation die richtige Entscheidung und zeigt, wie stark er ist. Auch Tom und Martin sind tolle Rennen gefahren. Allan und die Vorjahresautos hatten heute etwas Pech – vor allem Christian Abt, der trotzdem noch in die Top Ten gekommen ist.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Mika hat eine sehr beeindruckende Vorstellung gezeigt und eine echte Meisterleistung geschafft. Glückwunsch an ihn und das gesamte HWA-Team. Alle haben einen tollen Job gemacht. Ein Ergebnis, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Bernds Hochgeschwindigkeitsunfall bei ca. 240 km/h ist glücklicher­weise glimpflich ausgegangen. Die hohen Sicher­heitsstan­dards in der DTM haben Schlimmes ver­hindert. Die Meisterschaft bleibt spannend wie nie. Gary, Mika, Jean und Mattias Ekström liegen an der Tabellenspitze innerhalb von zwei Punkten.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Zunächst bin ich erleichtert, dass Bernd Schneider nach dem Rennunfall offensichtlich okay ist. Positiv ist auch, dass Opel mit zwei Vectra GTS V8 gepunktet hat. Dennoch: Ich hatte mir mehr von diesem Rennen erwartet. Nach einem sehr guten Start war Marcel Fässler Dritter, kam aber nach dem ersten Boxenstopp hinter einem Pulk zurück auf die Strecke und verlor Zeit. Am Ende ist der auf Platz fünf ins Ziel gekommen. Laurent Aiello hat uns mit Platz sieben ein weiteres Ergebnis in den Punkten erkämpft. An diesem Wochenende hat sich gezeigt, welch tollen Rennsport eine hochklassige Serie wie die DTM in Spa den Fans bieten kann. Diese Rennstrecke gehört einfach in den Rennkalender der besten Tourenwagen-Serie.“

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