Stimmen nach dem Rennen | DTM
2005-06-05 18:32:27

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (1. Platz): „Ich hatte einen guten Start – abgesehen vom Durcheinander um Gary Paffett, der uns mit seinem Frühstart etwas verwirrt hat. Danach lief alles gut. Das Überholmanöver gegen Frentzen nach meinem ersten Boxenstopp war ziemlich eng, aber es war heute der Schlüssel zum Erfolg, denn von da an konnte ich vorne fahren und das Tempo kontrollieren. Wir haben hart für diesen ersten Sieg des neuen Audi A4 DTM gearbeitet. Dass es ausgerechnet in Brünn geklappt hat, wo wir im vergangenen Jahr den Titel geholt haben, ist besonders schön. Wir alle freuen uns riesig!“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (2. Platz): „Der Doppelsieg ist ein großartiges Ergebnis für Audi. Als Gray Paffett zu früh gestartet ist, bin ich beinahe auch losgefahren. Ich musste noch einmal von der Kupplung herunter gehen. Deshalb bin ich nicht ganz so gut weggekommen. Der Fight mit Heinz-Harald (Frentzen) hat Spaß gemacht, aber Zeit auf Mattias gekostet. Am Ende fehlten mir nur 0,2 Sekunden. Ich stehe nun zum dritten Mal in Folge auf dem Podium – das zeigt, dass der A4 DTM richtig gut ist. Ich freue mich schon auf die zusätzlichen zehn Kilogramm für Oschersleben. Die packe ich nämlich in meinen rechten Fuß...“

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (3. Platz): „Platz drei ist ein sehr schönes Ergebnis. Es ist ein ganz besonderer Moment, zum ersten Mal in der DTM auf dem Podium zu stehen. Herzlichen Dank an mein Team für die gute Arbeit, denn am ganzen Wochenende lief mein Auto hervorragend. Ich war überrascht, als Gary Paffett den Frühstart hinlegte. Ich konnte die Situation sofort nutzen und ging bis zu meinem ersten Boxenstopp in Führung. Danach kam ich im Verkehr zurück auf die Strecke und konnte mich hinter Mattias Ekström und Tom Kristensen nicht mehr verbessern. Trotzdem: Das war ein gelungenes Wochenende.“

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (4.Platz): „Ich bin enttäuscht, denn von der Pole Position hätte ich ein besseres Ergebnis erzielen müssen. Aber am Start habe ich einen dummen Fehler gemacht, der mein ganzes Rennen verdorben hat. Immerhin habe ich noch fünf Punkte eingefahren."

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (5. Platz): „Zum ersten Mal in der DTM bin ich gut gestartet. Das weitere Rennen lief gut und ich merke, dass ich immer mehr Erfahrung sammele. Ich bin zufrieden."

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (6. Platz): „Ich hatte einen guten Start und konnte mich gleich etwas verbessern. Das Auto war zwar nicht so optimal, wie ich es mir vorgestellt habe. Trotzdem hat es gereicht, Paffett lange Zeit zu halten. Natürlich freue ich mich über meinen sechsten Platz. Am meisten freue ich mich aber, dass Audi heute einen Doppelsieg geholt hat, nachdem es in den letzten Rennen einfach nicht geklappt hat.“

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (7. Platz): „Ehrlich gesagt bin ich etwas enttäuscht. Ich hatte den Speed, um auf das Podium zu kommen. Ich lag auf Platz vier und holte auf Frentzen auf, als ich die Durchfahrtsstrafe bekam, die für mich völlig überraschend war. Das Auto wurde im Rennen immer besser. Ich konnte richtig pushen, und die Rundenzeiten waren sehr gut.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (8. Platz): „Ich bin superglücklich. Wir haben das Auto endlich so hinbekommen, dass ich von der Balance her zufrieden war. Seit Freitag hatten wir hier Probleme, wie wir sie noch nie hatten. Das Auto hat einfach nicht gepasst. Von 16 auf acht, noch einen Punkte gekriegt – toller hätte es im Rennen nicht gehen können. Wunderbar!"

LJean Alesi, AMG-Mercedes (9. Platz): „Das ganze Wochenende war eine Enttäuschung. Ich werde das Rennen schnell abhaken und mich auf das nächste in Oschersleben konzentrieren."

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (10. Platz): „Ich bin sehr glücklich, obwohl ich Punkte verschenkt habe. Ich konnte heute aber zeigen, wie schnell mein A4 ist. Leider habe ich am Start einen Fehler gemacht, sonst hätte ich Fünfter oder Sechster werden können. Ich konnte schnell auf die Autos vor mir aufschließen, das Überholen war aber sehr schwierig.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (12. Platz): „Meine Chancen auf ein gutes Ergebnis waren schnell vorüber. Ich hatte in der ersten Runde ein bisschen Pech. Bernd (Schneider) hat etwas zu spät gebremst und Marcel (Fässler) umgedreht, der vor mir stehen blieb. Hier ist es sehr schwer zu überholen. Ich war zwar schneller als diejenigen, die vor mir fuhren. Heran fahren und Überholen sind aber gerade hier zwei Paar Schuhe.“

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (13. Platz): „Ich bin gut gestartet, doch in der dritten Runde merkte ich, dass ich ein Problem mit dem linken Vorderreifen hatte. Durch den zusätzlichen Boxenstopp habe ich viel Zeit verloren. Danach steckte ich im Verkehr fest und konnte keine ordentlichen Rundenzeiten mehr fahren."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (14. Platz): „Am Anfang gab es ein kleines Missverständnis zwischen mir und Allan McNish, das mir Leid tut. Zum Glück ist dabei nichts passiert, wir konnten beide weiterfahren. Danach habe ich gepusht, um Anschluss an die anderen zu bekommen. Beim ersten Boxenstopp ließ sich dann aber eine Radmutter nicht richtig aufziehen. Ich musste noch einmal reinkommen. Die Mutter hatte sich festgefressen, es hat lange gedauert, ehe ich weiterfahren konnte. Ab dann war mein Rennen sehr einsam – die schnellste Rennrunde ist nur ein schwacher Trost.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC (15. Platz): „Leider wurde ich schon in der ersten Runde umgedreht und fiel ans Ende des Feldes zurück. Nach einem sehr späten zweiten Stopp kam ich hinter Alexandros Margaritis zurück auf die Strecke. Im Zuge dieses Duells kam es zu einer Berührung, die uns beiden einen Reifenschaden bescherte. Aus diesem Grund musste ich einen zusätzlichen Stopp einlegen und kam nur als Fünfzehnter ins Ziel.“

Laurent Aiello, Team OPC (16. Platz): „Mein Start war nicht schlecht, aber am Ende meines ersten Renndrittels hatte ich einen Reifenschaden hinten links. Weil die Karosserie hinten links Schaden genommen hatte, schliff anschließend auch der neue Reifen am Radhaus. Deshalb wurde mein letztes Renndrittel sehr schwierig, da das Handling schlechter wurde.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (Ausfall): „In der zweiten Kurve wurde es eng. Marcel Fässler hat mich beim Ausweichen erwischt und dabei ist die Spurstange gebrochen. Das wars."

Manuel Reuter, Team OPC (Ausfall): „Mein Rennen verlief unspektakulär. Mein Start war nicht sehr gut und im ersten Drittel konnte ich nicht attackieren. In Runde 21 hörte ich plötzlich ein lautes Geräusch und hatte keinen Vortrieb mehr. Deshalb musste ich schließlich die Box ansteuern und aufhören. Um festzustellen, was genau kaputt gegangen ist, müssen wir das Auto zu Hause eingehend untersuchen.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Glückwunsch an die ganze Mannschaft für diese hervorragende Leistung. Der Doppelsieg ist toll, aber auch unsere anderen Autos waren heute sehr stark. Beide Teams haben sehr gut gearbeitet und die richtige Strategie gehabt. Das zusammen hat uns ermöglicht, für Audi ein so gutes Ergebnis zu holen, das uns auch noch an die Tabellenspitze gebracht hat.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Das war ein gutes Wochenende für Opel, ich bin sehr zufrieden. Das Team hat in den letzten Wochen sehr gute Arbeit geleistet und ist dafür belohnt worden. Platz drei ist das bislang beste Ergebnis für Opel in diesem Jahr und für Heinz-Harald Frentzen, seit er DTM fährt. Er hat in seinem Vectra GTS V8 das Rennen im ersten Drittel von der Spitze kontrolliert. Als wir sahen, wie viele Reifenschäden sich ereigneten, haben wir Heinz-Harald gebeten, das Auto nur noch ins Ziel zu bringen. Das Podiumsergebnis ist sehr erleichternd. Leider sind Marcel Fässler und Laurent Aiello durch Reifenschäden weit zurückgefallen, während Manuel Reuter mit einem technischen Defekt aufgeben musste.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Gary Paffett hatte einen Frühstart und erhielt die dafür fällige Durchfahrtsstrafe. Danach zeigte er eine gute Leistung, fuhr die gleichen Rundenzeiten wie die Spitze und schaffte noch Platz vier und fünf Punkte. Auch Jamie Green hat mit Platz fünf einen ordentlichen Job gemacht. Mika Häkkinen wurde durch einen schleichenden Plattfuß gebremst, und Bernd Schneider hatte in der ersten Runde Kontakt mit Marcel Fässler, so dass er mit gebrochener Spurstange ausfiel. Gratulation an Abt-Audi, Mattias Ekström, Heinz-Harald Frentzen und Opel. Die Meisterschaft bleibt spannend und offen. Audi bekommt jetzt zehn Kilo Zusatzgewicht, und wir nehmen zehn Kilo heraus."

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