Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-07-17 22:55:25

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Das war wirklich ein unglaubliches Rennen. Mein Team holte mich während der zweiten Safety-Car-Phase direkt zum Boxenstopp. Schon in der ersten Kurve nach dem Stopp hörte ich über Funk, dass ich direkt zum zweiten Stopp kommen sollte. Die Strategie hat mich etwas überrascht, aber am Ende hat sie sich ausgezahlt. Die letzten 15 Runden habe ich nicht mehr alles gegeben, um meine Reifen und Bremsen zu schonen.”

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (2. Platz): „Es ist toll, nach so langer Zeit mal wieder auf dem Podium zu stehen. Gegen Ende des Rennens kam ich in einen Zwiespalt. Zum einen hatte ich die Chance, Paffett anzugreifen, zum anderen konnte ich meinem Teamkollegen helfen. Als ich merkte, dass Paffett zu schnell war, ließ ich Mattias in der letzten Runde eine Lücke, um mich zu überholen. In die ist dann Manuel Reuter reingefahren.”

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (3. Platz): „Das war ein wirklich turbulentes Rennen. Wenn man zweieinhalb Mal umgedreht wird und dann mit einem ziemlich stark beschädigten Auto noch einen Podiumsplatz erreicht, dann ist das schon etwas Besonderes. Ich freue mich über meine sechs Punkte für den dritten Rang, denn normalerweise fährt man nach so einem Renntag ohne Zähler nach Hause. Wir haben heute gezeigt, dass wir auch dann bestehen, wenn es mal etwas härter zur Sache geht. Und ich glaube, dass wird bei den nächsten Rennen auch nötig sein”

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (4. Platz): „Ein unglaubliches Rennen. Ich habe es nicht glauben wollen, als man mir erzählte, dass ich Vierter geworden bin. Ich hatte einen guten Start, bin dann aber von einem anderen Fahrer in das Auto von Heinz-Harald Frentzen geschoben worden. Er drehte sich und hat mich blockiert. Außerdem ist dabei die Aufhängung beschädigt worden und die Motorhaube flog weg. Ich war froh, dass ich überhaupt weiter fahren konnte. Das Team hat mich dann mit guten Stopps in eine hervorragende Position gebracht, wo ich um bessere Plätze kämpfen konnte.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „Am Anfang war das Rennen etwas chaotisch. Nach der ersten Safety-Car-Phase lief es für mich sehr gut, ich habe viele Plätze gut machen können. Doch ein Missverständnis in der Box hat dafür gesorgt, dass ich noch einen Extra-Tankstopp einlegen musste. Insgesamt lief das Rennen also für mich nicht so erfreulich.“

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (6. Platz): „Es war ein sehr spannendes Rennen mit viel Materialverlust. Nach einem unverschuldeten Dreher in der ersten Runde kämpfte ich mich von der letzten Position durch das Feld. Zu Beginn der zweiten Safety-Car-Phase wollte ich zu meinem Pflichtboxenstopp. Leider stand dort schon Marcel Fässler und ich konnte nicht abgefertigt werden. Schade, eigentlich hatten wir eine Top-Strategie.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (7. Platz): „Die erste Safety Car-Phase hat mein Rennen zerstört. Als der Funkspruch kam, war ich genau wie Gary Paffett schon an der Boxeneinfahrt vorbei. Dadurch wurde unsere gesamte Strategie über den Haufen geworfen. Es war frustrierend, so lange in Führung zu liegen, aber zu wissen, dass ich nicht gewinnen kann. Platz sieben ist eine magere Ausbeute, wenn man von der Pole Position startet. Aber ich bin noch immer Dritter in der Meisterschaft und werde weiter kämpfen.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (8. Platz): „Ein überwältigendes Ergebnis für unser Team. Es hätte wohl niemand prophezeit, dass Christian Zweiter wird und ich – mit viel Glück am Ende – Achter. In den Test-Sessions lief es gut, doch dann gab es einen Knick. Mit meinem vorletzten Startplatz waren wir natürlich nicht zufrieden. Ich denke aber, dass ich meinen Jungs heute im Rennen etwas zurückgeben konnte. Am Ende habe ich dem Tom noch zu einem Punkt mehr verholfen, und ich hoffe, das trägt dazu bei, dass Audi am Ende der Saison ganz vorne steht.“

Manuel Reuter, Team OPC (9. Platz): „Mein Start war okay, auch der Stopp während der ersten Safety-Car-Phase lief gut. Als ich den Unfall entdeckte, der die zweite Safety-Car-Phase auslöste, fuhr ich sofort an die Box. Dann wurde ich Opfer dieser Orientierungsphase des Safety-Cars, dessen Fahrer mich vorbeigewinkt hat – plötzlich waren wieder alle vor mir, die bis dahin hinter mir gelegen hatten. Das ist ein systemimmanentes Problem der Safety-Car-Phasen, da es schwierig ist, zu klären, wo sich das Safety-Car einfädeln soll. Als mir Matthias Ekström zum Schluss die Tür aufließ, wollte ich meine Chance nutzen, drehte ihn aber um, erhielt 30 Sekunden Zeitstrafe und fiel damit von Platz drei auf Rang neun zurück.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (10. Platz): „Alles lief gut, nichts konnte mich heute stoppen, weder die Mauer noch meine Konkurrenten, aber leider drehte mich Bruno herum, so dass der dritte Platz weg war."

Laurent Aiello, Team OPC (12. Platz): „Das war ein sehr frustrierendes Rennen. Ich bin von Platz 20 gestartet. Beim meinem ersten Boxenstopp klemmte hinten rechts eine Radmutter, was mich mehr als 20 Sekunden gekostet hat. Als ich mich auf Platz acht vorgekämpft hatte, begann Öl auf mein Bremspedal zu tropfen, sodass mein Fuß keinen Halt mehr fand. Deshalb touchierte ich einmal Alexandros Margaritis. Als wir feststellten, dass es zu gefährlich wurde, hörte ich auf.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Ausfall): „Das Antriebproblem hat mich heute um wertvolle Punkte gebracht. Mein Auto lief super und vom vierten Startplatz wäre ein Podiumsrang möglich gewesen. Es tut mir leid für mein Team, das sehr hart gearbeitet hat.“

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (Ausfall): „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, denn ich hätte heute meine ersten DTM-Punkte holen können. Ich lag schon auf Platz sieben, als der Unfall passierte. Ich bin in der Schikane nicht schneller gefahren als in der Runde zuvor, doch plötzlich brach das Heck aus. Ich bin rückwärts in die Mauer eingeschlagen, damit war mein Rennen beendet.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC (Ausfall): „Mein Start war schlecht, aber die Strategie des Teams lief perfekt. Als ich in Runde 30 zu meinem zweiten Stopp kam, bremste ich die Boxeneinfahrt wie gewohnt an. Das das Auto brach plötzlich aus und ich touchierte eine Leitplanke. Ich war am Boden zerstört, bis ich erfuhr, dass es nicht mein Fehler war – unmittelbar zuvor hatte Rinaldo Capello nach seinem Unfall die Boxen angesteuert und dabei sehr viel Öl verloren. Das war mein Verhängnis.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (Ausfall): „Als ich die Kehre anbremste, rutschte mir das Auto vorne weg und ich konnte es nicht mehr kontrollieren. Dadurch bin ich auf Mika geprallt und habe auch Ekström touchiert. Der Ausfall tut mir sehr leid und ich entschuldige mich bei beiden.“

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (Ausfall): „Das war eine große Enttäuschung. Ich bin super gestartet und das Auto lief hervorragend. Doch nach dem Stoß von Jamie ging nichts mehr. Er wird mir erklären, wie das passieren konnte.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (Ausfall): „Der Start war nicht so gut, aber ich konnte mich in der ersten Kurve beim Anbremsen auf die neunte Position nach vorne schieben. Bei einem Unfall ist dann leider das Getriebe beschädigt worden, so dass der zweite Gang fehlte. Und damit war das Rennen für mich beendet.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz-Motorsportchef: „Es war ein äußerst turbulentes Rennen. Während der ersten Safety-Car-Phase waren wir gehandicapt, da wir schon an der Boxeneinfahrt vorbei waren und so die Autos nicht reinholen konnten. Gary Paffett hat einen guten Job gemacht. Meiner Meinung nach, war das die stärkste Leistung, die das Team je erbracht hat. Der Sieg war absolut beeindruckend. Gary Paffett führt jetzt die Meisterschaft an.”

Dr. Wolfgang Ullrich, Audi-Motorsportchef: „Mattias Ekström wurde drei Mal umgedreht und ist trotzdem noch Dritter geworden, das ist ein gutes Ergebnis. Der zweite Platz von Christian Abt mit dem Vorjahreswagen ist toll. Er und das Team haben einen super Job gemacht. Grundsätzlich haben aber auch die Safety-Car-Phasen das Rennen mitentschieden. So habe ich zwar ein weinendes Auge, da wir die Meisterschaftsführung verloren haben, aber auch ein lachendes, da wir nun die Markenwertung anführen. Für die Zuschauer war das Rennen bis zuletzt spannend. Die DTM hat am Norisring Motorsport vom Feinsten gezeigt.”

Volker Strycek, Opel-Motorsportchef: „Die Truppe hat gekämpft und unser Auto war heute definitiv siegfähig. Marcel Fässler war bis zu seinem Ausfall de facto der Führende im Rennen und hätte heute den ersten Sieg für uns einfahren können. Auch wenn wir am Ende ohne Ergebnis sind, bin ich froh, dass wir hier unsere Siegfähigkeit demonstriert haben.”

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