Stimmen nach dem Rennen | DTM
2005-08-07 18:36:38

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (Platz 1): "Das war ein hartes Rennen. Am meisten unter Druck war ich zu Beginn im Regen gegen Bernd Schneider. Da war er etwas schneller als ich. Ich konnte ihn dann aber auf Slicks überholen. Später haben meine Reifen abgebaut, deshalb kam es zum Duell mit Mika Häkkinen. Er hat sich dann verbremst und gedreht. Das war gut für mich. Ich bin glücklich, dass wir für Audi einen Doppelsieg geholt haben."

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (Platz 2): "Dieses Ergebnis habe ich gebraucht. Es ist schön, nach zwei Pole Positions in den letzten Rennen mal wieder auf dem Podium zu stehen. Das Rennen war unter diesen Bedingungen sehr schwierig, es war gut, dass die Rennleitung entschieden hat, hinter dem Safety Car zu starten. Natürlich fehlte zu Beginn des Rennens Grip, aber wir haben im richtigen Moment auf Slicks gewechselt, was mich mit an die Spitze brachte. Auch der zweite Stopp brachte mich weiter nach vorne. Wir waren schnell und hatten die richtige Strategie – ich hoffe, das ist ein gutes Omen für den Rest der Saison."

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (Platz 3): „Es hätte ein perfektes Ergebnis werden können, da wir im Nassen wie im Trockenen Schnellste waren. Der dritte Platz ist für mich und mein Team eine Enttäuschung. Das Überfahren der weißen Linie war mein Fehler, es tut mir Leid für alle, die so hart für ein besseres Resultat gearbeitet haben."

RMika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (Platz 4): „Ich bin zufrieden, dass ich nach drei Ausfällen wieder mal ins Ziel gekommen bin. Doch der vierte Platz ist nach dem zweiten Rang im Qualifying eher enttäuschend. Wir alle hatten uns etwas mehr erwartet, denn von unserem Speed her war mehr möglich."

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes, (Platz 5): „Mein Start war gut und ich konnte gleich Mattias Ekström attackieren. Doch nach dem ersten Reifenwechsel hatte ich starkes Untersteuern, dessen Ursache wir noch untersuchen."

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (Platz 6): "Wir haben ein bisschen mit einer Abstimmung für Regen gepokert. Das hat zu Beginn des Rennens auch gut funktioniert, ich lag direkt hinter Tom Kristensen und konnte ihn sogar überholen. Als es dann trocken wurde, hatte ich allerdings zu wenig Grip."

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Platz 7): „Beim Start hinter dem Safety Car blieb ich hinter Marcel Fässler stecken, der spät beschleunigte. Dadurch habe ich den Anschluss an die vorderen Fahrzeuge verloren."

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (Platz 8): „Ich hing anfangs hinter Christian Abt fest und verlor Zeit. Danach waren die Autos vor mir schon zu weit weg, um noch aufholen zu können."

Laurent Aiello, Team OPC (Platz 9): „Es ist sehr enttäuschend, als Fünfter zu starten und im Ziel die Punkteränge zu verpassen. Bis zu Beginn der Boxenstopp-Phase lag ich auf Rang fünf, obwohl mein Auto im ersten Rennabschnitt auf Regenreifen stark übersteuerte. Weil bei meinem zweiten Boxenstopp ein Schlagschrauber nicht richtig funktionierte, habe ich zu lange gestanden. Das hat mich einen möglichen Punkterang gekostet.“

LChristian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (Platz 10): "Das war ein durchwachsenes Rennen. Leider wussten wir in unserem Team nichts davon, dass hinter dem Safety Car gestartet wird, sonst wäre ich nicht mit 31 Sekunden Rückstand aus der ersten Runde gekommen. Wenn man bedenkt, dass ich mit knapp 29 Sekunden Rückstand über die Ziellinie gefahren bin, sieht man, dass mein Speed im Rennen gepasst hat."

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (Platz 11): "Am Anfang lief es im Regen ganz gut, auch wenn ich nicht schnell genug war. Nach dem Wechsel auf Slicks hatte Allan (McNish) in der ersten Runde einen höheren Speed. Nach meinem zweiten Boxenstopp habe ich dann diesen unentschuldbaren Fehler mit dem Überfahren der weißen Linie gemacht. Ich ärgere mich sehr."

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (Platz 12): „Ich hätte mich gefreut, wenn ich gewusst hätte, wie wir starten. Als das Safety-Car nach der ersten Runde in die Boxengasse fuhr, war bereits eine riesige Lücke zwischen den ersten Fahrzeugen und dem Verfolgerfeld entstanden. Im ersten Renndrittel habe ich meine Reifen wohl etwas überfordert, als ich aufholen wollte. Im Rennen kam ich nicht weiter nach vorn, weil die Balance nicht stimmte.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC (Platz 13): „Beim Start habe ich wie die meisten anderen im Mittelfeld den Anschluss an die Spitze verloren. Das ist um so ärgerlicher, da ich mit meinem Vectra GTS V8 heute sehr gute Rundenzeiten fahren konnte. Vor allem auf der Bremse war das Auto stark. Wäre der Start anders verlaufen, wäre ein Punkterang ohne weiteres möglich gewesen.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (Platz 14): "Dafür, dass wir wohl einen Fehler beim Setup an der Hinterachse gemacht haben und ich mit einem nervösen Fahrverhalten wahrscheinlich das langsamste Auto im Feld hatte, bin ich zufrieden. 14. Platz und zweitbestes Vorjahresauto – das kann sich unter diesen Umständen sehen lassen."

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (Platz 18.): "Mein Heimspiel lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich war schon beim Start irritiert. Ich habe in der letzten Kurve gebremst, wollte in meine Startposition fahren und sehe plötzlich fast kein Auto mehr vor mir. Zudem haben wir auf Risiko gespielt und sind auf Slicks gestartet, das hat nicht funktioniert. Das Rennen lief inklusive der Stopps klasse, aber mit dem Zeitverlust zu Beginn war nicht mehr drin."

Manuel Reuter, Team OPC (Platz 20): „In der dritten Runde geriet ich mit Stefan Mücke aneinander und landete im Kiesbett eingangs Start und Ziel. Nach dem Rennen sagte mir Stefan, dass ihm der Fehler Leid getan hätte. Ich verlor zwei Runden, ehe ich aus dem Kies gezogen wurde und wieder auf die Strecke konnte. Danach waren mit dem Vectra gute Zeiten möglich. Nicht einverstanden bin ich jedoch mit den Entscheidungen der Rennleitung – beginnend von der unglücklichen Informationspolitik über den Startmodus bis hin zur blauen Flagge gegen Ende, als wir uns in einer Dreiergruppe einen wunderbaren Kampf lieferten, bei dem niemand behindert wurde, weshalb die blaue Flagge völlig unnötig war.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): "Dieser Sieg war für Hans-Jürgen Abt, dem wir alle eine baldige Genesung wünschen. Wir haben im Rennen das Tempo, das wir bis zum Qualifying drauf hatten, wieder gefunden. Im Regen haben wir uns am Anfang etwas schwer getan, im Trockenen war es dann aber wieder ausgeglichen. Alles in allem war es ein gutes Mannschaftsergebnis für Audi. Wir freuen uns über den Doppelsieg und darüber, dass wir nun auch wieder die Führung in der Fahrerwertung übernommen haben. Wir haben heute zwar vom Fehler eines Konkurrenten profitiert. Doch wer in der DTM siegen will, darf einfach keine Fehler machen."

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: "Ein kleiner Fehler von Gary Paffett mit großer Wirkung hat uns heute den Sieg gekostet. Gary hat im letzten Renndrittel bei der Ausfahrt aus der Boxengasse die weiße Linie überfahren. Das ergibt keinen Vorteil, aber es ist bekanntlich verboten. Mit unserem Speed, unseren Boxenstopps und unserer Strategie bin ich sehr zufrieden. Auch Mika Häkkinens Leistung war gut. Er gehörte zu den Siegkandidaten. Unsere Bilanz mit fünf Siegen in sieben Rennen ist in Ordnung, der sechste war möglich – aber siehe oben. Das Titelrennen ist mit einem Punkt Rückstand von Gary weiter spannend."

Volker Strycek (Opel-Sportchef) „Das Ergebnis spiegelt eine für uns enttäuschende sportliche Leistung wieder. Am Ende war Platz neun von Laurent Aiello die beste Platzierung. Obwohl wir am Start mit zwei Autos unter den zehn ersten vertreten waren, haben wir diese aussichtsreichen Positionen nicht in Punkte ummünzen können. Die 112.000 Zuschauer am Wochenende haben für eine tolle Kulisse gesorgt.“

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