Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-28 19:00:03

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Der Sieg heute war sehr wichtig für die Meisterschaft. Ich freue mich deshalb sehr. Am Start verlor ich einen Platz an Mattias Ekström, doch unsere Strategie war sehr gut und wir hatten ein konstant schnelles Auto, danke an meine Jungs.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Ich hatte einen guten Start, konnte Marcel Fässler und Gary Paffett überholen. Das Auto fühlte sich schnell an. Auch die Boxenstopps klappten super. Nach einer Berührung mit dem Auto von Christian habe ich dann aber die kleinen Zusatzflügel vorne links eingebüßt. Von da an konnte ich Gary nicht mehr folgen. Die Meisterschaft bleibt weiter spannend. Ich bin mir sicher, dass die Entscheidung in diesem Jahr erst beim Finale in Hockenheim fällt.“

Heinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC, (3. Platz): „Wenn wir einmal eine gute Abstimmung für den Vectra GTS V8 gefunden haben, dann läuft es einfach – das haben wir im Qualifying gezeigt und im Rennen erneut. Beim Start verbesserte ich mich auf Platz zwei und folgte anfangs Bernd Schneider. Als er früh stoppte, änderten wir unsere Strategie: Ich blieb draußen und übernahm die Führung. Nachdem mich Gary Paffett und Mattias Ekström in der Boxengasse überholt hatten, fuhr ich auf Platz drei – ein schönes Ergebnis.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (4. Platz): „Nachdem es – von der Super Pole abgesehen – das ganze Wochenende richtig gut lief, habe ich mich auf das Rennen gefreut. In den ersten Runden haben mir Frank und Allan geholfen, nach vorne zu kommen. Danke dafür. Auch die Boxenstopps waren super. Der Kampf mit Marcel (Fässler) war sehr gut, jedoch habe ich mir mein Auto beschädigt. Neben einem starken Untersteuern gab es auch Vibrationen. Später habe ich erneut mit Marcel gekämpft, jedoch war der Schnellste in unserem Trio Martin, der dicht hinter mir lag. Weil er mich nicht attackiert hat, konnte ich in der vorletzten Kurve an Fässler vorbei gehen. Es ist ein besonders schönes Gefühl, so kurz vor der Ziellinie eine Position gut zu machen.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC, (5. Platz); „Das Rennen war anstrengend, denn mit hoher Tanklast war die Balance nicht wirklich gut. Beim Herausbeschleunigen aus engen Kurven hatte ich sehr wenig Grip. Deshalb hatte Tom Kristensen zum Schluss eine Chance. Er hat sie perfekt genutzt und mir Platz vier vor der Nase weggeschnappt.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Unsere Strategie war gut, die Boxenstopps haben gepasst, und mit meiner Performance bin ich zufrieden. Zu dem Dreikampf mit Tom (Kristensen) und Marcel Fässler: Ich war schneller, bin aber brav hinter Tom geblieben.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (7. Platz): „Ich bin sehr schlecht gestartet. Schade, denn danach lief das Rennen für mich sehr gut und ohne diesen Patzer hätte ich weit besser abgeschnitten.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (8. Platz): „Start und Rennen waren sehr gut, bis ich auf Rinaldo Capello aufgelaufen bin. Er fuhr betont langsam und hat schließlich auf einmal 50 Meter früher gebremst als üblich, deshalb konnte ich nicht mehr ausweichen. Nach der Pole Position bin ich von der Aktion und meiner Strafe trotz Platrz acht natürlich enttäuscht.“

LChristian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (10. Platz): „Im Warm-up hat alles noch richtig gut ausgesehen, aber im Rennen haben die Reifen nicht hundertprozentig funktioniert. Das hatte wohl was mit einer Kollision nach dem Start zu tun – dabei ist etwas an der Hinterachse verbogen worden. Jeder Reifensatz hat ungefähr sechs Runden lang gehalten, dann gingen die Zeiten in den Keller. Am Ende habe ich auch meine Grippe gespürt. Ich war total schlapp. Die Berührung mit Mattias tut mir leid – ich habe ihn nicht gesehen und wurde auch nicht über Funk gewarnt.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (11. Platz): „Wie schon in den letzten Rennen war meine Renn-Performance gut, wir müssen es nur endlich einmal auch im Qualifying hinkriegen. In der DTM ist der Startplatz extrem wichtig. Die erste Runde lief gut, ich konnte gleich einige Konkurrenten überholen. Ich bin dann auf Christian aufgelaufen, hatte aber kurze Zeit später so viel Untersteuern, so dass eine Attacke nicht möglich war.“

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (12. Platz): „Das war alles andere als optimal. Vom elften Startplatz war es ohnehin schwierig, und der Zwischenfall mit Manuel Reuter hat mir auch nicht geholfen. Aber so ist der Motorsport. Ich schaue nach vorn, und auf dem Lausitzring wird es wieder besser laufen´, denn ich auch hier schnell.“

Laurent Aiello, Team OPC (14. Platz) „Nachdem ich zu Beginn auf die schmutzige Spur kam und von der Strecke rutschte, haben wir eine sehr aggressive Strategie gewählt. Tatsächlich haben wir uns dadurch von Platz 20 auf die zwölfte Position verbessert. Als ich auf Frank Stippler auflief und er nicht am Kurvenscheitelpunkt zu beschleunigen begann, war ich irritiert und touchierte ihn. Er drehte sich und ich erhielt eine Durchfahrtstrafe. Mehr als Platz 14 war unter diesen Umständen nicht möglich.“

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (15. Platz): „Jamie (Green) kam am Start nicht vom Fleck. Ich bin ausgewichen, wurde aber an der Seite getroffen. Das hat die Aerodynamik und auch die Lenkung beschädigt. Ich musste deshalb früh zum Boxenstopp. Später gab es einen Vorfall mit Mika (Häkkinen), dem ich Platz gelassen habe – er mir aber leider nicht, das brachte mir einen Plattfuß ein. Dazu gab es am Ende noch Probleme mit der Bremse, weil eine Plastiktüte den Kühler verstopft hat. Schade: Das war ein katastrophales Rennen nach einem guten Qualifying.“

Manuel Reuter, Team OPC (Ausfall): „Mein Start war sehr gut. Nach meinem ersten Stopp gerieten Mika Häkkinen und ich in Runde neun aneinander, Mika drehte sich. Ich weiß nicht, ob es eine eindeutige Schuld gab, aber ich erhielt dafür eine Durchfahrtstrafe. Da mein Auto bei dem Aufprall vorne links beschädigt wurde und die Aerodynamik aus der Balance war, musste ich aufhören.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (Ausfall): „Dieses Wochenende möchte ich so schnell wie möglich vergessen. Erst der Unfall im Qualifying, dann der Ausritt in der dritten Rennrunde. Nächstes Mal läuft es wieder besser.“

Rinaldo Capello, Audi Sport Team Joest (Ausfall): „Nach dem Warm-up haben wir das Setup komplett verändert. Und siehe da: Im Rennen hat mein Audi A4 DTM gut funktioniert. Das Untersteuern war kuriert, und die Rundenzeiten – speziell, als ich alleine gefahren bin – haben gepasst. Ich bin mir sicher, dass ein so routinierter Fahrer wie Bernd (Schneider) mich nicht absichtlich abgeschossen hat, als ich meine Position gegen ihn verteidigte. Nun schaue ich nach vorne zum Rennen auf dem EuroSpeedway.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (Ausfall): „Nach 200 Metern war wegen einiger Berührungen die aerodynamische Balance hinüber, und das Auto ließ sich nicht mehr so gut fahren wie im Training. Beim Boxenstopp haben wir ein paar kaputte Teile entfernen müssen, das kostete Zeit und den Rhythmus. Ich hing dann hinter Manuel Reuter fest, fuhr mir einen Reifen kaputt und wurde dann von Laurent Aiello hart getroffen. Damit war mein Rennen zu Ende.“

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Eine Klasseleistung von Gary Paffett und seinem Team. Vierter Sieg und Tabellenführung – das ist perfekt. Danke an die HWA-Mannschaft, die Jungs haben ein hervorragendes Set-up gefunden und 1A-Boxenstopps hingelegt. Jamie Green, Bernd Schneider und Mika Häkkinen hatten von ihren Rundenzeiten das Potenzial für bessere Resultate, wurden aber angerempelt oder heftig eingebremst. Mit der folgenden Durchfahrtsstrafe für Bernd sind wir überhaupt nicht einverstanden. Glück¬wunsch an Opel und Heinz-Harald Frentzen. Ein guter Tag für die DTM.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Insgesamt war das eine gute Team-Performance. Dass Mattias hier gegen Gary Paffett um den Sieg fahren würde, hätte man nach dem Zeittraining nicht gedacht. Das zeigt, wie eng es in der DTM zugeht. Mattias war im letzten Renndrittel nicht mehr in der Lage dran zu bleiben, weil an seinem Auto die Zusatzflügel nach der Kollision mit Christian fehlten. Er musste sich darauf beschränken, das Auto nach Hause zu bringen, ohne sich die Reifen zu ruinieren. Die Meisterschaft bleibt spannend, es geht immer um einen Punkt hin und her. Für die Zuschauer ist es das Schönste, was es im Motorsport geben kann.“

LVolker Strycek, Opel-Sportchef: „Wir sind sehr glücklich über den Podiumsplatz von Heinz-Harald Frentzen, den er sich mit seiner guten Arbeit absolut verdient hat. Eine Rekordkulisse von 77.000 Zuschauern in Zandvoort hat heute ein extrem spannendes DTM-Rennen erlebt. Wie gut der Sport war, zeigt sich auch daran, dass alle drei Marken auf dem Podium vertreten waren. Marcel Fässler hat bis zum Schluss gekämpft und musste sich erst kurz vor dem Ziel Tom Kristensen im Kampf um Platz vier geschlagen geben. Der einzige kleine Wermutstropfen heute: Ebenso wie Norbert Haug glaube auch ich, dass die heute ausgesprochenen Strafen sehr hart waren.“

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