Stimmen nach dem Rennen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-10-02 18:42:07

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Gary Paffett, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich bin bei den sehr schwierigen Bedingungen auf nasser Fahrbahn sehr gut gestartet. Das Team hat rundum einen perfekten Job gemacht, vor allem auch bei den Boxenstopps. Danke an alle. Ich freue mich riesig über meinen fünften Saisonsieg. Noch ist aber nichts entschieden, in Hockenheim wird es noch mal spannend.“

Mika Häkkinen, Sport Edition AMG-Mercedes (2. Platz): „Ein perfektes Rennen für das Team und für mich. Unsere Mannschaft hat mir ein perfektes Auto hingestellt, ohne das wäre der zweite Platz nicht möglich gewesen. Danke für diesen tollen Einsatz.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (3. Platz): „Ich bin ganz gut gestartet, aber nicht optimal. Danach konnte ich mit Gary bis zum ersten Boxenstopp mithalten, dann fiel ich auf Platz drei hinter Mika zurück. Ich wollte nichts riskieren, um fürs Team so viele Punkte wie möglich zu holen.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (4. Platz): „Das Rennen auf der leicht abtrocknenden Piste war nicht einfach. Jedoch lag mein Auto hervorragend und ich konnte am Ende der ersten Runde den deutlich langsameren Ekström überholen.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt (5. Platz): „Das war ein Rennen unter sehr schweren Bedingungen mit viel Aquaplaning und schlechter Sicht in der Anfangsphase. Unsere Strategie und die Boxenstopps waren sehr gut. Bei Duellen mit Spengler und Manuel Reuter, der mit Mattias (Ekström) kämpfte, habe ich etwas Zeit verloren. Die Spitze war dann leider schon zu weit weg. Wenn man von Platz zehn startet, kann man nicht viel mehr erwarten.“

Laurent Aiello, Team OPC (6. Platz): „Schon wieder ein sehr gutes Rennen, in dem wir – wie schon zuvor auf dem EuroSpeedway – erneut fünf Plätze gut gemacht haben. Mein Opel Vectra GTS V8 war während des gesamten Rennens klasse. Vor allem der zweite und der dritte Satz Regenreifen haben mir bei meiner Jagd nach vorn sehr geholfen. Es hat riesigen Spaß gemacht.“

Jean Alesi, AMG-Mercedes (7. Platz): „Ich bin nicht ganz zufrieden, das Auto war super und es war mehr drin als Platz sieben. Aber wir hatten ein Problem mit dem Boxenfunk, so dass ich zu spät zu meinem ersten Stopp herein kam und nicht tanken konnte. Deswegen musste ich ein drittes Mal an die Box.“

Bruno Spengler, Junge Gebrauchte von Mercedes (8. Platz): „Die Sicht war anfangs sehr schlecht und das Anbremsen der ersten Kurve eine Lotterie. Dann hatte ich etwas Untersteuern, das aber am Ende verschwand, so dass ich einen Punkt holen konnte.“

Stefan Mücke, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (9. Platz): „Im Endeffekt war es ein gutes Rennen für mich. Ich konnte schon in der ersten Runde sieben Plätze gutmachen. Leider ging mein zweiter Satz Reifen überhaupt nicht, denn damit habe ich zwei bis drei Sekunden pro Runde verloren. Deshalb bin ich nach wenigen Runden auch gleich zum zweiten Boxenstopp gefahren und konnte danach wieder angreifen. Schade nur, dass es nicht mehr zum achten Platz und damit zu einem Punkt gereicht hat. Das Fahren auf der Strecke in Istanbul mit ihren Bergauf- und Bergabpassagen macht viel Spaß – egal ob bei Sonne oder Regen. Das ist ein Highlight.“

Marcel Fässler, GMAC Team OPC (10. Platz): „Als Neunter zu starten und dann Zehnter zu werden, ist natürlich kein Ergebnis, über das man sich freut. Nachdem uns im Warm-up die Bestzeit gelungen ist, hatten wir uns mehr erhofft. Beim Start habe ich etwas Boden verloren. Danach war es unheimlich schwer, meine Position im Rennen zu verteidigen. Erst zum Schluss war mein Auto auf dem dritten Reifensatz gut genug, um wieder mithalten zu können.“

Alexandros Margaritis, Mücke Motorsport AMG-Mercedes (11. Platz): „Wenn man bedenkt, von wo ich gekommen bin, ist das Ergebnis schon okay. Am Start bin ich schlecht weggekommen, weil das Gaspedal geklemmt hat. Da habe ich etwas an Boden verloren. Doch später konnte ich gute Zeiten fahren und es wäre fast noch ein Top-Ten-Platz herausgesprungen. Istanbul ist eine schöne Strecke, nur merkwürdig, dass wir gerade hier unser erstes Regenrennen der Saison gefahren sind. Beim Saisonfinale in Hockenheim werde ich versuchen, meine ersten DTM-Punkte zu holen.“

RMattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (12. Platz): „Der Start war gut, die Mercedes waren aber schneller. Auch meine beiden Boxenstopps waren nicht perfekt. Beim ersten habe ich den Motor abgewürgt, auch der zweite Stopp war zu langsam. Der letzte Reifensatz hat überhaupt nicht funktioniert, deshalb fiel ich immer weiter zurück. Natürlich bin ich enttäuscht, denn gleich nach dem Start sah es echt gut aus. Nachdem mich Green getroffen hatte, war das Auto jedoch nicht mehr dasselbe.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Joest (13. Platz): „Das Auto war sehr gut, mein Start auch, ich war am Anfang schneller als die Leute vor mir. Da schielte ich schon auf die Top Ten, doch auf der abtrocknenden Strecke wurde das Auto nahezu unfahrbar. Deshalb bin ich auf Platz 13 durchgereicht worden. Zufrieden bin ich damit, dass ich bei diesen schwierigen Bedingungen keinen Fehler gemacht habe. Auch die Boxenstopps waren perfekt. Es war ein gutes Wochenende mit einem mageren Ergebnis.“

Manuel Reuter, Team OPC (14. Platz): „Mein Start verlief nicht so gut, der erste Rennabschnitt war aber ganz okay. Dann musste ich lange hinter Alexandros Margaritis herfahren und habe dabei die Vorderreifen zu stark abgenutzt. Bei meinem zweiten Stopp kam mein Auto zunächst nicht auf Drehzahlen und ich kam kaum aus der Box weg. Mehr als Platz 14 war unter diesen Umständen nicht drin.“

Allan McNish, Audi Sport Team Abt (15. Platz): „Der Start war sehr schwierig für uns, ich habe versucht, mich aus allem raus zu halten. Jedoch hat mich Alex Margaritis mehrere Male als seine Bremse missbraucht. Wir haben dann einen relativ frühen ersten Stopp gemacht, danach hatte ich freie Fahrt mit einem sehr schön ausbalancierten Auto. So konnte ich viel Zeit gutmachen. Nach dem zweiten Reifenwechsel hat das Auto jedoch stark übersteuert. Meine Rundenzeiten waren auf einen Schlag drei bis vier Sekunden langsamer – das war sehr seltsam.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (16. Platz): „Ich bin auf die Wiese geraten, deshalb mussten wir den ersten Stopp vorziehen, um den Kühler vom Gras zu befreien. Das hat Zeit gekostet. Danach bin ich immer besser in Schwung gekommen, es lief richtig rund. Doch dann wurde ich in die Wiese gedrückt. Das war keine Absicht, Frank (Stippler) hatte mich nicht gesehen. Ich musste eine Runde vor Schluss aber erneut an die Box, damit war das Rennen für mich gelaufen.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Joest Racing (Ausfall): „Am Anfang war es ein gutes Rennen, ich lag schon auf Platz zehn. Doch beim ersten Boxenstopp hat irgendetwas geklemmt. Deshalb hatte ich nichts mehr zu verlieren und habe mit vollem Risiko auf Slicks gesetzt. Es war aber noch zu nass, und ich habe mich ins Kiesbett gedreht.“

Dindo Capello, Audi Sport Team Joest (Ausfall): „Das war ein kurzes Rennen für mich, es gab Probleme mit der Elektronik, die durch den Regen nass geworden ist. Als der Motor nicht mehr die volle Leistung abgab, haben wir uns entschieden, aufzuhören. Es machte keinen Sinn, weiterzufahren.“

Christian Abt, Audi Sport Team Joest Racing (Ausfall): „Der Start war nicht so schlecht, ich lag auf Position 15. Die Bedingungen waren schwierig. Trotzdem wollte ich natürlich bis zur Zielflagge kämpfen, aber da hat mir Heinz-Harald (Frentzen) einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Er hat sich wohl verbremst. Auf jeden Fall war mein Rennen beendet, nachdem er mich am Heck getroffen hat.“

LHeinz-Harald Frentzen, Stern Team OPC (Ausfall): „Es ist schade, dass mein Rennen nach fünf Runden vorbei war. Ich schloss zu Christian Abt auf, wollte rechts an ihm vorbei, dann zog er nach rechts. Als ich ihn links überholen wollte, reagierte er erneut. Leider haben wir uns dadurch in der Anbremsphase auf Kurve 14 berührt und sind beide abgeflogen.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein exzellenter Job von Gary, Mika, Bernd, Jamie und Jean. Ich gratuliere der ganzen Mannschaft zu diesem erstklassigen Ergebnis. Jeder im HWA-Team um Hans-Jürgen Mattheis und Gerhard Ungar hat hervorragend gearbeitet und heute den besten Lohn dafür erhalten. Es ist schön, auf dieser anspruchsvollen Strecke nach dem Grand-Prix-Sieg von Kimi Räikkönen vor sechs Wochen zum zweiten Mal zu gewinnen. Gary und uns fehlt noch ein Punkt in der Meisterschaft und vorher bleibt bis zum großen Finale am 23. Oktober in Hockenheim alles offen. Die Teammeisterschaft hat unser Team DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes bereits gewonnen – danke und Glückwunsch an alle dafür.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Mit diesem Ergebnis können wir natürlich nicht zufrieden sein – vor allem im Hinblick auf die Meisterschaft. Wir hatten nach dem Qualifying keine gute Ausgangsposition, und auch das Rennen lief nicht nach unseren Vorstellungen. Wir müssen analysieren, woran es lag. Das Auto von Mattias (Ekström) war nach der Attacke von Jamie Green, die für meinen Geschmack unnötig hart war, nicht mehr richtig fahrbar. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als das Auto ins Ziel zu schleppen. Tom (Kristensen) hat sich noch vom zehnten Startplatz auf Platz fünf vorgekämpft. Heute ging viel schief. Doch auch so einen Tag muss man wegstecken können, und wir sind nun alle besonders motiviert für Hockenheim. Wir werden zurückschlagen.“

Volker Strycek (Opel-Sportchef): „Heute war leider nicht mehr möglich als Platz sechs. Laurent Aiello hat bewiesen, dass er einer der besten Regenfahrer ist. Wir konnten zwar gut mit Audi mithalten, aber Mercedes fuhr heute in einer eigenen Welt. Den Organisatoren möchte ich für eine tolle Veranstaltung danken – es war eine sehr gute Entscheidung, mit der DTM nach Istanbul zu kommen, denn wir wurden in der Türkei sehr herzlich willkommen geheißen und haben eine fantastische neue Rennstrecke kennen gelernt.“

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