Stimmen nach dem Rennen | DTM
2006-04-09 19:36:08

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (1. Platz): „Ich freue mich riesig über meinen 40. Sieg. Mein Team hat mir ein perfektes Auto hingestellt und die Boxenstopps liefen optimal. Ich bedanke mich bei allen für die tolle Arbeit. An diesem Wochenende hat einfach alles gepasst und es ist ein schönes Gefühl, hier wieder zu gewinnen.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (2. Platz): „Natürlich bin ich glücklich, vom neunten Startplatz aus Zweiter geworden zu sein. Das Team hat in den Boxen und mit der Strategie einen tollen Job gemacht. Ich selbst bin absolut volle Kanne gefahren. Ich kam immer näher an Bernd heran und habe mir sogar Chancen auf den Sieg ausgerechnet. Doch etwa elf Runden vor Schluss stand das Lenkrad plötzlich schief, als ich außen über die Randsteine gefahren bin. Ich habe danach nichts mehr riskiert und habe mich von den Randsteinen auf der linken Seite fern gehalten. Deshalb bin ich froh, dass ich Zweiter geworden bin. Danke an das Team, das mich in diese Position gebracht. hat.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (3. Platz): „Ich bin wirklich zufrieden. Gleich am Anfang in der Meisterschaft vorne dabei zu sein, ist in der DTM sehr wichtig. Ich wusste, wie gut mein A4 ist und dass ich es in ein gutes Resultat umsetzen kann, wenn alles passt. Nach dem Start war ich allerdings etwas skeptisch. Ich hatte starkes Untersteuern, konnte nicht attackieren und musste aufpassen, nicht zu viele Plätze zu verlieren. Deshalb hat mich die Crew früher reingeholt. Mit neuen Reifen war die Balance wieder in Ordnung. Die Strategie, den zweiten Reifenwechsel früh durchzuführen, ging ebenfalls auf – auch wenn mir Mika (Häkkinen) am Ende sehr nahe kam…“

Mika Häkkinen, AMG-Mercedes (4. Platz): „Ich hätte das erste Rennen der Saison gern auf dem Podium beendet. Nach meinem zweiten Boxenstopp lag ich hinter Heinz-Harald Frentzen. Ich habe zwar auf ihn aufgeholt, konnte aber nicht überholen. Mit meinem Ergebnis bin ich nach dem siebten Startplatz noch zufrieden. In den nächsten Rennen wird es besser laufen.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes (5. Platz): „Ich hatte schon heute morgen im Warm-up ein gutes Gefühl. Unser Speed war sehr gut und ich freue mich, auf Platz fünf als bester Jahreswagenfahrer ins Ziel gekommen zu sein.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes (6. Platz): „Das Qualifying lief leider nicht so gut, aber mein Team hat sich nicht entmutigen lassen und das Auto optimal vorbereitet. Danke an alle.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (7. Platz): „Mein Start war bis zur ersten Kurve gut, als sich einige Mercedes-Fahrer in die Quere kamen. Ich wollte mich aus allem heraushalten. Mattias Ekström war rechts neben mir, Bruno Spengler zog auf meine Spur und hat mich heftig berührt. Ich wollte Mattias diesen Impuls nicht weitergeben, ging vom Gas und verlor einige Plätze. Bruno Spengler machte dann erneut einen Fehler, scherte wieder ein und erwischte mich dabei voll. Ich musste durchs Gras, fiel auf Platz elf zurück und mein Auto lief nicht mehr perfekt. Davon abgesehen, bin ich mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden, denn mein Team hat eine sehr gute Leistung erbracht. Ich wollte in die Punkte fahren, was ich mit Platz sieben auch erreicht habe.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (8. Platz): „Platz acht ist grundsätzlich positiv, nachdem ich von Startplatz 13 natürlich keine idealen Ausgangsbedingungen hatte. Mit Kampfesgeist und Glück haben wir unseren ersten Punkt geholt. Wir haben unsere Leistung über das ganze Wochenende gesteigert und fuhren im Rennen ein sehr gutes Tempo. Ich bin zufrieden – vielen Dank an das Team.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (9. Platz): „Ich habe in der ersten Kurve nach dem Start ein paar Plätze verloren, aber danach konnte ich wieder aufholen. Durch den Reifenschaden habe ich viel Zeit verloren und musste meinen zweiten Boxenstopp früher als geplant einlegen, dadurch war das Rennen für mich gelaufen.“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (10. Platz): „Ich freue mich sehr, dass ich bei meinem ersten DTM-Rennen auf Platz zehn ins Ziel gekommen bin. Das Auto war schnell und die Boxenstopps liefen gut. Ich bin zufrieden und freue mich schon auf das nächste Rennen.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (11. Platz): „Mit meinem ersten DTM-Rennen bin ich zufrieden. Leider konnte ich beim Start wegen des Heckflügels meines Vordermannes die Ampel nicht sehen und fuhr zu spät los.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (12. Platz): „Ich gratuliere Timo Scheider zu dem Punkt, den er geholt hat. Leider lief mein Rennen nicht nach Plan. Durch viele Rempeleien war das Fahrwerk angeschlagen, und wir haben einige Karosserieteile verloren. Leider ist der Funk ausgefallen, weshalb auch unsere Strategie nicht mehr funktionierte. Zudem ist beim Tanken Sprit übergelaufen, der uns am Ende gefehlt hat.“

Olivier Tielemans, Futurecom TME (13. Platz): „Ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten DTM-Rennen. Platz 13 ist nicht schlecht mit einem Auto des Jahrgangs 2004. Leider verlor ich mit dem zweiten Reifensatz und durch die Boxenstopps etwas Zeit. Vielleicht wäre ich sonst sogar zweitbester Fahrer eines 2004er-Autos geworden. Das war ein guter Beginn.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes (14. Platz): „Das war ein tolles Rennen und ich lag bis zur letzten Runde auf Platz acht in den Punkten. Ich konnte sogar mit Martin Tomczyk um Platz sieben kämpfen. Dann gab es in der letzten Runde ein Problem mit dem Benzindruck und ich blieb stehen.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (15. Platz): „Das war ein sehr guter Start in meine DTM-Saison und ich freue mich über meine Zielankunft. Am Anfang herrschte dichtes Gedränge, einige Konkurrenten fuhren durchs Kiesbett, und man musste aufpassen. Ebenso musste ich Christian Abt ausweichen, der sich zu Beginn gedreht hat. Ich habe mich aus allem herausgehalten, früh gestoppt und hatte dann eine freie Strecke.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (Ausfall): „Ich bin von Platz sechs gestartet und war nach zwei Kurven Dritter. Damit bin ich zufrieden. Mein Auto hat etwas zu stark untersteuert, um richtig schnell zu sein. Ich habe mein Bestes gegeben. Auch die Boxenstopps und die Strategie waren gut. Alles war okay, als zwölf Runden vor Schluss die rechte Vorderradaufhängung brach. Die Ursache hierfür müssen wir analysieren.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes C-Klasse 2005 (ausgefallen): „Ich bin maßlos enttäuscht. Vor mir hat sich Mattias Ekström verbremst und Alexandros fuhr neben mich. Ich konnte nicht mehr ausweichen und wir haben uns berührt, dadurch ist die Radaufhängung gebrochen.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (Ausfall): „Mein Start war nicht optimal, denn ich musste in der ersten Kurve bremsen und habe einige Positionen verloren. Wir hatten einen guten Speed, doch dann fuhr mir leider einmal mehr mein ‚Freund’ Stefan Mücke ins Auto. Dabei wurde meine Lenkung zerstört, was natürlich sehr schade für das ganze Team ist.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (Ausfall): „Das Tempo war heute extrem hoch. In den ersten Runden hatte ich das Gefühl, dass wir ein gutes Rennen fahren konnten. Das Auto war schnell, die Abstimmung passte. Wir haben also in die richtige Richtung gearbeitet, doch dann hat mich leider ein technischer Defekt an einer Zielankunft gehindert. Das ist enttäuschend, aber ich freue mich schon auf das nächste Rennen.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes C-Klasse 2006, (ausgefallen): „Das war das enttäuschende Ende eines zunächst so viel versprechenden Wochenendes. Das Problem kündigte sich schon in der Aufwärmrunde an, als immer wieder die Räder durchdrehten. Aber das kann im Motorsport passieren. Ich schaue jetzt nach vorn und freue mich auf das Rennen auf dem Lausitzring in drei Wochen.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Ein guter Auftakt mit spannendem Sport und einigen Siegkandidaten. Doch Bernd Schneider ist in Bestform und kontrollierte das Rennen von Anfang bis Ende. Mit seinem 40. Karrieresieg, 13 davon hier, ist er der König von Hockenheim. Alexandros Margaritis hat sich mit Platz fünf und Daniel la Rosa mit seiner schnellen Rennrunde, drei Tausendstel hinter der Bestzeit, gut in Szene gesetzt. Probleme an der Motorelektronik führten zu Jamie Greens Ausfall, von der Pole Position wäre heute ein sehr gutes Resultat möglich gewesen. Der Reifenschaden bei Bruno Spengler warf ihn weit zurück. Susie Stoddarts zehnter Platz bei ihrem DTM-Debüt ist eine gute Leistung. Das neue Gewichtsreglement hat sich bewährt und das Feld noch enger zusammen rücken lassen. Die DTM zeigte sich hier sich als erstklassiges Podium für spannenden Wettbewerb, den die Zuschauer an der Rennstrecke sowie an den Fernsehgeräten heute bestimmt genossen haben.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das war ein wirklich spannendes Rennen. Angesichts der Startpositionen können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Platz zwei und drei mit Tom (Kristensen) und Heinz-Harald (Frentzen) sind eine tolle Teamleistung. Wir haben gezeigt, welches Potenzial im Audi A4 DTM steckt und dass die Autos beider Hersteller nahezu gleich schnell sind. Strategie und Boxenstopps spielen neben dem schnellen Fahren noch immer eine große Rolle. Wir haben heute gesehen, wie hoch das Niveau der DTM ist. Ich freue mich schon jetzt auf den Rest der Saison.“

Tickets 2020

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2020 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM YouTube

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen