Stimmen nach dem Rennen | DTM
2006-05-21 18:57:02

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (1. Platz): „Das war ein hartes Rennen. Ich hatte einen sehr guten Start und bin in den ersten Runden extrem schnell gefahren, um mich etwas abzusetzen. Das ist auch gelungen, denn als ich zum ersten Boxenstopp kam, hatte ich einen großen Vorsprung. Ich konnte das Rennen kontrollieren, aber nachdem ich problemlos an Lauda und Stoddart vorbei kam, bin ich auf zwei weitere Mercedes aufgelaufen, die anscheinend ihr eigenes Rennen fuhren. Sie waren in den Kurven nicht besonders schnell und haben mich ganz schön eingebremst. Als Spengler von hinten kam, war es ein genialer Schachzug des Teams, mich vorzeitig an die Box zu holen. Dadurch wurde der letzte Stint sehr lang, und ich musste mir die Reifen etwas einteilen. Aber in der ersten Runde nach dem Boxenstopp habe ich Spengler gleich 1,5 Sekunden abgenommen. Danach konnte ich es etwas ruhiger angehen lassen und habe erst in den letzten fünf Runden wieder das Tempo forciert, als ich merkte, dass die Reifen halten.“

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes (2. Platz): „Ich bin sehr gut gestartet, doch um Tom Kristensen zu überholen hat es nicht gereicht. Hier in Oschersleben ist es besonders wichtig, keinen Fehler zu machen, das ist mir heute gelungen. Ich freue mich sehr über meinen ersten Podiumsplatz in der DTM.“

Jamie Green, Salzgitter AMG Mercedes (3. Platz): „Insgesamt bin ich mit dem dritten Platz zufrieden. Leider bin ich nicht gut gestartet, so dass Bruno mich überholen konnte. Er hat keine Fehler gemacht, so dass ich nicht an ihm vorbei kam.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (4. Platz): „Der Start lief gut, und das Auto fühlte sich gut ausbalanciert an. Mit dem zweiten Reifensatz war die Balance nicht mehr so gut. Das Auto untersteuerte, und die Bremsbalance ließ sich nicht mehr verstellen. Ich konnte nicht mehr richtig attackieren und habe mich darauf konzentriert, Bernd Schneider hinter mir zu halten. Das ging gut, er hat sich fair verhalten. Platz vier ist angesichts der Umstände okay – es ist mein zweitbestes Ergebnis in diesem Jahr."

Bernd Schneider, Vodafone AMG Mercedes (5. Platz): „Beim Start habe ich drei Plätze verloren, aber dann lief das Rennen gut. Der erste Boxenstopp war perfekt, dafür ist mir beim zweiten der Motor ausgegangen. Deshalb bin ich nicht an Heinz-Harald Frentzen vorbei gekommen und mein Rennen war damit gelaufen.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Es war leider kein spannendes Rennen für mich. Wir fuhren unser Tempo. Wenn wir nicht ewig lange aufgehalten worden wären, hätten wir noch etwas besser abgeschnitten. Ich bin froh, dass ich Sechster geworden bin. Danke an Audi und an das Team Abt, die Strategie hat sehr gut funktioniert. So machen Rennfahren und Teamwork Spaß."

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (7. Platz): „Mein Start war sehr gut, doch dann unterlief mir ein Fehler und Häkkinen kam an mir vorbei. Danach steckte ich eine Weile hinter ihm fest. Die Strategie war vielleicht nicht die beste, aber das Auto fühlte sich gut an. Das Qualifying hat mir mein Wochenende zerstört."

Jean Alesi, stern AMG Mercedes (8. Platz): „Ein gutes Rennen für unser Team und mich. Nach dem enttäuschenden Qualifying hatte ich heute eine gute Balance und entsprechenden Speed und auch die Strategie hat gestimmt. Ich freue mich, vom 14. Startplatz einen Punkt geholt zu haben.“

Mika Häkkinen, AMG Mercedes (9. Platz): „Ich bin enttäuscht. Ich habe mit meinem Fahrzeug heute nicht den richtigen Speed gefunden und kann mir die Leistung nicht so recht erklären. Ich konnte nicht attackieren oder gar überholen. Ohne Punkte nach Hause zu fahren ist nicht schön.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (10. Platz): „Mein Rennen war super, der Start sehr gut. Es tut mir unheimlich leid, dass ich Timo Scheider berührt habe – es war keine Absicht. Danke an die Mannschaft für zwei klasse Boxenstopps. Mit einem Quäntchen Glück ist es uns auch möglich, in die Punkte zu fahren."

Daniel la Rosa, TrekStor AMG Mercedes (11. Platz): „Leider habe ich am Start ein paar Positionen verloren. Danach lief das Rennen für mich zufrieden stellend. Nur an Stefan bin ich nicht vorbei gekommen.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG Mercedes (12. Platz): „Vom 16. Startplatz konnte ich nicht mehr ausrichten, denn Überholen ist hier sehr schwierig. Mit meinen ersten beiden Reifensätzen stimmte die Balance nicht, erst mit dem letzten Reifensatz lief es besser. Aber es war zu spät, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (13. Platz): „Nach Startplatz acht hätte das Ergebnis besser sein müssen. Uns störten viele Kleinigkeiten und eine größere Sache – die Durchfahrtsstrafe für das zu hohe Tempo in der Boxengasse. Ein seitlicher Kopfschutz vom Sitz ging verloren und flog zwischen den Pedalen herum. Bei der Berührung mit Christian in der zweiten Ecke ist mir vorne rechts ein Flügelchen weggeflogen. Dadurch hatte ich in Linkskurven deutliches Untersteuern."

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (14. Platz): „Das war ein schlechtes Rennen – Oschersleben bringt mir einfach kein Glück. Bereits der Start war schlecht. Vielleicht war es ein mechanisches Problem, vielleicht mein Fehler. Leider fuhr mir Pierre dann in der Hotelkurve ins Auto, was unter Markenkollegen nicht sein sollte. Die Jungs haben bei beiden Boxenstopps gut gearbeitet. Dabei ist mir das Auto leider einmal abgestorben. Später erhielt ich eine Durchfahrtsstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse."

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG Mercedes (15. Platz): „Ich bin nicht so gut gestartet, aber dann lief das Rennen recht gut. Am Ende haben meine Reifen abgebaut, doch ich habe eine Menge gelernt und es hat Spaß gemacht.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG Mercedes (16. Platz): „Ich habe gleich in der ersten Runde Zeit verloren, als ich wegen Timo Scheiders Dreher in die Wiese musste. Schade, denn ich bin gut gestartet und auch später waren meine Rundenzeiten in Ordnung.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (17. Platz): „Der Start war gut. In der zweiten Kurve sah ich eine Lücke zum Auto von Bernd Schneider. Ich machte auf, damit nichts passiert. Dann fuhr mir einer aufs Rad. Mein Auto war vorne deutlich beschädigt. Schade, dass einige aus unseren eigenen Reihen ein wenig übermotiviert sind. Sie sollten etwas vorsichtiger sein, denn wir sind eine Familie."

Vanina Ickx, Futurecom TME (18. Platz): „Mein Start war sehr gut, und ich gewann mehrere Plätze. Ich verlor sie wieder, als ich durchs Gras musste, um Timo Scheider auszuweichen, der sich drehte. Danach konnte ich nur meinen Teamkollegen überholen. Mein Rennen war konstanter als die ersten Rennen und besser, als es das Warm-up erhoffen ließ. Leider kosteten mich die Boxenstopps wieder sehr viel Zeit. Darin muss sich das Team bis Brands Hatch verbessern, und ich muss meine Starts noch mehr üben."

Olivier Tielemans, Futurecom TME (19. Platz): „Mein Start war gut, ich überholte einige Autos. Ich zog mir allerdings Bremsplatten zu. Das Auto vibrierte deshalb stark, deshalb konnte ich meine Verfolger nicht hinter mir halten. Mit dem zweiten Reifensatz ging es dann besser, ebenso mit dem dritten. Danke an das Team für zwei gute Stopps. Gegen Ende berührte mich Daniel la Rosa, ich drehte mich und ich erhielt eine Durchfahrtsstrafe. Leider weiß ich nicht, wofür."

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG Mercedes (20. Platz): „Das war das Rennen meines Lebens. Mein Team hat das ganze Wochenende toll gearbeitet und das Auto perfekt vorbereitet. Schade, dass ich wegen eines gelösten Radmitnehmerbolzens ausgefallen bin.“

Dr. Wolfgang Ullrich, Audi Motorsportchef: "Das war eine dominante Leistung von Tom, der wirklich ein fehlerfreies Rennen gefahren ist und hier das ganze Wochenende extrem stark war. Die Strategie war gut – auch dann, als wir sie kurzfristig an den Rennverlauf anpassen mussten. Tom wurde behindert, darauf mussten wir reagieren. Die Mannschaftsleistung war ebenfalls sehr gut. Wir können zufrieden sein. Ich denke, der Knopf ist jetzt aufgegangen – so kann es weiter gehen."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: „Wir wussten, dass es heute schwer werden würde, haben uns aber trotz des Gewichtshandicaps wacker geschlagen und vier Autos in die Punkteränge gebracht. Glückwunsch an Tom Kristensen und Abt-Audi für den hart verdienten Sieg. Für Bernd Schneider ist es nach zwei Siegen in Folge heute nicht optimal gelaufen, er hat Plätze beim Start verloren und bei seinem zweiten Boxenstopp ist der Motor abgestorben, deshalb steckte er hinter Frentzen fest. Schade für Alexandros Margaritis, der sich heute erstklassig in Szene gesetzt hat und die zweitschnellste Rennrunde mit seinem Jahreswagen fuhr. Ein Problem mit einem Radmitnehmerbolzen, der sich nach dem zweiten Boxenstopp gelöst hatte, brachte ihn um den vierten Platz.“

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