Stimmen nach dem Rennen | DTM
2006-08-20 17:53:34

Stimmen nach dem Rennen

Stimmen nach dem Rennen

Bruno Spengler, DaimlerChrysler Bank AMG-Mercedes (1. Platz): „Das war ein super Rennen und ich bin überglücklich, nach meinem Sieg am Norisring, hier erstmals von der Pole Position zu starten und erneut zu gewinnen. Mein Auto war sowohl im Nassen als auch im Trockenen tadellos und ich danke meinem ganzen Team für einen perfekten Job an diesem Wochenende.“

Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes (2. Platz): „Das war gestern ein gutes Qualifying und heute ein tolles Rennen. Natürlich hätte ich lieber die Pole geholt und gewonnen – Bruno war aber heute einfach besser. Zwölf Punkte sind ein guter Vorsprung in der Meisterschaft, aber jetzt muss ich auf zwei Verfolger aufpassen. Glückwunsch an Bruno für seine tolle Leistung hier am Nürburgring.“

Martin Tomczyk, Audi Sport Team Abt Sportsline (3. Platz): „Für mich war es ein perfektes Rennen. Mir, aber auch dem Team ist nach der langen Durststrecke ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Heute hat es endlich funktioniert. Wir haben das ganze Wochenende hart gearbeitet. Im Rennen war das Auto einfach perfekt. Dabei waren die Voraussetzungen nach dem Qualifying nicht gut. Ich weiß selbst nicht, wie mir ein so toller Start gelungen ist. Danach ging es jede Runde schneller.“

Jean Alesi, stern AMG-Mercedes (4. Platz): „Das war ein tolles Rennen und eine schöne Entschädigung nach der Enttäuschung am Norisring. Ich bin wieder in die Punkte gefahren und freue mich für mein Persson-Team, das einen tollen Job gemacht hat.“

Tom Kristensen, Audi Sport Team Abt Sportsline (5. Platz): „Das war von dieser Ausgangsposition ein schlechtes Rennen. Ich kam zunächst ganz gut weg, kämpfte dann aber mit durchdrehenden Rädern. Der Zeitpunkt, als wir Slicks aufgezogen haben, war perfekt. So habe ich wieder etwas Boden gutgemacht. Mit dem letzten Reifensatz haben wir das Rennen verloren, denn es traten Vibrationen auf. Die wurden immer schlimmer, und ich hatte blockierende Räder. Deshalb schoss ich über eine Kurve hinaus und verlor einen Platz an Alesi. Das war kein guter Tag – ich hätte gerne mehr Punkte für Audi gesammelt.“

Heinz-Harald Frentzen, Audi Sport Team Abt Sportsline (6. Platz): „Das war mein erster stehender Start im Regen in der DTM. Es war ganz schön rutschig, aber ich kam ganz gut durch. Später folgten Zweikämpfe, unter anderem mit Alesi. Generell lief es gut, aber mein Auto war etwas schwach auf der Vorderachse. Das Untersteuern wurde im ganzen Rennen nicht besser. Es war für jeden schwierig, eine hundertprozentige Abstimmung für diese Bedingungen zu finden. Trotzdem war es ein spannendes Rennen, das Spaß gemacht hat.“

Timo Scheider, Audi Sport Team Rosberg (7. Platz): „Nach einem guten Start kam ich ohne großen Kontakt durch die erste Kurve und konnte ein, zwei Plätze gutmachen. Das Tempo im Regen war überraschend gut im Vergleich zum Freitag, als es bei Nässe eher schlecht für uns lief. Wir waren stärker als Mercedes. Im Nassen, aber auch im Trockenen waren unsere Zeiten gut. Mattias (Ekström) war zwischenzeitlich etwas schneller als ich auf neuen Reifen, also ließ ich ihn vorbei. Am Ende des Rennens war ich schneller und Mattias gab mir das Dankeschön zurück, indem er mich vorbeiließ. Das war sehr schön. So stelle ich mir Teamplay vor.“

Mattias Ekström, Audi Sport Team Abt Sportsline (8. Platz): „Der Start war ganz schlecht – ganz klar mein Fehler. Im Regen war mein Auto nicht perfekt, im Trockenen lief es besser. Auch die Strategie war sehr gut. Nachdem ich den Motor am Start abgewürgt habe, kann ich zufrieden sein, noch einen Punkt geholt zu haben. Ich hatte ein schönes Teamwork mit Timo Scheider, der mir schon oft geholfen hat. Heute konnte ich mich bei ihm dafür revanchieren.“

Jamie Green, Salzgitter AMG-Mercedes (9. Platz): „Ich bin gut gestartet, aber leider hatte ich mit meinem Auto heute zu wenig Grip und Probleme mit der Balance. Das wurde erst in den letzten 20 Runden besser, was sich dann auch an immer besseren Rundenzeiten gezeigt hat.“

Christian Abt, Audi Sport Team Phoenix (10. Platz): „Das war etwas enttäuschend. Nach einem tollen Start war ich gut mit dabei. Ich sah, dass ein Red Bull-Auto und Tom (Kristensen) hinter mit waren, die ich dann vorbei ließ, denn für sie geht es um die Meisterschaft. Dann wurde ich leider von unseren eigenen Leuten schwer attackiert. Dabei habe ich viel Zeit verloren, sonst wäre locker ein Platz unter den ersten Sechs möglich gewesen.“

Stefan Mücke, TV-Spielfilm AMG-Mercedes (11. Platz): „Am Anfang gab es ein großes Durcheinander und ich wurde mehrmals angerempelt. Dann konnte ich mich jedoch nach vorn kämpfen. Leider habe ich Daniel la Rosa berührt, so dass er sich gedreht hat. Das war keine Absicht und es tut mir Leid.“

Mika Häkkinen, AMG-Mercedes (12. Platz): „Mein Scheibenwischer hat nicht funktioniert und besonders in der Gischt der Anfangsphase habe ich kaum etwas gesehen. Ich war deshalb nur darauf bedacht, keinen Unfall zu verursachen und habe ein paar Plätze verloren. Als es abtrocknete, lief es deutlich besser und ich fuhr die zweitschnellste Rennrunde. Durch das Problem mit der Tankkanne und den dritten Boxenstopp habe ich jedoch ein Ergebnis in den Punkten verpasst.“

Mathias Lauda, Junge Gebrauchte AMG-Mercedes (13. Platz): „In den ersten Runden war ich wegen der nassen Strecke etwas zurückhaltend und habe ein paar Plätze verloren. Die habe ich mir aber zurückgeholt und als ich eine freie Strecke hatte, fuhr ich etwa so schnell wie Stefan Mücke im 2005er Auto.“

Pierre Kaffer, Audi Sport Team Phoenix (14. Platz): „Am Start drehten die Räder zu stark durch und ich verlor einige Plätze. Dann wurde ich von hinten angeschubst und stand richtig quer. Bei abtrocknender Strecke sind wir immer langsamer geworden. Wir müssen analysieren, woran das lag. Diese verlorene Zeit konnten wir nicht mehr aufholen.“

Alexandros Margaritis, Easy Rent AMG-Mercedes (15. Platz): „Die ersten drei Runden waren die besten. Danach habe ich beim Versuch, Mattias Ekström zu überholen, leider Stefan Mücke umge¬dreht und eine Durchfahrtsstrafe erhalten. So verkorkst wie es gestern angefangen hat, hat es heute geendet.“

Daniel la Rosa, TrekStor AMG-Mercedes C-Klasse 2005 (16. Platz): „Ich bin gut gestartet, bin aber zweimal mit Stefan Mücke aneinander geraten. Nach dem zweiten Mal hatte ich hinten links starke Vibrationen und bin deshalb zurückgefallen.“

Nicolas Kiesa, Futurecom TME (17. Platz): „Es war gut, ins Ziel zu kommen und über die gesamte Distanz Erfahrungen zu sammeln. Ich habe allerdings etwas mehr von mir selbst erwartet. Am ganzen Wochenende gab es einen Aufwärtstrend. Ich dachte, im Rennen wäre noch mehr möglich, aber ich kam mit der Bremsbalance nicht klar. Mit Slicks habe ich mir früh einen Vorteil verschafft, auch wenn ich daraus nicht das Beste machen konnte.“

Vanina Ickx, Futurecom TME (18. Platz): „Das war das lustigste Rennen, das ich in der DTM erlebt habe. Alleine wegen dieses Starts würde ich das Rennen noch einmal fahren. Diesmal ist ganz schön viel passiert. Im Regen war es tückisch, aber mein Tempo passte. Beim ersten Boxenstopp verlor ich viel Zeit, da die hintere linke Radmutter nicht befestigt war. Danach war ich etwas zu enthusiastisch und rutschte ins Kiesbett. Insgesamt war mein Tempo okay, und ich hatte viel Spaß.“

Susie Stoddart, AutoScout24 AMG-Mercedes (Ausfall): „Das Rennen lief gut und ich kam mit den widrigen Streckenbedingungen gut zurecht. Doch in der 29. Runde ist die zentrale Steuereinheit der Elektronik ausgefallen und das Auto blieb stehen.“

Frank Stippler, Audi Sport Team Rosberg (Ausfall): „Ich habe im Startgetümmel direkt einen Schlag aufs vordere rechte Rad erhalten. Das rechte Vorderrad tendierte in Linkskurven daraufhin dazu, beim Bremsen stehen zu bleiben. Als der Grip im Trockenen besser wurde, verstärkte sich dieses Problem. Schließlich riss ein Querlenker ab, was der Folgeschaden einer Berührung gewesen sein muss, denn auch die Felge war beschädigt.“

Norbert Haug (Mercedes-Benz Motorsportchef): „Glückwunsch und großes Lob an Bruno Spengler, er ist bei schwierigsten Bedingungen ein super Rennen gefahren und war immer schneller als alle anderen. Gratulation an Bernd Schneider, er ist als einziger Fahrer in allen sechs Rennen in die Punkte gefahren und hat heute seine Meisterschaftsführung von acht auf zwölf Punkte weiter ausgebaut. Jean Alesi war wieder der bekannt große Kämpfer und ist von Platz 15 auf vier vorgefahren. Das zeigt auch die große Ausgeglichenheit in der DTM, wie auch die schnellsten Rennrunden beweisen. Aber die Meisterschaft ist noch lange nicht entschieden und die nächsten Rennen werden für uns auch wegen des neuen Gewichtshandicaps hart.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef): „Das Ergebnis ist enttäuschend. Wir haben im Rennen gesehen, welches Tempo wir gehen konnten, aber wir haben am Start alles verschenkt. Mit einer guten Strategie und guten Rundenzeiten im Trockenen haben wir vieles aufgeholt, aber die Situation in der Meisterschaft hat sich verschlechtert. Ich freue mich für Martin (Tomczyk), der im Rennen bestätigt hat, was er hier bereits am Freitag und im Freien Training gezeigt hatte. Sechs Autos in den Top Ten und fünf in den Punkterängen sind eine gute Mannschaftsleistung, mit der ich sehr zufrieden bin.“

Tickets 2020

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2020 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM YouTube

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen