Stimmen zum Rennen in Oschersleben | DTM
2000-06-18 17:37:44

Stimmen zum Rennen in Oschersleben

Überglücklich zeigten sich die Sieger – Manuel Reuter und Opel-Sportchef Volker Strycek voran. Da die neue DTM auch in Oschersleben kräftig Werbung für sich selbst machte, dürfen sich aber alle Beteiligten als Gewinner sehen.

Manuel Reuter:
Was heute passiert ist, davon habe ich nicht mal geträumt. Nachdem einige uns nach Hockenheim schon als Kanonenfutter gesehen haben, wurde intensiv gearbeitet. Der Doppelsieg ist einfach unglaublich. Für mich ist dieser Erfolg fantastisch. Besonders nach meinem Testunfall letzten Montag hätte ich an einen solchen Erfolg nicht geglaubt. Für die Zukunft haben wir noch einiges vor.

Joachim Winkelhock:
Der Schlüssel, um hier in Oschersleben Erfolg zu haben, ist ganz einfach der: auf der Strecke bleiben. Manuel und ich haben heute halt keine Fehler gemacht und deshalb gewonnen. Ich habe zwar bis zum Schluss gebissen, hatte aber keine Chance, an Manuel heranzukommen. Gegen Ende wollte ich den Wagen dann auch nicht mehr neben die Strecke setzen.

Bernd Schneider:
Ich bin weitergefahren, weil ich einfach Spass hatte. Da der Einschlag sehr heftig war, habe ich gedacht, ein Rad wäre weg. Deshalb bin ich ausgestiegen. Als ich sah, dass es noch dran war, bin ich wieder eingestiegen und zur Box gefahren.

Marcel Fässler:
Na klar habe ich Respekt vor den großen Namen wie Bernd Schneider, Manuel Reuter oder Joachim Winkelhock. Sie haben heute bewiesen, dass sie die Messlatte sehr hoch gelegt haben. Aber im Rennen baut man den Respekt ein wenig ab, denn schließlich will man gerade diese Leute ja schlagen.

Volker Strycek, Opel-Sportchef:
Die Rennen von heute waren erstklassige Werbung für die DTM. Wir freuen uns natürlich, dass der Blitz heute vorne war. Aber nicht nur die Rennen waren spannend, nun ist auch die Meisterschaft spannend. Manuel ist jetzt punktgleich mit Bernd Schneider an der Spitze, einfach grandios. Das ist doch das, was wir uns alle gewünscht haben. Ich bin überglücklich.

Hans-Jürgen Mattheis, H.W.A.-Teammanager:
Ein Riesenkompliment an Opel. Was die zwischen Hockenheim und hier gearbeitet haben. Hut ab. Aus unserer Sicht bleibt zu sagen, dass es noch mehrere Rennen in diesem Jahr gibt.

Klaus Ludwig:
In der vierten Runde des zweiten Rennens hat mich Pedro Lamy berührt, als ich ihn überholte. Dabei wurde mein rechtes Vorderrad beschädigt, wodurch ein schleichender Plattfuß entstand. Das hat mich in der vorletzten Runde sechs Plätze und natürlich viele Punkte gekostet.

Norbert Haug, Motorsport-Chef Mercedes-Benz:
Glückwunsch an Manuel Reuter und Opel für zwei gut herausgefahrene Siege. Das Konzept der Serie stimmt, die Ausgeglichenheit zwischen den Wettbewerbern ist gewährleistet. Unsere Jungs werden jetzt kräftig in die Hände spucken und hart arbeiten, um beim nächsten Rennen auf dem Nürnberger Norisring wieder eine Leistung wie in Hockenheim zu zeigen.

Timo Scheider:
Beim ersten Start habe ich mich über den Super-Start von Modena sehr gewundert, aber immerhin einen Platz gegenüber Bernd Schneider gewonnen. Als ich an Stefano vorbei war, bin ich schließlich auf Eric Helary aufgelaufen. Ich habe nichts mehr riskiert, denn der fünfte Platz ist doch prima. Dass ich den zweiten Lauf schon wieder mit einem Dreher beginne, hat mir gar nicht gefallen.

Michael Bartels:
Ich habe heute eine riesige Chance verpasst und ärgere mich maßlos. Es lief so gut, dann habe ich einen Tick zu spät gebremst - und schon stand ich im Kies. Im zweiten Rennen stand plötzlich Christian Menzel vor mir quer, dem ich nicht mehr ausweichen konnte.

Thomas Jäger:
Ich hatte einen guten Start im zweiten Lauf und zudem in der ersten Kurve Glück, dass ich nicht in eine Rempelei verwickelt wurde. Im ersten Teil des Rennens konnte ich Marcel Fässler folgen, aber dann haben meine Reifen abgebaut. Ich bin mit Platz sechs und vier einigermaßen zufrieden.

Uwe Alzen:
Das Wochenende muss ich sehr schnell abhaken. Ich war im ersten Lauf dicht hinter Klaus Ludwig und habe fair gepusht, doch seine Kollegen fuhren mir mehrfach ins Heck und drehten mich um. Das war nicht in Ordnung. Das erfreuliche des zweiten Rennens war die Tatsache, dass ich jetzt immerhin die ersten Punkte auf meinem Konto habe.

Eric Helary:
Ich hätte gerne auf dem Podium gestanden und wollte Bernd Schneider hinter mir halten. Dann aber hat er sich wohl verbremst und hat mich gedreht. Warum ich dann eine Verwarnung bekomme, verstehe wer will. Im zweiten Rennen hat sich plötzlich die Frontscheibe ins Cockpit gedrückt, daraus resultierte mein Dreher. Die Reifen waren dann so verschmutzt, dass ich immer weiter zurückgefallen bin.

Christian Menzel:
Ich bin natürlich enttäuscht, denn nach dem Test und den guten ersten Trainingssitzungen hatten wir uns mehr versprochen. Im ersten Rennen lief im Gewühl nichts, erst als ich freie Fahrt hatte, waren meine Zeiten absolut okay. Nach dem zweiten Start wurde vor mir Stefano Modena abrupt langsamer, dann hat mich jemand gedreht - damit war ich draußen. Das ist sehr ärgerlich, für mich und das Team Irmscher, dass mit soviel Engagement arbeitet.

Tickets 2020

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2020 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM YouTube

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen