Strycek: "Wir wollen aufs Podium" | DTM
2003-09-04 16:46:24

Strycek: "Wir wollen aufs Podium"

Zum Ende der DTM-Saison 2003 geht es wieder Schlag auf Schlag: A1-Ring in Österreich, Zandvoort in den Niederlanden und schließlich Hockenheim – drei Rennen in vier Wochen umfasst der Schlussspurt von Europas hochwertigster Tourenwagen-Rennserie. Opel hat sich für diese Aufgabe gut vorbereitet, um das erklärte Saisonziel zu erreichen und Podiumsplätze zu erkämpfen, möglichst die oberste Stufe.

Der achte DTM-Lauf am ersten September-Wochenende – live in der ARD – ist wohl vorerst der letzte DTM-Auftritt in Österreich. Ende des Monats übergibt der ÖAMTC, der Automobilverband Österreichs, den Grand-Prix-Kurs an neue Besitzer, und gleichzeitig rücken die Baumaschinen für den Umbau an. Die DTM sorgt demnach für ein echtes Showdown auf der malerisch gelegenen Rennstrecke in der Steiermark, nördlich von Graz gelegen. Die 4,326 Kilometer lange Piste, auf der 40 Runden (173,040 km) zu fahren sind, zählt zu den Schauplätzen mit den aufregendsten Rennen der vergangenen Jahre. Die Opel-DTM-Piloten Jeroen Bleekemolen, Peter Dumbreck, Alain Menu, Manuel Reuter, Timo Scheider und Joachim Winkelhock sind sich einig: "Eine tolle Strecke, die im DTM-Kalender fehlen wird."

Die drei Wochen zwischen Nürburgring und A1-Ring hat Opel zu zwei Test-Einsätzen genutzt. Im italienischen Vallelunga unternahmen Manuel Reuter und Alain Menu (beide OPC Team Holzer) Reifen-Tests. Opel-Testfahrer Marcel Tiemann spulte in Vallelunga mit dem Testauto ein eigenständiges Entwicklungsprogramm ab. Vergangene Woche waren Peter Dumbreck und Timo Scheider (beide Opel Team Phoenix) in Hockenheim (Kleiner Kurs), um verschiedene Setup-Konfigurationen für den DTM-Schlussspurt auszuprobieren.

Auf dem Nürburgring war Timo Scheider als Siebter bestplatzierter Opel-Pilot, während sein Teamkollege Peter Dumbreck in einem unglücklichen Rennen erstmals ohne Punkte blieb. In der DTM-Tabelle ist Dumbreck nun Siebter, Scheider Achter vor Menu. Das OPC Team Phoenix ist Dritter der DTM-Team-Wertung.

Opel-Sportchef Volker Strycek über den Schlussspurt in der DTM: "Mit A1-Ring, Zandvoort und Hockenheim innerhalb von vier Wochen steht der DTM ein spannender Schlussspurt auf drei unterschiedlichen, aber drei sehr attraktiven Rennstrecken bevor. Die drei Veranstaltungen passen gut zur DTM, die zuletzt am Nürburgring in Verbindung mit dem Box-WM-Kampf ihre Faszination eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Im Saison-Schnitt eineinhalb Millionen TV-Zuschauer bei den Live-Übertragungen und fast 58.000 Zuschauer an der Strecke belegen die wachsende Popularität. Für die drei letzten Saisonrennen ist und bleibt das Ziel von Opel unverändert: Wir wollen aufs Podium, wir wollen Rennen gewinnen."

Peter Dumbreck (OPC Team Phoenix) über das OPC Team Phoenix, über Opel und die DTM
"Auch wenn ich am Nürburgring nach einem unglücklichen Rennen erstmals ohne Punkte geblieben bin, kann ich mit dem Saisonverlauf bisher sehr zufrieden sein. Ich fühle mich bei Opel und im OPC Team Phoenix sehr wohl. Alles ist bei Phoenix sehr gut organisiert, und die Harmonie stimmt. Ich kann mir mit Opel meine Ambitionen erfüllen, als Rennfahrer in der DTM Anerkennung zu finden. Dabei erleben wir eine Phase, in der die Bedeutung der DTM ständig wächst. Seit dem ersten Rennen im Jahr 2000 habe ich alle Entwicklungen dieser Rennserie miterlebt. Es ist ein tolles Gefühl, ein Teil davon zu sein."

Manuel Reuter (OPC Team Holzer) über das vorläufige Ende des A1-Rings: "Es ist wirklich sehr sehr schade, dass wir jetzt das – zumindest vorläufig – letzte Rennen am A1-Ring fahren, der Ende September in neue Hände übergeht und umgebaut werden soll. Die DTM hat auf dieser Strecke in den vergangenen beiden Jahren spektakuläre Rennen erlebt. Dass in diesem Jahr das ORF und sein Spartenkanal TW1 erstmals live vom A1-Ring senden, zeigt ja, dass sich die DTM in Österreich etabliert hat. Auch deshalb wird diese Rennstrecke im DTM-Kalender fehlen. Ich hoffe sehr, dass wir schon bald mit der DTM zum A1-Ring zurückkehren werden."

Timo Scheider (OPC Team Phoenix) über die Anforderungen am A1-Ring: "Ein Heimspiel ist der A1-Ring für mich nur in Bezug auf das Land. Mein Wohnort Altach liegt gut 560 Kilometer entfernt vom A1-Ring – eine echte Heimstrecke ist es also nicht, zumal ich ja noch nicht so lange in Österreich lebe wie beispielsweise Manuel Reuter. Aber was viel wichtiger ist: Ich mag den A1-Ring. Wenn das Auto optimal liegt, macht es riesigen Spaß. Während die erste Kurve nach Start und Ziel inzwischen richtig schnell geworden ist, bedeutet die Remus-Kurve am Ende der Bergauf-Passage eine echte Herausforderung: Man ist sehr schnell, der Bremsvorgang beim Bergauf-Fahren ist nochmals anders als auf ebener Strecke, und man sieht den Scheitelpunkt von unten natürlich nicht richtig. Auf dem A1-Ring sind nicht viele verschiedene Linien möglich. Die Windschattenduelle am Ende der Geraden versprechen Spannung und erlauben spektakuläre Ausbremsmanöver. Das richtige Set-up zu finden ist eine anspruchsvolle Aufgabe für Fahrer und Ingenieur. Im ersten Teil ist Topspeed gefragt, am Ende der Runde dagegen maximaler Downforce. Der richtige Kompromiss für diese tolle Strecke ist wirklich schwer."

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