Volles Programm beim Heimspiel | DTM
2003-09-20 19:00:13

Volles Programm beim Heimspiel

Heimspiel ist in der Regel ein sehr dehnbarer Begriff. Uneingeschränkt darf Jeroen Bleekemolen diese Phrase für sich in Anspruch nehmen, denn seine Heimatstadt Aerdenhout liegt gerade einmal drei Kilometer von dem niederländischen Dünenenkurs in Zandvoort entfernt. Als jüngster Spross der niederländischen Rennsporfamilie Bleekemolen blickt der 21-jährige Jeroen bereits auf tolle Erfolge im Motorsport zurück.

Die DTM ist in diesem Jahr in den Niederlanden populär wie nie. Wie spüren Sie die Akzeptanz der Serie bei Ihrem Heimspiel?
"Die 37.000 abgesetzten Karten im Vorverkauf beweisen, dass das Konzept voll aufgeht. Bislang war das Formel-3-Masters die größte Motorsport-Veranstaltung in den Niederlanden. Doch nun zeigen uns die Zuschauer, dass sie nicht nur für die Formel 3 und die Demonstrationsfahrten von Ferrari-Formel-1-Fahrzeugen zu begeistern sind. Die DTM ist zweifellos der bedeutendste Termin im Kalender der Strecke. Schon am Freitag und am Samstag waren etliche Zuschauer da. Christijan Albers von Mercedes und ich empfingen freitags eine Gruppe von Kindern an den Renntaxis. Die Kleinen sind sogar über die Autos geklettert und mussten von Betreuern zurückgehalten werden, so begeistert waren sie. Die größte niederländische Tageszeitung, De Telegraaf, berichtet auf der Titelseite über die DTM. Auch die Live-Übertragungen im Fernsehen tragen ihren Teil zur immer größeren Bekanntheit und Beliebtheit der DTM bei. Das ist wirklich klasse, und ich bin sehr glücklich, als Fahrer mit der DTM in Zandvoort fahren zu können."

Gleichzeitig erleben Sie an diesem Wochenende viele persönliche Verpflichtungen ...
"Schon im Vorfeld ging es los mit PR-Terminen für Opel, einer Bootsfahrt in Amsterdam am Tag der Pressekonferenz sowie etlichen weiteren Presse-Anfragen. Am Rennwochenende spüre ich ebenfalls das starke Interesse: Fernsehtermine, Interviews, dazwischen eine Gruppe von Gästen. Außerdem startet mein Vater im Porsche-Carrera-Cup. Ich habe so viel zu tun, dass ich ihn bisher kaum gesehen habe. In jedem Fall aber wollen wir uns gegenseitig in der jeweiligen Startaufstellung besuchen. Ich genieße diese Popularität trotz der damit verbundenen Hektik – es ist gut für Opel und natürlich auch für mich. Da ich meine Ruhepausen vor den Sessionen strikt einhalte, werden meine Konzentrationsphasen nicht beeinträchtigt."

Sie wohnen nur einen Steinwurf von der Strecke entfernt. Werden Sie von vielen persönlichen Freunden besucht?
"Aerdenhout grenzt in der Tat direkt an Zandvoort. Unter der Woche bin ich oft an der Strecke. Man kann hier auch eine Menge Sport betreiben und rund um das Areal oder auf dem Kurs radeln oder joggen – ich brauche also nicht einmal ein Auto, um zur Rennstrecke zu kommen. Natürlich nutzen auch unsere Freunde die Chance, uns und die DTM zu erleben. Mein Vater empfängt etliche Sponsoren und Menschen aus seinem Umfeld, ebenso haben sich mindestens 20 Freunde und Bekannte von mir angesagt."

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