Wagenheber verleidet Abts Training | DTM
2000-08-19 14:13:35

Wagenheber verleidet Abts Training

Eigentlich hätte Christian Abt gegen Ende des zweiten Freien Trainings noch einmal versuchen wollen, was alles aus seinem Abt-Audi TT-R herauszuholen ist. Aber ein Wagenheber hatte was dagegen.

Das erste freie Training in der Eifel lief am Abt-Team weitestgehend vorbei. Denn die Allgäuer Mechaniker machten sich erst gar nicht die Mühe, die vier in Eigenregie entwickelten TT mit einer kompletten Regenabstimmung zu versehen. "Wenn es ab heute Mittag wieder trocken ist", erläuterte Teamchef Hans-Jürgen Abt, "dann war die ganze Mühe umsonst."

Wegen der verkehrten Abstimmung gewann die Equipe aus Kempten im ersten Freien Training allerdings auch keine nennenswerten Erkenntnisse. "Der Regen war nicht geplant", umriss Abt lakonisch – eigentlich hatten die Süddeutschen sich ein komplett anderes Entwicklungsprogramm ausgedacht.

Das musste zu großen Teilen in die dann trockene zweite Sitzung am Mittag verlegt werden. Dort unternahm Christian Abt seine Probefahrten zunächst auf gebrauchte Slicks, um das Fahrwerk auszusortieren. Als er dann gegen Ende neue Pneus aufschnallen lassen wollte, quittierte der hydraulische Wagenheber im Vorderwagen des Abt-Audi TT-R seinen Dienst. Der gelbe Bolide zischte nur hinten in die Höhe; vorne blieb am Boden wie festgenagelt.

Ein normaler Wagenheber war in der Hektik nicht greifbar, so dass Abt seine finale Attacke abblasen musste. Mit 1.43,111 Minuten langte es für Abt nur zum vorletzen Platz – unterboten nur noch von seinem neuen permanenten Teamkollegen James Thompson, der sich obendrein gegen Ende der Sitzung noch zu einem Dreher hinreissen liess.

Für Laurent Aiello und den gerade aus den Sommerferien zurück gekehrten Kris Nissen lief´s dagegen besser: Beide erzielten zumindest 1.42er-Zeiten – und okkupierten damit die Plätze 17 und 18.

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