Wittmann: „Es fühlt sich an wie ein Sieg“ | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-05-25 13:00:00

Wittmann: „Es fühlt sich an wie ein Sieg“

Wittmann: „Es fühlt sich an wie ein Sieg“

Für Marco Wittmann ist die DTM kein Neuland mehr. Dennoch erlebt auch der zweimalige Champion immer mal wieder etwas Neues. Am Sonntag gelang es dem BMW-Fahrer zum ersten Mal, am Lausitzring eine Podiumsplatzierung zu erringen. Im sechsten Jahr als Fahrer in der Tourenwagenserie, im zehnten Anlauf. 21, 6, 13, 17, 4, 6, 13, 9, 7 – die Zahlenreihe zeigt die vorangegangenen Platzierungen des 28-Jährigen in Klettwitz.

„Ich bin heute von Platz vier auf zwei gefahren, damit bin ich sehr happy. Meine ersten drei Rennen waren sehr durchwachsen. In Hockenheim hatte ich nicht das Tempo. Da hatten wir auch nicht das Glück auf unserer Seite. Zurück auf dem Podium zu sein, das tut gut. Das fühlt sich an wie ein Sieg. Darauf kann ich aufbauen“, sagte Wittmann, der nun mit 26 Punkten Gesamtsiebter ist.

Der BMW-Pilot fuhr die schnellste Rundenzeit

Kontinuierlich verkürzte Wittmann im zweiten Stint den Rückstand zu Gary Paffett. Am Ende fehlten dem gebürtigen Führter 1,427 Sekunden auf den Sieger. „Der Gary hat in der Anfangsphase einen guten Vorsprung herausgefahren. Da bin ich etwas hinter Philipp Eng stecken geblieben. Nach dem Boxenstopp konnten wir richtig angasen. Leider war der Abstand einen Tick zu groß. Da haben mir ein paar Runden gefehlt, um ins DRS-Fenster zu kommen und eine Attacke machen zu können. Generell war unsere Pace das ganze Wochenende über gut. Wir waren voll mit bei der Musik“, so Wittmann, der in Runde 17 auch die schnellste Zeit des gesamten Feldes in 1:39,395 Minuten hinlegte.

Sozusagen in der Box ließ der Champion von 2014 und 2016 Rückkehrer Pacal Wehrlein hinter sich. „Wir hatten eine sehr gute Strategie. Ich habe mich kurzfristig während des Rennens anders entschieden. Als ich sah, dass Pascal Wehrlein in die Box fuhr. Durch die eine Runde länger auf der Strecke konnte ich ihn überholen.“ Auch beim Pitstop war die BMW-Crew von Wittmann an diesem Tag flink. 35,681 Sekunden benötigte Wittmann in der Box. Nur Mike Rockenfeller (35,527 Sekunden) war mit seinem Audi schneller wieder auf der Strecke.

Neue Streckenvariante brachte Würze in die Suppe

Die neue, längere Streckenführung brachte Wittmann zwar keinen entscheidenden Vorteil, dennoch äußerte sich der BMW-Pilot positiv über die Veränderung des Kursverlaufes am Lausitzring. „Ich habe sie auf jeden Fall bevorzugt. Der Streckenteil ist einen Tick schneller. Du hast eine größere Abwechslung drin. Der erste Sektor ist sehr langsam und technisch. Nach hinten hast du dann zwei sehr lange Geraden und das schnelle S. Dadurch war meiner Meinung nach ein bisschen mehr Würze in der Suppe.“

Auch dem verringerten Abtrieb der DTM-Boliden kann Wittmann einiges abgewinnen. Die Chancengleichheit ist gestiegen. Das Talent der Fahrer rückt noch mehr in den Vordergrund. „Die Änderungen an den Fahrzeugen haben das Feld in diesem Jahr wesentlich enger zusammengebracht. Es wird nicht mehr wie in der Vergangenheit eine reine Audi, BMW oder Mercedes-Strecke geben. Das hat sich heute bestätigt.“

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