Zahlen, bitte: Das Qualifying war für Paffett der Casus knacksus | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-10-24 21:00:00

Zahlen, bitte: Das Qualifying war für Paffett der Casus knacksus

Zahlen, bitte: Das Qualifying war für Paffett der Casus knacksus

Die Zusatzpunkte aus dem Qualifikationstraining sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Titel in der DTM. Auch in diesem Jahr wurde der beste Qualifyer am Ende Champion. Gary Paffett holte sage und schreibe 25 Punkte: Das waren bei insgesamt 255 Punkten in der Fahrerwertung fast zehn Prozent seiner gesamten Ausbeute. Fünfmal raste der Engländer auf die Pole Position. Bei elf von 20 Rennen stellte der 37-Jährige seinen Mercedes-AMG auf einen der ersten drei Startplätze. Eine glanzvolle Bilanz. Sein ärgster Widersacher, René Rast, heimste insgesamt 13 Punkte ein – darunter die sechs Zähler, die er dank zweier Pole Positions am Nürburgring sammelte.

Vor zwei Jahren wurde die Regelung der Punkte (3, 2, 1) für die besten drei Fahrer im Qualifikationstraining eingeführt. Mit 17 Punkten war Rookie Rast 2017 noch der beste Qualifyer gewesen. Unterm Strich hatte er drei Punkte mehr auf seinem Konto in der Fahrerwertung als Mattias Ekström. Der Schwede sammelte im Gegensatz dazu nur fünf Punkte im Qualifying. Hätte Rast in der Saison 2018 seinen Vorjahreswert wiederholt, wäre er punktgleich mit Paffett gewesen. Aufgrund der höheren Anzahl von Siegen (sieben gegenüber drei), hätte er seinen Titel verteidigt.

Genauso viele Punkte wie Rast hatte Lucas Auer. Der Mercedes-AMG-Pilot schaffte im Gegensatz zum Vizemeister sogar eine Pole mehr, nämlich drei. Ebenfalls zweistellig punkten konnten im Qualifying Paul Di Resta (11/zweimal Pole), Daniel Juncadella (10/3) und Philipp Eng (10/1). In Brands Hatch konnte Juncadella seine Pole auch in seinen ersten DTM-Sieg in seinem 67. Rennen ummünzen. Rookie Eng stand gar in seinem erst vierten DTM-Rennen am Lausitzring erstmalig auf Platz eins der Startaufstellung.

Insgesamt sicherten sich zehn der 18-DTM-Piloten in dieser Saison Platz eins im Grid. Neben den bereits genannten Fahrern fuhren auch Timo Glock, Edoardo Mortara, Marco Wittmann und Loïc Duval jeweils einmal die Bestzeit. Zum Sieg reichte die Pole Position dabei aber nur in neun der 20 Fälle (Paffett 2x, Rast 2x, Di Resta 2x, Glock, Mortara, Juncadella). Mit Robin Frijns, Augusto Farfus und Jamie Green gab es drei Fahrer, die im Qualifying komplett ohne Punkte blieben.

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