Zahlen, bitte: Rast war die beste Führungskraft | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-10-30 14:00:00

Zahlen, bitte: Rast war die beste Führungskraft

In vielen Statistiken vorne zu finden: René Rast

Die DTM-Saison 2018 in Zahlen: Jedes der 20 Rennen auf neun Rennstrecken in sechs Ländern (Deutschland, Österreich, Niederlande, Großbritannien, Italien, Ungarn) hat seine eigene Geschichte geschrieben. Die Fahrer von Audi, BMW und Mercedes-AMG sorgten für zahlreiche Rekorde und reichlich Bestmarken. Die interessantesten Statistiken hat DTM.com in drei Teilen zusammengefasst. Im ersten Teil befassen wir uns unter anderem mit Führungskräften und hautengen Entscheidungen.

Die meisten Führungswechsel, nämlich acht, gab es beim ersten Rennen in Budapest. Zwar lagen in Ungarn neben Edoardo Mortara mit Nico Müller, René Rast, Robin Frijns, Mike Rockenfeller und Loïc Duval gleich fünf Audi-Piloten zeitweilig mal vorne, das Rennen gewann aber letztlich Paul Di Resta. Der Schotte machte alles richtig, er führte die ersten acht und die letzten acht Runden.

Die DTM-Saison 2018 brachte acht unterschiedliche Rennsieger hervor. An erster Stelle ist natürlich René Rast zu erwähnen, der zum Ende der Saison mit sechs Siegen in Serie wohl einen Rekord für die Ewigkeit aufstellte. Insgesamt gewann der Champion von 2017 sieben Mal und hat nun in seinen ersten beiden vollen DTM-Jahren bereits zehn Läufe für sich entscheiden können. Bezeichnenderweise war Rast auch der einzige Audi-Pilot der 2018 überhaupt siegte. Da fällt die Bilanz bei BMW und Mercedes-AMG schon deutlich ausgeglichener aus. Marco Wittmann kletterte in Budapest und vor allem endlich bei seinem Heimrennen am Norisring auf die oberste Stufe des Podests. Timo Glock holte sich beim Auftakt in Hockenheim den Sieg am Sonntag während Rookie Joel Eriksson unter Flutlicht beim Regenrennen in Misano triumphierte. Gleich vier Sternfahrer trugen sich Gewinner in die Ergebnislisten ein. Der neue Champion Gary Paffett kam ebenso wie Paul Di Resta auf drei Erfolge. Der Brite ist nun in der ewigen DTM-Statistik mit 23 Siegen zusammen mit Mattias Ekström hinter Klaus Ludwig (37) und Bernd Schneider (43) Dritter. Wittmann und Di Resta haben mit elf Siegen mittlerweile auch schon die Top Ten erreicht. Edoardo Mortara siegte zweimal und Daniel Juncadella gewann in Brands Hatch im 67. Anlauf sein erstes DTM-Rennen.

Alle Fahrer haben 2018 Führungsrunden gesammelt. Mit 131 Runden hat René Rast diese Statistik an. In der Summe kam der Audi-Pilot damit auf 371 Kilometer auf Platt eins. Mit deutlichem Abstand folgten Daniel Juncadella (258/70) und Gary Paffett (244/70). Die wenigsten Führungsrunden bzw. -kilometer hatte Joel Eriksson mit drei, das waren gerade mal 13 Kilometer am Platz an der Sonne. Auch Augusto Farfus (7/30) und Philipp Eng (9/39) ließen sich nicht oft ganz vorne blicken. 

Nur drei Piloten wechselten sich an der Spitze der Fahrerwertung ab. Gary Paffett, Paul Di Resta und Timo Glock. Kein einziges Mal ganz vorne lag Seriensieger und Vizemeister René Rast. Es gab sieben Führungswechsel. Der spätere Champion Paffett lag insgesamt 13 der 20 Rennen auf Platz eins. BMW-Pilot Glock nach den Rennen zwei, drei, vier und sechs. Dabei hatte Glock zweimal nur einen Punkt Vorsprung auf Paffett. Paul Di Resta war nach den Rennen 14, 17 und 18 Erster. 

Der Drei-Punkte-Vorsprung von Rast gegenüber Mattias Ekström gehörte 2017 zu den knappsten der DTM-Geschichte. Dieses Mal fehlten dem Audi-Piloten seinerseits nur vier Punkte auf Paffett. Den größten Abstand der Saison auf den Mercedes-AMG-Piloten hatte Rast nach dem neunten Rennen in Zandvoort. Damals kam Rast nur auf 23 Punkte, während Paffett bereits 127 Zähler gesammelt hatte. Nur zwei Mal betrug der Vorsprung des Champions ebenfalls drei Punkte: 1987 (Eric van de Poele, BMW vor Manuel Reuter, Ford) und 2007 (Mattias Ekström, Audi vor Bruno Spengler, Mercedes).

Den knappsten Zieleinlauf erlebten die DTM-Zuschauer am Samstag beim Saisonfinale in Hockenheim. René Rast überquerte 0,354 Sekunden vor Markenkollege Robin Frijns die Ziellinie. Ebenfalls eine enge Angelegenheit war der Erfolg von Audi-Pilot Rast am Sonntag in Spielberg. Markenkollege Nico Müller blieb beim Rennen in Österreich nur 0,421 Sekunden zurück. Bei neun der 20 Rennen hatte der Sieger weniger als eine Sekunde Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger

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