Zandvoort - Die Analyse Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2005-08-31 15:33:45

Zandvoort - Die Analyse Teil 2

Zandvoort - Die Analyse Teil 2

Nach dem achten DTM-Saisonrennen in Zandvoort bleibt die Titelentscheidung weiter offen. Die beiden Protagonisten im Kampf um den DTM-Titel sind nur durch einen einzigen Punkt getrennt - es bleibt weiter spannend. Mit Heinz-Harald Frentzen konnte Opel zum zweiten Mal in dieser Saison einen Podestplatz erobern. www.dtm.de hat die Leistung der Fahrer und Teams am gesamten Rennwochenende unter die Lupe genommen:

Pierre Kaffer: Wie schon in den letzten Rennen war die Leistung des Burgbrohlers in seinem achten DTM-Rennen gut – als Elfter holte sich Kaffer am Sonntag die beste Platzierung des gesamten Wochenendes. Nur im Qualifying, wenn alles auf den Punkt zusammenpassen muss, klappt es noch nicht so ganz. Von Startplatz 18 lieferte er dann aber eine gute Aufholjagd. (Platzierungen: 16 / 18 / 12 / 18 / - / 16 / 11) – Note: 3.

Mika Häkkinen: Timing ist alles. Bei der enormen Leistungsdichte in der DTM geht es nicht nur bei den Rundenzeiten um wertvolle Zehntel und Hundertstelsekunden – wie wichtig der Zeitpunkt ist, im Qualifying erneut anzugreifen, erfuhr Mika Häkkinen. Der Finne ging zu spät auf Zeitenjagd und verpasste den Einzug in die Super-Pole um eine Hundertstelsekunde. Vom elften Platz gestartet wurde er zudem in Runde neun von Manuel Reuter gedreht, danach ging nicht mehr viel nach vorne. (Platzierungen: 18 / 5 / 10 / 11 /- / 8 / 12) – Note: 3.

Alexandros Margaritis: Die Platzierung im Rennen spiegelt nicht unbedingt die Leistung des Griechen in Zandvoort wieder: In fast allen Trainings war Margaritis auf den hinteren Plätzen zu finden. Im Qualifying rutsche er in seinem letzten Versuch für eine schnelle Rundenzeit ins Kiesbett und wurde nur 17. Trotz eines schlechten Starts kämpfte sich Margaritis im Vorjahreswagen nach vorne und belegte nach 38 Rennrunden Platz 13. (Platzierungen: 13 / 15 / 19 / 17 / - / 10 / 13) – Note: 3

LLaurent Aiello: Der DTM-Champion von 2002 war in Zandvoort eigentlich gut unterwegs: Nach guten Resultaten in den Tests am Freitag und im Freien Training am Samstag wäre eine Startplatz unter den Top 10 durchaus möglich gewesen. Aber Aiello kam nicht richtig in Fahrt und musste sich mit dem 13. Startplatz begnügen. Nicht optimal lief es auch im Rennen: Aus der ersten Runde kehrte Aiello als Letzter zurück. In Runde zwölf lief Aiello auf Stippler auf und beförderte den Audi-Fahrer neben die Piste. Die Rennleitung reagierte mit einer Durchfahrtsstrafe für Aiello. Mehr als Platz 14 war für Aiello nach einem ereignisreichen Rennen nicht möglich. (Platzierungen: 10 / 7 / 6 / 13 / - / 11 / 14) – Note: 4

Allan McNish: Im Qualifying top – im Rennen flop. Und ein wenig Pech hatte der Schotte auch noch. Als Neunter in die Super-Pole gekommen holte er im Einzelzeitfahren Startplatz sieben. Beim Start musste er dem schlecht gestarteten Green ausweichen und wurde an der Seite getroffen. Mit Folgen, denn bei der Berührung wurden Aerodynamik und Lenkung beschädigt. Ein Plattfuß und eine Plastiktüte die den Kühler verstopfte taten ihr übriges. McNish gab in Runde 32 frühzeitig auf. (Platzierungen: 8 / 11 / 8 / 12 / - / 6 / 16) – Note: 3

Manuel Reuter: Sein 200. DTM-Rennen hatte sich Manuel Reuter sicherlich anders vorgestellt. Wie bei einigen anderen Fahrern, wurde die Strategie des Wahlösterreichers im Qualifying durch den Abbruch nach dem Abflug von Jean Alesi durchkreuzt. Eine Top-10-Platzierung wäre drin gewesen, so nur Startplatz 12. Im Rennen rangierte Reuter auf Positionen um Platz zehn. In Runde zehn kollidierte er mit Häkkinen und erhielt dafür eine Durchfahrtsstrafe. Nach 27 Umläufen stellte er seinen Opel Vectra GTS V8 in der Box mit Balanceproblemen ab. (Platzierungen: 8 / 11 / 8 / 12 / - / 6 / -) – Note: 4

Stefan Mücke: Ein verkorkstes Qualifying läutete am Samstag das Leiden des jungen Berliners ein. Mücke scheiterte nach eigenen Aussagen zunächst am Verkehr, dann an der Unterbrechung des Qualifyings und zuletzt an einer stark verschmutzten Strecke - nur Startplatz 20. Im Rennen ging es zunächst einige Plätze nach vorne, in Runde 19 rollte Mücke mit einem technischen Defekt an seiner AMG-Mercedes C-Klasse aus. „Wahrscheinlich ein Schaden an der Radaufhängung“, so die erste Analyse - zugezogen bei kleineren Kollisionen im Mittelfeld. (Platzierungen: 17 / 13 / 18 / 20 / - / 12 / -) – Note: 5

RRinaldo Capello: Auch in Zandvoort gelang es Capello nicht, erste Punkte für die DTM-Wertung einzufahren. Nach mäßigen Zeiten in den Trainingssitzungen brachte eine radikale Setup-Änderung nach dem Warm-up den gewünschten Erfolg. „Das Untersteuern war kuriert, und die Rundenzeiten haben gepasst“, so Capello. In Runde 15 beförderte Bernd Schneider den Italiener beim Anbremsen der „Tarzanbocht“ von der Strecke. (Platzierungen: 7 / 19 / 17 / 16 / - / 18 / -) – Note: 3

Frank Stippler: Der Audi-Werksfahrer lag fast das gesamte Wochenende über „im Soll“. Eine gute Zeit und Platz drei im ersten Test am Freitag und weitere Platzierungen am Rande der Top 10 liegen im Rahmen von Stipplers Möglichkeiten. Im Rennen geriet der Eifelaner in Runde 12 mit Laurent Aiello aneinander und schied nach einem Rempler des Franzosen mit einem defekten rechten Hinterrad aus. (Platzierungen: 3 / 10 / 9 / 10 / 9 / 15 / -) – Note: 3

Jean Alesi: Vor dem Rennen hatte er bereits anklingen lassen, dass Zandvoort für ihn anhand der bisher erzielten Ergebnisse keine Reise wert gewesen sei. „Ich werde alles geben“, motivierte sich der impulsive Franzose. Selbst „Alles“ reichte an diesem Wochenende für Alesi nicht aus. Ein spektakulärer Abflug im Qualifying, Startplatz 20 und das Aus in der dritten Runde nach einem technischen Defekt. Schwamm drüber Jean! (Platzierungen: 15 / 14 / 20 / 19 / - / 5 / -) – Note: 5

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen