Zolder: Ein moderner Klassiker | DTM
2019-05-18 07:45:00

Zolder: Ein moderner Klassiker

Ein moderner Klassiker

Zolder gehört zu den traditionsreichen Rennstrecken in Europa und die lange erwartete Rückkehr der DTM nach Zolder begeistert die Ausrichter, die Fahrer und die Fans.

In Zolder herrscht Festival-Atmosphäre und aufgrund des starken Vorverkaufs machen sich die Veranstalter auf einen großen Publikumsansturm gefasst. Für die motorsportbegeisterten Fans vor Ort ist es ein wichtiges Wochenende.

„Das ist, wofür ich gearbeitet habe, seitdem ich hier vor drei Jahren ernannt worden bin“, sagt Sven Prybilla, der CEO der Rennstrecke. Für Prybilla und seine Mannschaft ist die Rückkehr der DTM von besonderer Bedeutung: Die Strecke war 1984 Austragungsort des ersten Rennens der Serie und gilt als die Geburtsstätte der DTM.

Das Zuschauerinteresse ist groß: Es wird berichtet, dass im Vorfeld bereits 20.000 Tickets verkauft wurden. „Erstmals seit 20 Jahren haben wir sogar zusätzliche Tribünen aufgestellt um die Zuschauer unterzubringen“, so Prybilla.

Die Rückkehr der DTM wurde bei der ortsansässigen Bevölkerung mit Begeisterung angenommen. Etwa 200 Einwohner aus Zolder nahmen an einer exklusiven Führung teil um einen Einblick in die Logistik zu erhalten, die mit einer DTM-Veranstaltung einhergeht.

„Für uns ist es die größte Veranstaltung seit Jahren“, sagt Mario Borremans, Bürgemeister der Gemeinde Heusen-Zolder. „Für die Einwohner haben wir eine eigene Tribüne, die Nachfrage nach Tickets war enorm.“ Aus wirtschaftlicher Perspektive ist die Veranstaltung auch ein wichtiges Ereignis für die Region, wie der Bürgermeister betont: „Nicht nur bedeuten die Fernsehbilder eine unbezahlbare Werbung für die Region, auch ist es gut für das Geschäft. Ich glaube, dass es in der ganzen Provinz Limburg an diesem Wochenende kein einziges freies Wochenende mehr gibt.“

Die DTM-Fahrer freuen sich über eine Rennstrecke der alten Schule, die gleichzeitig faszinierend und herausfordernd ist. „Es hat was von Zandvoort oder Suzuka, eine richtige ‚Old-School-Strecke’“, sagt R-Motorsport-Aston-Martin-Fahrer Paul Di Resta.

Audi-Fahrer Loïc Duval stimmt ein: „Es ist cool, hier zu sein. Es gibt einige spannende Kurven, manche davon sogar blind. Die Strecke ist schwer, aber macht Spaß.“

„An manchen Stellen ist es recht eng“, ergänzt BMW-Mann Joel Eriksson. „Und der Kurs geht richtig auf die Reifen und auf die Bremsen.“

Die Chefs der beiden belgischen Teams in der DTM, das 2019 neue Audi-Kundenteam WRT und das BMW-Werksteam RBM, freuen sich ebenfalls über die Rückkehr nach Zolder. „Wir sind hier oft mit GT-Autos gefahren“, sagt WRT-Teamchef Vincent Vosse. „Und es ist toll, jetzt die DTM hier zu sehen.“

„Ich weiß, wie hart die Mannschaft von der Strecke gearbeitet hat, um das hier möglich zu machen“, so BMW-Teamchef Bart Mampaey. „Ich bin beeindruckt, wie viel Arbeit geleistet wurde.“

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