Zurück zu flotten Kurven | DTM
2003-05-21 10:49:51

Zurück zu flotten Kurven

Der dritte Lauf zur DTM bedeutet am Wochenende (23. bis 25. Mai) das erste Großereignis für Tourenwagen auf dem Nürburgring. Nur eine Woche später folgt mit dem 24-Stunden-Rennen der zweite Höhepunkt. Auf der Traditions-Rennstrecke in der Eifel, meist ein gutes Pflaster für Opel und eine Hochburg der Opel-Fans, wollen die Piloten der sechs Astra V8 Coupé beim DTM-Rennen – am Sonntag ab 13.45 Uhr live im ZDF – den nächsten Schritt auf dem Weg zurück auf das Podium machen.

Sprint-Kurs: Nicht auf der Grand-Prix-Strecke, sondern auf dem sogenannten Sprintkurs des Nürburgring wird der dritte DTM-Lauf ausgetragen. Eine Runde misst 3,629 Kilometer, 41 Runden (148,789 km) sind zu fahren. Diese Variante gilt als Garant für spannende Rennen, wozu auch die in der DTM neuerdings obligatorischen zwei Reifen- und Tankstopps während des rund einstündigen Rennens ihren Beitrag leisten. Anders als zuletzt der Adria Raceway weist der Nürburgring-Sprintkurs zahlreiche flüssige Kurven auf, die dem Opel Astra V8 Coupé durchaus liegen sollten.

Im Rückspiegel: Wie in Hockenheim war Peter Dumbreck auch beim Italien-Gastspiel in Adria der bestplatzierte Opel-Pilot. Der Schotte erkämpfte Startplatz fünf und Rang sechs im Rennen. Sein OPC Team Phoenix absolvierte den schnellsten Boxenstopp des Tages. Als Achter eröffnete Alain Menu (OPC Team Holzer) sein DTM-Punktekonto, mit Joachim Winkelhock (OPC Euroteam) war ein dritter Astra-Pilot unter den besten Zehn.

Italien-Test: Opel-Werksfahrer Manuel Reuter und das OPC Team Holzer reisten vom Adria Raceway für einen Testtag direkt nach Vallelunga bei Rom. Auf der Strecke, auf der Opel die meisten Wintertests absolvierte, stand die Weiterentwicklung von Fahrwerk und Dämpfer/Feder-Einheiten im Vordergrund, um die Fahrbarkeit zu optimieren.

Heimspiel ohne Vorteil: Eine Sondergenehmigung erlaubt es dem OPC Team Phoenix, die Rennwagen sogar auf offener Straße von der Werkstatt in Meuspath ins Nürburgring-Fahrerlager zu fahren. Wie Phoenix steht auch der im nahen Braubach aufgewachsene Timo Scheider vor einem Heimspiel. Allerdings: Einen Heimvorteil gibt es in der DTM nicht.

Opel-Sportchef Volker Strycek zum dritten DTM-Lauf auf dem "Ring":
"Der Nürburgring ist bei den DTM-Fans in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Das bestätigt auch der beachtliche Vorverkauf mit etwa 20.000 Karten. Ganz gleich, ob live im Fernsehen oder hautnah an der Strecke – den Zuschauern steht ein weiteres spannendes Rennen bevor. Hockenheim und Adria haben gezeigt, dass das neue DTM-Format ein Gewinn ist. Der Nürburgring ist für Opel etwas Besonderes, vor allem wegen der vielen Fans unserer Marke. Wir haben bei Tests einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Deshalb reisen wir mit Zuversicht in die Eifel."

Peter Dumbreck (OPC Team Phoenix) zum Nürburgring "Ich mag am liebsten schnelle Kurven, und davon gibt es auf dem Nürburgring einige sehr schöne. Der Kurs hat von allem etwas, langsame und schnelle Schikanen, alle möglichen Kurvenradien. Wichtig ist wie immer, eine gute Fahrzeug-Balance zu erarbeiten. Außerdem zählt auf dieser anspruchsvollen Strecke der richtige Rhythmus, den man als Fahrer finden muss. Bisher hatte ich auf dem Nürburgring nie viel Glück, doch das will ich mit Opel ändern."

Manuel Reuter (OPC Team Holzer) über die Testfahrten in Italien: "Wir haben im Winter oft in Vallelunga getestet. Deshalb war es nahe liegend, von Adria nach Vallelunga zu gehen und einen Testtag einzulegen. Da haben wir entsprechende Referenzwerte und können unseren aktuellen Leistungsstand gut vergleichen. Zusammenfassend kann ich sagen: Der Test war gut und wichtig. Wir haben über unser neues Auto wieder viel gelernt und klare Fortschritte erzielt. Vor allem wurde die Fahrbarkeit verbessert. Das wird uns auf allen Strecken zu Gute kommen. Für mich persönlich war das Rennen in Adria ja zum Abhaken, doch nach dem Test reise ich mit deutlich mehr Zuversicht zum Nürburgring."

Timo Scheider (OPC Team Phoenix) über seinen Fan-Club: "Auch wenn ich in Kürze in mein neues Haus in Altach in Österreich einziehe, so ist der Nürburgring mein Heimspiel, weil ich in der Nähe in Braubach aufgewachsen bin. Zum Rennen kommt natürlich auch der erste offizielle Timo-Scheider-Fanclub, der mittlerweile etwa 60 Mitglieder zählt und der sehr aktiv ist. Sie organisieren Reisen zu den Rennen, veranstalten Feste und engagieren sich sozial. Die Erlöse von Tombolas und anderen Aktionen fließen in gemeinnützige Zwecke, beispielsweise zu Gunsten des Kinder-Krebskrankenhauses in Koblenz. So etwas unterstütze ich sehr gerne."

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