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Partnerserien der DTM

Gemeinsam sind wir stark: Die DTM ist faszinierend, abwechslungsreich und sportlich hochwertig. Doch an den neun Rennwochenenden in dieser Saison lohnt es sich auch einmal über den Tellerrand hinauszuschauen. Denn die Partnerserien der DTM sind ebenso spannend und bieten packenden Motorsport: Die FIA Formel 3 Europameisterschaft, die Rallycross-WM, der Porsche Carrera Cup, das ADAC GT Masters, der Audi Sport TT Cup und die Tourenwagen Classics bereichern zu unterschiedlichen Terminen das jeweilige Programm. Im Folgenden stellen wir Euch die Serien im Einzelnen vor.  

FIA Formel 3 Europameisteraschaft

Youngster auf dem Weg nach oben

Die FIA Formel-3-Europameisterschaft gilt bereits seit einigen Jahren als Sprungbrett auf dem Weg zur Formel 1. Hier haben junge Talente die Möglichkeit, ihr Können auf internationalem Parkett zu beweisen. Gefahren wird an zehn Rennwochenenden in acht verschiedenen Ländern. Wie 2016 werden auch in dieser Saison wieder drei Läufe pro Rennwochenende veranstaltet. Die Renndistanz beträgt 33 Minuten plus eine Runde. Eine der – im Vergleich zu anderen Nachwuchsklassen – größten Stärken der Formel 3 ist die Detailarbeit, welche die jungen Fahrer gemeinsam mit ihren Ingenieuren erledigen müssen. Sowohl das technische als auch das sportliche Reglement der Formel 3 wurden gezielt entwickelt, um den Lerneffekt für die jungen Talente zu maximieren. Es sind weder Einheitschassis noch Einheitsmotoren vorgeschrieben, was bedeutet, dass die Fahrer die Möglichkeit haben, ihr Auto zusammen mit den Technikern und Ingenieuren ihres Teams im Rahmen des Reglements weiterzuentwickeln. Damit verfeinern die Fahrer ihr technisches Hintergrundwissen und eignen sich die Erfahrungen an, die für den weiteren Aufstieg wichtig sind. Aktuell haben 16 der 20 Fahrer im Feld der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft Formel-3-Erfahrung. 

Bei diesen Rennen ist die Formel 3 mit dabei: 

Budapest Norisring Zandvoort Nürburgring Spielberg Finale Hockenheim

 

Porsche Carrera Cup Deutschland

Mit 485 Pferdestärken über den Parcours

Am ersten Mai-Wochenende startet in Hockenheim Deutschlands ältester Markenpokal. 25 neue Porsche 911 GT3 Cup gehen beim Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start. Das Reglement schreibt eine technische Gleichheit aller teilnehmenden Wagen und unter anderem einen Einheitsreifen vor. Einzig am Sturz, an der Spur, am Heckflügel und am Reifendruck dürfen die Teams arbeiten. Deutschlands schnellster Markenpokal garantiert spannende Rennen und hitzige Duelle zwischen Nachwuchsfahrern, Motorsport-Profis und ambitionierten Amateur-Piloten. Die Leistungsdichte ist traditionell groß. Für viele Talente geht es hier um den Aufbau der eigenen Motorsport-Karriere. Der Rennkalender beinhaltet neben 14 Läufen im Umfeld der DTM und des ADAC GT Masters am Lausitzring, am Norisring, dem Nürburgring, in Spielberg und dem Sachsenring auch ein Zusatzevent im Rahmen der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) am Nürburgring (14. bis 16. Juli). 

Bei diesen Rennen ist der Porsche Carrera Cup mit dabei: 

Auftakt Hockenheim Lausitzring Norisring Nürburgring Finale Hockenheim

 

Audi Sport TT Cup

Vettels Bruder beim Audi Sport TT Cup

Insgesamt sieben Rennwochenenden stehen 2017 im Audi Sport TT Cup auf dem Programm. Sechs Mal ist der Markenpokal in seinem dritten Jahr im Rahmen der DTM zu Gast. Mit Zandvoort und dem Red Bull Ring gibt es zwei Austragungsorte außerhalb Deutschlands. Ein besonderes Highlight ist das zweite Rennwochenende auf dem Nürburgring, das im Rahmen des 24h-Rennens stattfindet. Wie bisher werden bei jeder Veranstaltung zwei Läufe mit einer Länge von jeweils 30 Minuten ausgetragen. Den prominentesten Namen in dem internationalen Fahrerfeld mit 15 jungen Nachwuchstalenten aus zehn Nationen trägt zweifelsohne Fabian Vettel. Der 18-Jährige ist der jüngere Bruder des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel. Mit der Ungarin Vivien Keszthelyi und der Liechtensteinerin Fabienne Wohlwend sind in diesem Jahr auch zwei Frauen am Start. Die weiteste Anreise haben Keagan Masters aus Südafrika und Drew Ridge aus Australien. 14 der 15 Teilnehmer bestreiten ihre erste volle Saison im Audi Sport TT Cup, einzig der Brite Philip Ellis war bereits im vergangenen Jahr dabei und erreichte Platz drei der Rookie-Wertung. 

Bei diesen Rennen ist der Audi Sport TT Cup mit dabei: 

Auftakt Hockenheim Norisring Zandvoort Nürburgring Spielberg Finale Hockenheim

 

TCR International Series

Seriennahe Tourenwagen-Action

Premiere bei der dritten DTM-Veranstaltung in der Saison 2017: Auf dem Hungaroring nahe der ungarischen Hauptstadt Budapest startet vom 16. bis 18. Juni zum ersten Mal die TCR International Series im Rahmen der DTM. Das Besondere: Bei den beiden Meisterschaftsläufen bestreitet Lokalmatador Norbert Michelisz einen Gaststart. Er bildet ein Team mit seinen Landsleuten und TCR-Stammpiloten Ferenc Ficza und Attila Tassi. „Die TCR International Series ist eine Bereicherung für das DTM-Rahmenprogramm auf dem Hungaroring“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger. „Die seriennahen Tourenwagen der TCR bilden neben den Hightech-Boliden der DTM und den spektakulären Monoposti der Formel-3-Europameisterschaft die perfekte Ergänzung für ein abwechslungsreiches Rennwochenende, das den Zuschauern jede Menge packenden Motorsport bieten wird.“

Bei diesen Rennen ist die TCR International Series mit dabei: 

Budapest

 

Mitjet 2L

Tourenwagen im Mini-Format

Mitjet 2L wurde als Rennsportklasse 2012 in Frankreich von dem berühmten französischen Rennfahrer JP Dayraut gegründet. Während des DTM-Wochenendes in Moskau bereichern diese Rennwagen der Series Russia erstmalig das Rahmenprogramm. Die Midjets sehen aus wie geschrumpfte DTM-Boliden. Die Karosserie ist nur 182 cm breit, 121 cm hoch und 4,30 Meter lang. Zum Vergleich: DTM-Autos sind 35 Zentimeter länger und 13 Zentimeter breiter. Es ist die perfekte Einstiegsrennserie für ambitionierte Privatfahrer.

Die technischen Eckdaten der Mitjet-Rennfahrzeuge lassen aufhorchen: Die bis zu 245 km/h schnellen Rennfahrzeuge lassen sich ähnlich wie ein Kart fahren. Geschaltet wird sequentiell über ein 6-Gang-Getriebe. Auf technische Hilfsmittel wird verzichtet. Die Fahrzeuge verfügen weder über ein ABS noch ein ESP und sind aus technischer Sicht eher puristisch. Für die nötige Sicherheit im Cockpit sorgt ein Gitterrohrrahmen aus Stahl. Die Fahrzeuge sind 750 Kilogramm leicht, haben einen Zwei-Liter-Motor, eine starre Hinterachse und werden einheitlich mit Yokohama 255 40 R18 Reifen ausgestattet.

Das ganze Paket gibt es also zu einem überschaubaren Preis. Es soll nicht das Budget, sondern die sportliche Leistung der Fahrer über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Meisterschaft mit identischen Silhouetten-Rennwagen in Leichtbauweise ähnelt dem eines Markenpokals. Dank der kompakten Ausmaße können die Mitjet-Rennwagen auch auf schmaleren Pisten fahren und brauchen nicht immer gleich Rennstrecken im Grand Prix-Format. In der russischen Serie fahren die Mitjets auf dem Sochi Autodrom, dem Kazan Ring und dem Moscow Raceway. Das Freie Training sowie das Qualifying und die Rennen am Samstag und Sonntag werden jeweils über 20 Minuten (plus eine Runde) ausgetragen.

Bei diesen Rennen ist die Mitjet 2L mit dabei: 

Moskau

FIA World Rallycross Championship

Action pur bei der Rallycross-WM in Hockenheim

Vorhang auf für die Rallycross-WM: Bereits zum dritten Mal sind die Rallycrosser beim DTM-Auftakt in Hockenheim mit dabei. Das Motodrom in Hockenheim ist vom 5. bis 7. Mai 2017 die dritte Station in der zwölf Veranstaltungen umfassenden Saison. Für DTM-Star Mattias Ekström ist das Gastspiel der WRX in Hockenheim eine Doppelbelastung. Als amtierender WRX-Weltmeister tritt der Schwede an diesem Wochenende sowohl in der DTM als auch in der Rallycross-WM an. Wie gut das funktioniert, hat Ekström im vergangenen Jahr bewiesen. Das Allround-Talent siegte im Finale souverän.

Die WRX ist fraglos atemberaubend, es gibt spektakuläre Sprünge, abschnittsweise Fahrten durch den Dreck. Die 600 PS kräftigen Autos beschleunigen von 0 auf 100 km/h in 1,9 Sekunden. Ein Kontakt zwischen den allradgetriebenen Boliden ist in der Regel unausweichlich. Rallycross-Rennen sind mit einer Gesamtdistanz zwischen 3.000 und 8.000 Metern relativ kurz. Im Gegensatz zur klassischen Rallye fahren beim Rallycross kleine Gruppen von Rennwagen Sprintrennen im direkten Vergleich gegeneinander.

Neben dem interessanten Reglement und den tollen Autos gibt es auch ein namhaftes Fahrerfeld. Mit Sébastien Loeb und Petter Solberg sitzen zwei ehemalige Rallye-Weltmeister im Cockpit. Die deutsche Fahne hält ein weiterer zweifacher DTM-Champion hoch: Timo Scheider startet für das österreichische MJP Racing Team. 

Bei diesem Rennen ist die WRX mit dabei: 

Auftakt Hockenheim

 

ADAC GT Masters

Zehn Jahre auf der Erfolgsspur

Das ADAC GT Masters geht im kommenden Jahr mit sieben Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden in die elfte Saison. Nach dem erfolgreichen Auftritt gemeinsam mit der DTM am Lausitzring gibt es in diesem Jahr eine Wiederholung des Motorsport Festival Lausitzring. Insgesamt treten im GT Masters 32 Sportwagen von sieben Herstellern an. Der Saisonstart findet traditionell vom 28. bis 30. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt, die Saison endet mit dem Finale auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. 

Alle fünf permanenten Rennstrecken in Deutschland, die Motorsport Arena Oschersleben, der Hockenheimring Baden-Württemberg, der Sachsenring, Nürburgring und der Lausitzring sind auch 2017 fester Bestandteil des ADAC GT Masters. Zwei Mal ist die Serie im kommenden Jahr im Ausland zu Gast, auf dem Red Bull Ring in Österreich und dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden.  

Audi bleibt im ADAC GT Masters die Marke mit den meisten Einsatzautos. Zehn Audi R8 LMS gehen an den Start. Dreimal schon haben Audi-Piloten den Gesamtsieg gefeiert: Christian Abt im Jahr 2009, René Rast/Kelvin van der Linde im Jahr 2014 und Connor De Phillippi/Christopher Mies im Jahr 2016. Die beiden Vorjahressieger wollen ihren Titel 2017 verteidigen. In der Starterliste findet sich auch DTM-Pilot Lucas Auer, der bei ausgesuchten Veranstaltungen fahren wird. 

Bei diesem Rennen ist das ADAC GT Masters mit dabei: 

Lausitzring

 

Tourenwagen Classics

Historische Tourenwagen im Renneinsatz

Seit 1984 stehen die drei Buchstaben DTM für erstklassigen Tourenwagenrennsport – in über 30 Jahren hat die DTM Höhen und Tiefen erlebt, unzählige Rennsiege und Meisterschaften wurden gefeiert. Mit der DTM verbunden sind große Namen wie Bernd Schneider, Volker Strycek, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, Manuel Reuter, Klaus Ludwig, Johnny Cecotto oder Frank Biela. In diesem Jahr feiern einige der Stars von damals ein Comeback auf der Rennstrecke. Bei den DTM Rennen auf dem Norisring (30. Juni bis 2. Juli) und auf dem Nürburgring (8. bis 10. September) lassen die Tourenwagen-Classics die Achtziger- und Neunzigerjahre wieder aufleben. Eine perfekte Einstimmung auf die beiden Events findet bereits im Rahmen des Saisonauftakts in Hockenheim statt: Dann sind die Tourenwagenklassiker in einer Ausstellung im Fahrerlager zu bewundern.

Bei diesen Rennen ist das Tourenwagen Classics mit dabei: 

Norisring Nürburgring

 

ADAC Formel 4

Drittes Jahr für die ADAC Formel 4

Die ADAC Formel 4 setzt die erfolgreiche Formel-Nachwuchsförderung des ADAC fort und geht im Jahr 2017 in ihre dritte Saison. 26 Talente starten 2017 bei sieben Veranstaltungen zu 21 Rennen. Zum Einsatz kommen von einem Abarth-Turbomotor angetriebene Formel 4-Rennautos mit Chassis des italienischen Herstellers Tatuus. „Die ADAC Formel 4 hat sich im Formel-Nachwuchsbereich längst als eine der führenden Serien etabliert. Die erfolgreichsten Fahrer der vergangenen Saison haben den Aufstieg in die nächsthöheren Klassen geschafft, wir freuen uns in diesem Jahr auf viele neue Talente und Abwechslung auf dem Siegerpodest“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Bei diesen Rennen ist die ADAC Formel 4 mit dabei: 

Lausitzring

 

GT4 European Series

Kostengünstige Einstiegsklasse

2014 wurden der GT4 European Cup und die HDI-Gerling Dutch GT Championship zur GT4 European Series verschmolzen, um eine starke europäische GT4-Meisterschaft zu haben. Es handelt sich dabei um eine kostengünstigere Einstiegsklasse für den GT-Sport unterhalb der Klasse GT3. Es sind nur geringe aerodynamische Modifikationen erlaubt. Die Kosten sind bis zu viermal niedriger. Zur Angleichung der Fahrzeuge aneinander wird auf eine Balance of Performance gesetzt. Die Serie ist für Profi- und Amateurfahrer gleichsam interessant. In den vergangenen Jahren gab es spektakuläre Wettkämpfe zwischen Autos wie dem Aston Martin Vantage, BMW M3, Chevrolet Camaro, Corvette C6, Ginetta G50, Lotus Evora, Porsche 911 oder dem Nissan 370Z.

Bei diesen Rennen ist die GT4 European Series mit dabei: 

Zandvoort

DTM Fahrer

Bosch

Bosch